dann am Besten Strafen mit Tagsätzen gekoppelt ans Gehalt und wenn zu krass drüber Auto weg (letzteres wird in Österreich gemacht, neu glaube ich inzwischen sogar bei Leasing Fahrzeugen), wäre wohl das fairste ![]()
Darum ging es bei meinem Posting nicht.
Grundsätzlich kannst Du jemand eher an seiner (Frei)Zeit packen, als an seinem Geldbeutel.
20km/h zu schnell?
Je 15km drüber = 1h Wartezeit vor einer Weiterfahrt.
Bei 20 kann man das großzügigerweise auf 1h abrunden.
Nur mal so auf die Schnelle als Idee.
Aaah. Ich dachte, Du meinst man sperrt sie weg ![]()
es gibt ja bereits bei entsprechender Übertretung Fahrverbote von einem bis drei Monate
in Kombination mit Punkten und Bußgeld. Das tut schon weh.
Es müsste nur öfter und an den richtigen Stellen gemessen werden.
Wer hat was von Knast gesagt? Schweizer Bußgeldmodell, Problem gelöst.
Das hat niemand ![]()
In den Niederlanden haben sich 99% an die Limits gehalten, wo wir Ostern dort waren. Aber eine Hand voll Germans meinten dort mit +130km/h durchzuballern und zu drängeln.
Also wenn man jemand pro überschrittenen Kilometer jeweils einen Tag wegsperren würde, würden die Verstöße gegen 0 gehen, was ja manch Einer gerne möchte. ![]()
Aber Du hast natürlich recht, eine gewisse Verhältnismäßigkeit sollte schon berücksichtigt werden. ![]()
Ich bleibe jedoch dabei: Zeit wegnehmen ist effektiver, als Geld.
Führerschein schneller weg bei wiederholtem Vergehen wäre eine Maßnahme. Für viele bedeutet Geld heute nichts mehr. Aber Einschränkung im Individualverkehr tut mehr weh.
Hier in Deutschland ist doch eher das Problem die StVO. Die ist so aufgebaut, dass Autos alles dürfen und alle anderen auch - wenn sie es überleben.
Man sieht es an Straßendesign. Und die Diskussionen mit Gemeinden, wenn das Thema „Rettungswagen“ kommt, im Bezug auf physische Baumaßnahmen zur 30-Einhaltung in einer 30er-Zone. Dann muss halt eine 6m breite Straße her ohne Hindernisse. Nicht mal ein Drempel, wegen des Rettungswagens. In anderen Ländern gibt es auch Rettungswägen und bauliche Veränderungen zur Einhaltung der Geschwindigkeit.
Das ist hier echt extrem tief verankert, man darf Autos nicht behindern (sogar bei AutofahrerInnen, denn die parken statt auf der Straße halb auf dem Bürgersteig, um anderen Autos die freie Durchfahrt zu ermöglichen).
Es ist leider ein Mindset.
Strafe nach Tagessätzen würde helfen. Viele der Raser fahren ja bewusst zu schnell, da ihnen die Geldstrafen nicht wehtun.