Wallbox oder mobile Ladestation?

Hallo, ich hätte als zukünftiger G6-Fahrer schon mal eine Frage an Euch bezüglich Wallbox oder mobiles Ladegerät.

Ich hatte mir die Installation einer Wallbox überlegt (auf Säule, da ich nirgends an der Wand montieren kann). Die 20 Meter Zuleitung inkl. Datenkabel und die Säule für die Wallbox machen das Unterfangen schon recht teuer. Nun meine Idee: An der Hauswand eine “rote” CEE (?)-Steckdose (Anschlußmöglichkeit für 22 kW) installieren lassen und dann über ein mobiles Ladegerät (wie z. B. go-e charager) laden. Was haltet ihr von dieser Variante?

Bombardiert mich gerne mit Ratschlägen was Eurer Meinung nach sinnvoller wäre. Ich freue mich.

Viele Grüße

Harald

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Warum setzt du an der geplanten Position der CEE nicht die Wallbox?

Es gibt Modelle, die nicht wirklich groß sind.

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Wenn du ein älteres Haus hast und setzt eine Wallbox mit mehr als 4kW, dann muss die nach EnWG 14a steuerbar sein. Steuerbarkeit realisiern Elektriker in der Regel mit einem Kabel (auch wenn es über OCPP viel einfacher wäre). Das erfordert dann ein Steuermodul im Verteilerschrank und dazu braucht man Platz im Verteilerschrank. Am Ende viel Aufwand und teuer. Mit einer Starkstromsteckdose wird das wesentlich billiger.

So habe ich das auch gelöst und kann es nur empfehlen.

Ich habe das auch per roter CEE und einer go-e gelöst.

Datenkabel? Bei mir hängt die go-e im WLAN.

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Hatte zuerst eine Wallbox Pulsar Plus. Dank Kabelbrand im innern war die recht schnell hinüber und jetzt hängt bei mir auch ne go-e gemini flex. Bin damit sehr zufrieden und dank meiner Erfahrung: Wenn die go-e mal das zeitliche segnet wird einfach ne neue bestellt und angesteckt. Bei ner festverbauten muss man immer warten bis der Elektriker mal Zeit hat + auf Urlaubsreisen kommt die go-e immer für alle Fälle mit… Ich persönlich will keine fest verbaute mehr. Sehe für mich einige Vorteile einer mobilen Wallbox (egal ob 11 oder 22kw)

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Den Vorteil habe ich bislang noch gar nicht auf den Schirm gehabt, aber da hast du natürlich völlig Recht. Ich bin auch Team Go-E Gemini Flex :wink:

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Ich verstehe den Usecase einer mobilen Lösung nicht. Für unterwegs braucht man das heutzutage echt nicht (mehr). Was den Anschluss angeht, haben meine Vorredner sicher ein gutes Argument. Von daher: wenn das alles eh schon so vorhanden ist, wäre die Go-E an der Wand vermutlich am einfachsten.

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Mangels drei Phasen in der Garage, habe ich Schuko gegen CEE blau (10 Euro) getauscht.

Läuft seit 6 Jahren mit einem gebrauchten CEE-Ziegel (160 Euro). 3.7 kW brutto. Nachts von 0-5 Uhr für 15 Cent je kWh.

Damit habe ich vor der Scheidung problemlos sogar zwei Elektroautos geladen.

Jetzt halt eMotorrad und eAuto :grin:

Btw. Der Schalter hat mit all dem nichts zu tun. Da geht nur das Kabel ohne Abzweig durch. Und das Kabel ist inzwischen auch im Kabelkanal.

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Sind die Ladeverluste bei nur einer Phase nicht wesentlich höher als bei 3 Phasen AC? Oder ist das vernachlässigbar?

Für mich war das immer vernachlässigbar.

3.89 kWh in einer Stunde mit den 3.7 kW brutto Ladeleistung - und da ist auch noch meine Grundlast von der Wohnung mit drin. Im Auto kommt so 3.5 kW Leistung in der Batterie an. In den 5 Octopus-Stunden erhöht sich bei meinem vFL G6P der SoC um exakt 20%

Also für mich in Ordnung.

Es vereinfacht die Installation. Eine rote CEE ist nicht überreguliert.

Es nimmt den “ich habe zum ersten Mal ein BEV” eine weit verbreitete Angst, mal ohne Strom dazustehen.

Es löst die Ladeproblematik am Wochenendhaus recht preiswert.

Es spart Installationskosten.

Es erleichtert den Ersatzaustausch.

Du hast mich missverstanden. Es ging um den „mobil“-Aspekt.

Als Notlösung hab ich die tatsächlich auch noch nie gebraucht. Hatten allerdings schon zwei Ferienhäuser mit 16A CEE, da war‘s sehr charmant. Und da die nicht viel Platz braucht kommt die einfach vorsorglich immer mit in Urlaub :wink:

CEE rot/blau auf Schuko-Adapter (für den Schuko-Ziegel, der früher immer dabei war) für 10 Euro geht da auch :grin:

Habe in 200.000 km quer durch Europa noch nie eine mobile Ladelösung gebraucht.

Nehme mal an du meinst den Vorteil bezüglich Elektriker!?:wink:

Hatte ich auch erst auf‘m Schirm als die Pulsar Plus durchgeschmort war und wir die beiden BEV ca. zwei Wochen öffentlich laden mussten…

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Nur für das Protokoll: Auch die mobilen 11 kW Wallboxen sind steuerbare Verbrauchseinheiten und müssen somit nach §14a EnWG regelbar sein.

Wo kein Kläger, da kein Richter, aber so isses nunmal.

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Der Witz ist eigentlich dass eine mobile Wallbox im Grund genommen nichts machen muss. Man kann den Drehstrom 1:1 ins Auto leiten, man muss nur die Kontroll-leitung mit einem Widerstand definiert setzen.

Siehe auch EVSE Wallbox, 63,90 €

Genau das…Wobei Elektriker bald wieder eher verfügbar sind, dank Frau Reiche. :wink:

Ich nutze die mobile Box schon immer mal wieder, Ferienhaus oder selbst Hotel…manchmal Fenster auf uns das Kabel raus. :smiley:

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Ich danke Euch für den wertvollen Input. Wahrscheinlich wirds doch eine rote CEE-Dose mit mobiler Ladeeinheit.

Viele Grüße aus Franken!

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