VW im Allgemeinen

Les grad: VWAG (Gesamtkonzern) in China im ersten Halbjahr 2026 mit -26% Auslieferungen im Vergleich zum auch schon schlechten 1. Halbjahr 2025. Autsch!

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Hier die Zahlen vom VW-Konzern für die BEV weltweit. Da gibt es nur in Europa ein relativ bescheidenes Plus:

https://www.electrive.net/2026/07/10/volkswagen-konzern-verliert-bei-elektroauto-verkaeufen-an-boden/

Das ist übel…ganz übel..außerhalb von Deutschland dürften bei den BEVs die meisten ein sattes Plus haben.

Protektionismus-Party :partying_face:

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Ich fürchte da müssten noch innereuropäische Zölle dazukommen, dass der Standort Deutschland attraktiv wird. Bei unserer Infrastruktur, Bürokratie, Gewerkschaften usw. stehen wir bei Investitionen nicht weit oben auf der Liste.

Hab mich grade über die positive Bilanz von Tesla Grünheide gefreut, scheint trotzdem noch was in Deutschland möglich zu sein und Batteriezellen wollen sie ja auch bald dort produzieren :+1:
Es könnte also funktionieren, wenn mal alte Zöpfe abschneidet.

Nächster Amarok kommt auch als BEV

https://www.electrive.net/2026/07/21/vw-nutzfahrzeuge-naechster-amarok-kommt-auch-als-bev/

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Ja, wer hätte denn auch mit sowas rechnen können?! Da kann man mal schön sehen, in was für Sphären die da schweben, weil sie sich mit „Premium“-Gefühl und Firmenflotten einen goldenen Arsch verdient und einen Dreck um die Privatkunden gekümmert haben … Aber das bringt sie zum nächsten Problem: nachdem Kulanz bei VW ja schon immer ein Wort von der schwarzen Liste war, müssen die sich dann um ihre Kunden kümmern! Das wird denen sowas von schwerfallen, vermute ich …

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Bei VW muss sich keiner um irgendwen kümmern, denn die allerwenigsten Händler gehören zu VW :wink:

Bei mir in Emden und weiten Teilen Ostfrieslands geht allen die Muffe. Dabei haben die Werker hier die Fertigungskosten bereits um mehr als 20 % senken können, und sie fragen sich, ob all’ die Anstrengungen es wert waren. Man ist kampfbereit und kampferprobt.

Sorry für ne Portion Pessimismus, aber: was genau wollen sie tun? In dem Moment, wo die Entscheidung fällt, wäre „Kampf“ nur ein Mittel, die Schließung zu beschleunigen.

Der Kampf findet im gesamten Konzern statt. Es will Vielen nicht einleuchten, dass man Werke (Zwickau und Emden) schließt, die man mit Mrd-Investitionen auf die Produktion von reinen E-Autos umgerüstet hat, die ja den zukünftigen Markt bestimmen, ihn dominieren werden. Und die Gewerkschaft ist beim Konzern auch kreativ bei der Entwicklung alternativer Perspektiven und nicht blind im Hinblick auf die Zukunft und die Probleme des Konzerns. Das ist kein Kampf aus reinem Trotz.

Ich bin mal Devil‘s Advocate: es gibt mehrere unausgelastete Werke die alle sehr schnell die Kapa eines zu schließenden Werkes aufnehmen können. Denkst Du, dass bei der Aussicht, den eigenen Hintern damit retten zu können, noch allzu viel Solidarität mit den dann obsoleten Mitarbeitern eines anderen Werkes besteht? Also wenn beispielsweise Emden geschlossen wird und Zwickau und Hannover die dort wegfallende Kapa kompensieren, die Leute dort wieder mehr zu tun haben. Denkst Du, dass die in Hannover und Zwickau dagegen protestieren werden?

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Die Fixkosten? Die variablen Overheads? 20% liest sich nach sehr viel, denke vielleicht 20% der direkten Arbeitskosten. Aber an den Abschreibungen und Co. wird man wenig drehen können. Da kommen mir 20% zu viel vor.

Das dürften vor allem Gehaltsverzicht und Stundenabbau bzw. Schichtentfall sein.

Krass was VW mit Momentas Hilfe bzw den Chinesen hinbekommt. Dagegen hat man bei EU VW das Gefühl was altes zu fahren