Ladeplanung mit XOS 5.9.5

Die Frage klingt vielleicht naiv, aber ich dachte die Ladeplanung läuft so „modern“, dass man weiß ob voll oder frei? Oder ist das nur in der idealen Theorie so?

Das Auto weiß nicht, ob eine Säule belegt ist.

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… und die Ladesäule weiß nicht, dass ich gleich zum Laden komme. :smiling_face_with_sunglasses:

Da ist Tesla in der Tat dem RoW einen gehörigen Schritt voraus.

Jein, er zeigt schon an, wie viele der verfügbaren Ladepunkte gerade vermeintlich frei/belegt sind. Nur bin ich nicht sicher, wie minutengenau diese Informationen sind.

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Öh bitte was?

Aus einer Pressemitteilung aus 2025

Im Rahmen der Partnerschaft stellt Plugsurfing Xpeng auch sein Produkt Drive API (Application Programming Interface) zur Verfügung. Damit ist es möglich, Ladestationsdaten wie Echtzeitverfügbarkeit, Preise, Fernstart/-stopp, kartenbasierte Aktivierung, Bezahlung und Quittungserstellung zu integrieren.

Ich dachte es wäre absoluter Standard, dass die Verfügbarkeit einer Ladesäule bekannt ist?! Wie soll das funktionieren, wenn ich die einzige Säule im 50km Umkreis anfahren und die ist dann defekt oder mit einem Dauerlader belegt?

Also die Anzeige hab ich noch nie gehabt, wo soll ich das finden?

Ich füge meine Ladepunkte immer über das Zwischenziel hinzu, da steht:
Wie viele Ladepunkte da sind
Welche Leistung die haben
Welche gerade belegt sind

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Schön, ich mache das nicht, sondern lasse das Auto planen. Und da steht genau gar nichts.

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Tja, einen Tod wird man wohl immer sterben müssen.

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Das funktioniert, indem du die Zwischenzielsuche für die Ladesäule verwendest.

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Das ist bei der Ladeplanung direkt bei Navi Start auch egal (zumindest ob die belegt sind), da das in der Regel zeitlich weit voneinander getrennt ist und somit irrelevant bei Navistart.

Wenn ich losfahre und in 200 km laden will, ist es mir egal, ob jetzt die Säulen belegt sind

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Grundsätzlich richtig, aber mir wäre nicht bekannt, dass er das unterwegs dann noch mal gegenprüft.

Nein, er prüft gar nichts, beim Zwischenziel auch nicht, er würde auch einen voll belegten ansteuern, wenn du ihn auswählst.

Na dann haben wir‘s doch. Das Auto „weiß“ dann meinetwegen ob frei ist, es ist ihm aber wurscht.

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er weiß ja nicht, wie lange noch belegt ist. Das würde ich mal unterstellen, dass das keine Ladeplanung kann.
Mir gehts beim Zwischenziel hauptsächlich darum, dass ICH hier auswähle, wo ich lade und da nehme ich lieber einen Park mit 10 Ladeplätzen, als die einzelne 300 kW Säule an der Frittenbude

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Naja zumindest macht Tesla es so dass Ladestandorte mit mehr als 90%(?) Auslastung nicht angefahren werden, und er plant um.

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Man kann z. B. ein Fernziel ansteuern und kurz vor dem Ladewunsch via Zwischenziel eine Ladestation auswählen.
Dann hätte man eine höhere Chance, den aktuellen Stand des Ladeparks zu sehen.

Es sollte hinlänglich bekannt sein, dass die Ladeplanung bei Xpeng noch verbesserungswürdig ist.
Bis dahin kommt es eben darauf an, wie man solche Ungereimtheiten kompensiert.

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Bei Tesla mag das so sein, die haben aufgrund des einheitlichen Ökosystems (Fahrzeug SW und Ladepark), eine bessere Datenlage und somit bessere Planung.

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Ja ich werte das auch nicht, sondern sage nur, wie es ist.

Ah, immerhin.

Nennt mich naiv, aber meine Erwartungen in 2026 wäre eigentlich:

Ich stelle generell ein, dass ich nur bei Ladesäulen mit mehr als 300 oder 400 kWh laden möchte. Fallback auf langsamere Säulen im Notfall erlaubt.

Wenn ich dann eine Route plane berücksichtigt er das automatisch und plant die Route so, dass ich vorraussichtlich mit genügend Restreichweite an der jeweiligen besten Position ankomme.

Ändert sich die Restreichweite unterwegs weil ich rase oder es nur mit 80 dahin geht, passt er dynamisch die Route an.

Gleichzeitig filtert er auch defekte Säulen raus und wenn sich Dauerbelegung (wenn z.b. am Ziel nur 11 oder 22 kW laser verfügbar sind) abzeichnet er mich drauf aufmerksam macht und mir mit einem Pop-up anbietet, vor dem eigentlichen Ziel noch wo anders zu laden.

Ich fahre regelmäßig in Regionen wo es im Umkreis von 50km Luftlinie / 80km Strecke keinen Schnelllader gibt (hallo Sachsen).

Eine typische Fahrt sieht da so aus, dass ich von Donnerstag bis Sonntag unterwegs bin, je 450km hin und Rückfahrt, aber vor Ort ich mal ca 400km kleinere Fahrten von der Herberge zum Einsatzort, wieder zurück, in lokale Geschäfte usw.

Ich kann bzw werde mich da nicht 12 Stunden an eine AC Säule stellen und den Wagen nachts um 4 abholen bzw. im Regen durch die Nacht spazieren.

Ergo müsste die Ladeplanung berücksichtigen, dass ich z.b. am Ziel noch 70% Restreichweite brauche (um dann für 2-3 Tage dort im lade- irgendwo) noch regionale Fahrten zu erledigen und dann noch genug drin haben für den Weg zurück in die Zivilisation.

Damit möchte ich mich mental nicht wirklich befassen sondern es halt so handhaben wie bisher auch: tanken, weiter. (Grüße an den Diesel Dieter)

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