Wir haben auch gekauft, G6P mit GDB-Nachlass. Glaube kaum, dass Leasing da günstiger wäre. Für mich ist es aber vor allem eine emotionale Geschichte: Der Wagen gehört mir!
Zum anderen: Freunde von mir haben beim Leasing am Ende zwischen 1.000 und bis zu 3.500 Euro nachzahlen müssen wegen allen möglichen Gebrauchsspuren, die der Alltag so mit sich bringt. Auf diese Zitterpartie möchte ich mich nicht einlassen. Will den Wagen nicht ständig mit Samthandschuhen anfassen, obwohl ich ihn natürlich pfleglich behandle.
Ich kann den Wagen solange fahren wie ich will und damit machen, was ich will. Allein die ganzen Aliexpress-Sachen hätte ich mir beim Leasing nicht zugelegt und den ganzen Spaß nicht gehabt.
Und wenn mir irgendwann beim Verkauf der Preis nicht passen sollte, fahre den G6P bis er auseinanderfällt. Bin sicher, dass ich mit ihm auch in 5-6 Jahren oder länger noch glücklich bin.
Ja z.B. es ist MEIN Auto und mit dem kann ich machen was ich will, wir geben jetzt im September das Leasing-Auto meiner Frau zurück ein eMegane -nie wieder Renault- und sie hat sich vor 8 Wochen für einen MG Urban mit allem entschieden weil sie eine kleines Auto will, da bin ich gespannt was der Gutachter und Renaul Leasing auf dem Schirm haben bei der Rückgabe..das entfällt beim eigenen Auto, das kann ich halten so lange ich will…es gibt noch zig Gründe…
Meine Erfahrungen mit der Leasingrückgabe sind durchweg positiv. Kosten entstehen letztlich nur für Schäden, die über die gewöhnlichen Gebrauchsspuren hinausgehen – das ist bei einem Leasingfahrzeug jedoch genauso wie bei einem finanzierten oder gekauften Auto.
Bei jedem Hersteller oder Leasinggesellschaft gibt es einen entsprechenden Schadenkatalog, der genau definiert, was als Gebrauchsspuren oder als Schaden gilt.
Ich hatte mit Leasing noch nie Probleme bei der Rückgabe, es wurde alles immer korrekt abgerechnet.
Wie immer eine Frage der persönlichen Lebenssituation.
Die Leasingerfahrung unseres Tesla Model 3 (2022-2026 über Santander) war am Ende nicht besonders positiv. Schlechte Rate, böse Schlussrechnung, schwierige Kommunikation mit dem LG.
Aber auch unabhängig, davon, haben wir uns nun beim X9 gegen das Leasing und für die Finanzierung entschieden, da dieses Auto im Gegensatz zum Vorgänger kein Übergangsauto sein wird. Heute ist die Familienplanung abgeschlossen und der X9 soll solange gehalten werden, bis die beiden großen Kinder (6/8) raus gewachsen sind und wir uns wieder gesundschrumpfen können. Haltedauer 8-10 Jahre. Von der Restwertdiskussion wollen wir uns möglichst fernhalten. Gedanklich wird das Auto abgeschrieben, da es mit vier (Klein-)Kindern und täglicher Nutzung für Kinderlogistik, Pendeln, Familienurlaube zwangsläufig Gebrauchsspuren und einige Kilometer sammeln wird. Wenn es dann in 10 Jahren noch was dafür gibt, nehme ich das als Bonus gerne mit.
Ich habe dennoch nicht den Druck, dass ich 4 Jahre lang ständig überlegen muss: Wird mir der Schaden bei der Leasingrückgabe berechnet oder gilt das als gewöhnlicher Verschleiß? Kann ich die Fahrt jetzt antreten oder habe ich dafür zu wenig Km im Leasingvertrag? Muss ich täglich meine Kinder ermahnen, ihre Schuhe nicht an der Lehne des Vordermannes abzuschmieren? Gibt es zum Zeitpunkt des Leasingendes wieder ein entsprechend lukratives Angebot für den fließenden Übergang?..
Dass das Ganze derzeit noch mit ner 0% Finanzierung möglich ist, kommt sehr gelegen, da durch die Elternzeit noch einige Monate deutlich weniger Einkommen zur Verfügung steht. Deshalb konsequent auch ohne Anzahlung und die 6.000 Euro Förderung kommen aufs Depot, dürfen da wachsen und idealerweise zur Begleichung der Schlussrate nach vier Jahren beitragen.
Der Händler kalkuliert einen Restwert, den Wertverlust zahlt man, das Risiko ob sich der Restwert dann noch am Markt erzielen lässt, trägt allein der Händler oder die Bank dahinter. Daher ist deine Aussage nicht korrekt.
Und klar würde der Händler den Restwert gerne so tief wie möglich ansetzen, um das Risiko für sich zu mindern, aber dann werden die Konditionen halt immer schlechter und aus dem Interessent immer weniger ein Kunde.
Das Restwertrisko trägt allein der Leasinggeber. Wenn übermorgen der heilige Gral an Batterie rauskommt, die für die Hälfte der Kosten doppelt so weit kommt und halb so lang lädt, dann kann das dem Leasingnehmer völlig egal sein. Gleichzeitig profitiert er auch nicht davon, wenn auf einmal Öl und damit elektrische Gebrauchtwagen teuer werden.
Den Weg über die Finanzierung gehe ich auch. Die eigentliche Anzahlung geht in den Kapitalmarkt, ebenso die Förderung. Die monatliche Rate ist leicht höher als die Leasingrate und nach 48 Monaten wird das Auto sorgenfrei abgelöst.
Meine Aussage ist nicht korrekt, obwohl Du sie bestätigst? Na wenn Du meinst…
Den Restwert kalkuliert nicht der Händler, und der Restwert ist so kalkuliert, dass an Deiner Rate und an der Zweitverwertung verdient wird. Und das zahlst Du und sonst niemand.
Du hast die Terminologie vermischt. Restwert und Restwertrisko sind zwei verschiedene Dinge.
Du meintest das Restwertrisko wird sofort realisiert - das geht aber ja gar nicht, denn das Risiko ist das Ergebnis zwischen dem heute festgelegten Wert und dem tatsächlichen zum Zeitpunkt der Rückgabe (in der Zukunft). Und das trägt der Leasinggeber, wobei sich der Händler häufig gegenüber dem Leasinggeber verpflichtet, das Auto zu einem vorher fixierten Betrag zurückzunehmen, wenn nicht wie bei einigen Marken eine eigene Bank dahintersteht. Also liegt das Restwertrisko dann doch beim Händler.
Es wird berechnet, wie wahrscheinlich es ist, mit einem Betrag X nicht draufzuzahlen. Restwerte werden nicht ausgewürfelt, da stehen statistische Modelle hinter. Daher ist das, was ich schrieb, nicht vermischt, sondern exakt so gemeint gewesen wie es da steht. Und noch mal: beim Händler liegt da gar nichts, der ist nicht Dein Leasinggeber.
Der Händler verpflichtet sich oft gegenüber dem Leasinggeber, den Wagen zu einem festen Betrag zurückzunehmen. In dem Fall legt er den Restwert in der Regel selbst fest und die Bank (z.B. eine ALD LF) genehmigt den Restwert nur (die Leasinggesellschaft trägt in den Fall ja nicht das Restwertrisko, jedoch das Risiko, dass der Händler selbst zahlungsfähig bleibt - gab schon Händler, denen haben Leasingverträge das Genick gebrochen). Umso höher der Restwert angesetzt wird, umso niedriger kann die Rate verkauft werden - erhöht aber das Risiko vom Händler.
Die Restwert werden i.d.R. nach Schwacke, DAT etc. - die von dir erwähnten statistischen Werte - festgelegt. Aber das heißt ja nicht, dass die sich später so erzielen lassen. Das Risiko liegt beim Händler (oder Leasinggesellschaft), nicht beim Kunden. Genau diesem Risiko entledigt man sich mit dem Leasing. Aber natürlich auch wie erwähnt Chancen mehr zu erzielen. Und bei BEV, die deutlich schnellere Innovationszyklen haben, als das zuletzt bei ICEV der Fall war, gibt das vielen ein besseres Gefühl. Ob zurecht oder nicht, sei dahingestellt.
Ist übrigens was anderes bei VW, BMW, usw. Die haben alle eigenen Banken, die selbst das Restwertrisko tragen und bei denen sich der Händler nicht verpflichtet.
Ich habe das inzwischen mehrfach erklärt. Irgendwann muss ich darauf vertrauen, dass das Geschriebene gelesen wird – andernfalls führt die Diskussion an dieser Stelle nicht weiter.
Servus ich bin neu hier im Forum. Wollte gerne eure Meinung zu dem Leasingangebot wissen.
XPENG G6 Standard Range 25.000km im Jahr, ohne Anzahlung über die Arval
Farbe Weiß mit Anhängerkupplung
Mit Versicherung über die Arval 481€ im Monat. Davon leasing 418€ und rund 64€ Versicherung. Die Versicherung erscheint mir günstig. Allerdings das Wartungs und Verschleißpaket würde 91€ im Monat extra kosten. Das erscheint mir wieder sehr hoch. Vielen Dank