In der Bedienungsanleitung wird empfohlen bei den ersten drei Ladevorgängen immer auf 100% zu laden. Das ist also erwartetes Verhalten.
Ja, er wollte halt einmal zwischendrin nicht. Dann hab ich aber nun etwas Hoffnung, dass er sich mal einpendelt. Bei der Reichweite (ich fahre auf „Dynamic“) hat er jedenfalls echt übertrieben, als er mir bei 99% dann 581 km angezeigt hat.
Also ich mache das dann irgendwann später, wenn ich Zeit habe.
hier mal eine Ladekurve einer Siemens Sicharge 400kW Station, leider nur mit 500 Ampere laut Typenschild und Steckern, merkt man auch gleich an den klein dimensionierten CCS Steckern von der Entfernung ![]()
von ca 16% auf 80%, 14min wurden mir verrechnet, 55.14 kWh, 9.07 Euro (alter Minutentarif Tanke Wien Energie)
das war gestern etwas fad… nur 240 kW an der 400er Ionity. Der Ladepark war nicht ganz ausgelastet aber vielleicht schon gedrosselt.
hätte ich mich doch an die 350er stellen sollen oder zuvor an eine OMV 300 kW Station.. die wäre sogar besser am Weg gelegen.
Hab dann nach 3-4 min abgebrochen, war dann eh bereits genug Puffer für gestern und die geplanten Fahrten heute
Dürfte einer mit Phoenix gewesen sein oder? Vorkonditionierung?
max 600 A…!!! … ausgelegt bei 400 V -----entspricht das genau 240 kW…
Hat aber ja nicht mal 400A geschafft.
ich meinte jetzt nicht das Auto… da steht eine maximale Ladespannung von 150V-1000 V auf dem Typenschild…
Es kann auch sein, dass die Kühleinheit vom Kabel defekt war. dann limitiert er auch auf 400A.
ja war ein Phoenix Stecker. Ich hatte die Ladestation im Navi bzw auch eine Weile vorher nochmal den Button gedrückt, Akku hatte die optimale Temperatur. Ich denke dass es an der Säule oder am Standort lag, nicht am Auto.
diese 400er Ionity sind ganz neu, Anfang Mai waren die noch im Ausbau (schon gebaut aber Display war noch inaktiv, hab damals dort ganz flott an der 350er Station geladen), denke eher nicht, dass sie bereits defekt waren
edit: dieser Ladepark
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Oesterreich/Ansfelden/IONITY-McDonald-s-Haider-Strasse-39/83223/
Heute wollte ich wieder dort laden zum Vergleich. Die 400er waren leider besetzt, fahre zur single 350er (ABB mit billigem Stecker), die hat nur 115 kW hergegeben… hab in 5min nur 5.59kWh nachgeladen
(von 6% SOC weg)
Also diesen Ionity Ladepark kann man wohl vergessen seit sie die 400er Stationen dort aktiviert haben, da fahre ich nicht mehr hin (wie die Anfang Mai noch inaktiv waren und der Ladepark komplett belegt war, hatte ich auf der 350er auch volle Geschwindigkeit)
Hab dann abgebrochen und bin zu einer 300er bei OMV - die startete gleich mal mit 280 weg, aber nach kurzer Zeit auch auf 200 runter. Die Kisten stehen halt alle in der prallen Sonne… vermutlich ging da nicht mehr (trotz Phoenix Stecker). Habe dann statt voll zu laden wieder nur bis 30% geladen und dann genervt abgebrochen, auch weil - obwohl noch eine zweite Säule ganz frei war - ein Enyaq Fahrer meinte sich zu mir gesellen zu müssen…
hatte mit dem Laden auch heute Abend anfangs kein Glück, bis zum Schluss.
Eine HYC300 bei OMV, startete nur mit 200 kW und ging dann rasch auf ca. 150 kW runter. Der Akku hatte laut Carscanner ca 30 Grad, also kein Problem:
die Siemens Simatic mit 400kW am gleichen Standort war leider belegt anfangs, aber der Ioniq5 fuhr nach wenigen Minuten weg und habe dann sofort umgeparkt, so soll das sein (dachte schon mein Akku hat einen Defekt…), trotz billigerem Stecker ![]()
Hallo in die Runde. Ende Juli kommt endlich mein G6 LR und da will man sich natürlich schlau machen, wie schnell er wirklich laden kann.
Kurz zu mir: Ich bin Field Service Techniker bei EnBW und bin in Nordbayern für die Entstörung, Wartung und Inbetriebnahme von EnBW Ladesäulen zuständig.
Wie viele von euch sicherlich bemerkt haben, bekommt man bei uns leider häufig nicht die maximale Leistung. Ich habe deshalb mal bei unserem technischen Support nachgefragt:
Das kommt von einer alten Version des Lastmanagements, welches sehr langsam die Leistung hochgeregelt hat. Wir sind aktuell im Rollout einer neuen Version und diese gibt deutlich schneller die maximale Leistung frei.
Gerade bei den kleinen Retailer Standorten sind die Netzanschlüsse meistens nicht übermäßig groß ausgelegt, da es hier i.d.R. nicht um perfekte Ladezeiten geht, sondern um einen gemäßigten Ladevorgang während dem Einkauf, da etwas mehr Zeit vorhanden ist. Bei unseren großen Hubstandorten ist eigentlich immer genug Leistung vorhanden.
Man muss einfach Kosten-Nutzen abwägen. Wir bauen viele kleine Standorte bei Retailern oder auf Parkplätzen und dort muss man einfach den Kosten-Nutzen-Faktor abwägen. Andere Anbieter, wie z.B. Aral Pulse, Ionity, Electra bauen hauptsächlich für den Fernverkehr und da gibt man gerne 100.000 € mehr für den nächst größeren Trafo aus.
Das klingt sehr stark nach einem thermischen Problem. Die DC-Pins bei Ladekabeln sind bis 80° Grad ausgelegt. Gerade wenn es draußen warm ist und man viel Strom zieht schießt die Temperatur sehr schnell nach oben. Sobald diese die 80°C erreicht haben, geht die Ladesäule ins derating und drosselt die Ladegeschwindigkeit deutlich nach unten (in extremen Fällen sogar auf 0kW). Die Berg- und Talfahrt kommt also daher: 80°C → Strom runter, unter 80°C → Strom hoch → 80°C Strom runter usw. Das Thema sollte mit unserer neuen Partnerschaft mit XCharge bald behoben sein. Die haben die Temperatur deutlich besser im Griff.
Dann gibt es noch die Ladekabel Problematik. Es gibt aktuell 3 verschiedene DC-Kabel mit unterschiedlichen Stromstärken und Dauerleistungen.
Amphenol 400A: kurzes Steckergehäuse, kann maximal 400A Dauer
Phoenix Contact 400A: langes Steckergehäuse, kann maximal 400A Dauer (600A Boost)
Phoenix Contact 500A flüssiggekühlt (CCS2p): langes Steckergehäuse, kann maximal 500A Dauer (600A Boost)
Wenn dann z.B. die Kühleinheit vom CCS2p Kabel defekt ist, wird der Stecker auf 400A limitiert. Es ist leider nicht so wie beim tanken, dass man den Rüssel reinhält und es kommt immer gleich schnell raus.
Wenn ihr in Zukunft Fragen zur Ladeinfrastruktur bei EnBW habt, könnt ihr mir gerne eine PN schicken oder meinem Kollegen Bernd auf Twitter schreiben. Er freut sich immer Rede und Antwort zu stehen.
Das nenne ich mal eine gelungene Erklärung von einem, der EnBW-Ladesäulen nahe steht. ![]()
Schön mal Details von jemandem zu lesen der in der Materie steckt.
Bin gespannt wann es in D mal Ladesäulen gibt die die 450kW vom G6 oder die 520kW vom G9 auch mal bringen können.
Ich weiß…das Problem ist unter anderem unsere Systemspannung von 650V, die einen höheren Strom erfordert, 693A wären es um bei 650V an die 450kW zu kommen.
Aber so lange der Großteil der E-Autos unter 200kW lädt, teilweise unter 100kW, kann ich verstehen dass die Ladesäulenbetreiber die Mehrinvestitionen für schnelles Laden noch nicht wirklich angehen wollen.
Geht ja auch so… Und der VAG E-Auto Fahrer merkts eh nicht..weil er mit unter 150kW lädt.
Top, vielen Dank für die aufschlussreiche Erläuterung. ![]()
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Alpitronic hat vor ein paar Wochen den HP Dispenser für ihre HYC1000 vorgestellt. Dieser kann mit einem 800A Kabel ausgestattet werden und damit können wir endlich mal mehr als 600A laden.
Ansonsten sind aktuell fast alle Säulen auf 600A begrenzt.









