Rekuperation - Welche Stufe oder Combo bevorzugt ihr?

Mich würde hier interessieren wie schnell du auf der Autobahn unterwegs bist bzw. Interessant wäre hier auch die hierbei gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit

Schlechter werden sie davon sicherlich nicht.

Ich bin in der Stadt und auf Landstraße kein Raser :grin:

Grundsätzlich habe ich auf der Autobahn zwischen 120 km/h und 130 km/h auf dem Tacho stehen. Natürlich halte ich mich an Geschwindigkeitsbeschränkungen. Es kommt aber auch vor, dass ich 160 km/h sehe und 200 km/h sind auch mal drin. Geschwindigkeiten über 140 km/h sind seit einiger Zeit wirklich Ausnahmen.

Was wirklich auffällt ist, das dies alles KIA Niros der verschiedenen Baujahre sind. Nur der neue KIA EV Niro hat diese Bremsenreinigungstaste. Das ist eigentlich die Auto-Hold Taste die aber 5 sec gedrückt werden muss und dann kommt die Meldung im Display Bremsenreinigungsfunktion Ein. Kann auch ein spezifisches KIA Niro Baureihen-Problem sein. Mein Audi hatte das auch nicht. Unser alter KIA Soul EV hatte das auch nicht.
Und hoffentlich unser G6 auch nicht.

Der Kona meiner Frau 60000km und 4,5 Jahre ist auch fällig. Dir Bremsen hinten sind total verrostet. Ich werde das aber wohl selbst machen im Frühjahr.

Meine Frau hat mit Ihren KIA erst 22.000 km nach drei Jahren drauf.

Ich frage mich schon immer, ob eine höhere Rekuperation nicht auch mehr verbraucht. Wenn ich beim e Auto meiner Frau die Rekuperation ainschalte (da gibt es nur eine Stufe), dann ist das so wie früher wenn Du auf dem Fahrrad den Dynamo an den Reifen gelegt hast - das treten wurde spürbar anstrengender, die Energie, die Du für das Licht gebaucht hast, musstetst Du über die Füße in das System reinstecken. Ist das beim Auto nicht auch vergleichbar? Braucht der bei hoher Rekuperation auch nicht erstmal mehr Energie um den Wagen vorwärts zu bringen?

Bei meinem eigenen Wagen (Renault Austral) ist eine kleine Batterie drin und das Auto hat 4 Rekuperationsstufen. Da wir zu Hause erst mal 5km den Berg runter müssen, habe ich da immer die höchste Stufe und sobald ich auf der “Ebene” bin, schalte ich die komplett aus. Ich habe dann auch das Gefühl. dass der Verbrauch nuiedriger ist, als wie wenn ich ständig in der höchsten rekuperationsstufe herumfahre (außerdem verliert das Auto dann komplett seine Spritzigkeit).

Nein, das Fahrzeug rekupiert nur, wenn du den Fuß vom Strompedal nimmst. Man sieht dies im Fahrerdisplay an den „Balken“ sehr gut. Grün=Reku, Gelb/Rot=Verbrauch.

Höhere Reku fühlt sich nur so an. Das Ansprechverhalten vom Gaspedal wird leicht verändert.

Wie eben geschrieben siehst du die tatsächliche Reku an den Balken im Display und, solltest du einen Carscanner am OBD Dongle haben, natürlich auch dort.

TLDR: Brauchst dir da keine Gedanken zu machen, du verbrauchst 100% nicht mehr Energie um “gegen” die Reku anzufahren.



So sehen nach 500 km die hinteren Bremsscheiben aus. Im Vergleichsbild sind die Vorderen. Ich muss wohl noch mal auf die Autobahn :squinting_face_with_tongue:
In einem anderen Chat las ich gerade das die Reku bei Sport höher wäre als bei Eco.
Also muss ich mal scharf bremsen bei beiden Fahrstufen.

Das Tragbild hinten schaut schon sehr schlecht aus. Grenzwertig zum TÜV

Ich habe heute mal wieder auf N freigebremst, sieht hinten jetzt besser aus.

Die äußeren 5 mm habe ich aber auch, da greifen die Beläge wohl nicht

Und bedenkt das Auto ist nigelnagelneu mit 500 km.
Durch die ganzen KIAs habe ich gelernt die Bremsscheibenreinigung direkt regelmäßig zu machen. Bei meiner Tochter sind die letztes Jahr neu gekommen weil wir nicht über den TÜV kamen. Diese sehen wieder nicht so optimal aus. Es kann doch nicht sein das man alle 3/2 Jahre neue Bremsscheiben verbauen muss.
Meiner Tochter habe ich verboten zu rekupieren (studiert noch und Papa muss immer blechen). Bei meiner Frau kommen sie nächste Woche neu drauf und dann geht es zur Nachuntersuchung zum TÜV. Sie sollte auch nicht mehr rekupieren.
Die Stromersparnis macht die Reparaturkosten nicht wett. Außer man fährt in Urlaub und benötigt Reichweite. Zuhause dann mit Wallbox und PV.

Hallo zusammen,

ich habe auf den Tag genau 4 Jahre lang einen Tesla Model 3 LR AWD im OPD Modus (One Pedal Drive) gefahren. Ich hatte nicht einmal Flugrost an den Bremsscheiben. Ich habe OPD lediglich bei Schnee und Eis abgestellt.

Einziger gesunder Nebeneffekt war der geringe Verbrauch an Bremsen. Auch wenn ich im OPD Modus gefahren bin, musste ich gelegentlich bremsen.

Ehrlich gesagt, verstehe ich das hier alles nicht.

Das selbe kann ich bei meinem altem M3 in 3 Jahren OPD mit 90k km auch sagen. Ich fahre aber 80% Autobahn bzw. Überland und auch keine angepasste BEV Fahrweise. Ich schau mir mal meine Bremsen heute nach 2k km am G6 an. Mal sehen wie die aussehen.

Teslas legen nach meinem Wissen automatisch während der Fahrt immer mal die Bremsklötze ganz leicht an, damit es nicht zu Rosten beginnt. Ob Xpeng das auch macht, weiss ich nicht. Ich fahre jedenfalls mit minimaler Rekuperation und mache auch keine Freibremsungen. Und ich habe nicht den Eindruck, dass die Scheiben schlecht aussehen. Außer die Kiste steht mal 2 Wochen bei feuchtem Wetter am Stück.

Das ist Stand eben mit vielen Bremsungen. Habe mir schon die Finger verbrannt. Evtl. liegt es daran das ich den G6 vom Händler geholt habe und es stark geschneit und somit viel Salz lag. Denn dann stand er eine Woche bis ich die Allwetterreifen bekommen hatte.
Evtl. Sieht das im Sommer dann anders aus. Es sind zumindest schon riefen in der Scheibe was vorne absolut nicht ist.

Ich hab mir heute mal die XCOMBO 86530016 auf “Schweizer Verhältnisse” angepasst, dass funktioniert super einfach

Meine hinteren sehen nach 2000km genauso schlecht aus.