Wie sieht es damit aus und hat hier von uns Jemand Erfahrungen mit dem AWD am Strand zu fahren auch im weicheren Sand, so das man vorne ans Wasser fahren kann?
Mit meinen jetzigen Kia Sorento MQ4 AWD ist das kein Problem.
Da es nun ein E Auto ist dachte ich Frage mal lieber nach
Der Performance hat ja kein Fahrprofil wie Schnee, Match oder Sand richtig?
Das Netz beinhaltet bei YouTube einige Videos, die den G9 sowohl in der Wasserdurchfahrt zeigen als auch ein Video eines Testers, der 2000 km mit dem G9 von Bayern an die Nordsee und zurück gefahren ist. Wasser kann der G9 ab, doch an der Nordsee ist das Wasser „gesalzen“ - mit der Folge der „braunen Rostpest“. Gruß von einem, der mit dem Expeditionsmobil ständig auf RÖMÖ ist…
Ich würde es wohl nur machen, wenn der Sand richtig fest ist - die Reifen beim Befahren also nicht einsinken. Stell das Fahrwerk auf jeden Fall auf die maximale Höhe. Der gesamte Unterboden ist eine komplett durchgehende Fläche. Wenn du da etwas einsinkst und der Unterboden Kontakt mit dem Sand kriegt, liegst du flächig drauf. Die dadurch entstehende Haftreibung ist so gross, dass du dann quasi „festgeklebt“ bist. Wie Chriz schon schrieb. Das Fahrzeug ist wirklich schwer.
PS: Es gab mal ein Offroad-Fahrprofil - ist aber irgendwann mal in einem Update verschwunden (5.4 oder 5.6?).
Maximale Höhe im Vorfeld ist ein gern gemachter Fehler.
Wenn du dich in der Stellung irgendwo eingräbst, hast du keinerlei Reserven mehr und ein wirkliches Problem.
Richtig ist soviel Bodenfreihit wie nötig - das ist an dänischen Autostränden (fast) immer der Normalmodus - und sollte man sich dann doch einmal irgendwo eingraben die Reserve nutzen um zuerst mal den Unterboden frei zu bekommen, dann Spaten, Sandbleche, …
Und was das Fahrzeuggewicht angeht:
Ein Touareg II V6 TDI mit Luftfahrwerk und vollem TerrainTech Paket mit Sperren und Untersetzung ist gerade mal 150kg leichter und steht auf deutlich schmaleren Hufen.
Und der hat bisher selbst voll beladen und mit 4 Personen besetzt noch immer ohne auch nur den Ansatz eines Problems alle dänischen Autostrände gemeistert. Ohne das dazu die erweiterte Geländetechnik - außer zum spielen - jemals nötig war.
Ich würde mir da also überhaupt keine Gedanken machen, zumal du mit dem E-Antrieb auch noch den Vorteil des vollen Drehmoments ab Stand und damit viel mehr Kontrolle hast.
Ich kenne leider den Sand in Dänemark nicht. Vielleicht ist er ja auch wirklich fest.
Ich hab’s letztes Jahr in Daytona mal mit 'nem Suburban gemacht, der ja auch schwer ist und keine optimale Bereifung hatte. Der Sand war sehr weich. Ich fand es grenzwertig. Danach habe ich dann erfahren, dass nur dieser Strandabschnitt so weich ist - quasi der „fortgeschrittene“ Die anderen Bereiche waren so hart wie ein Feldweg.
Bist du mit dem MQ4 bisher eingesunken? Der wiegt ja auch knapp über 2t.
Du musst auf jeden Fall Schlupf vermeiden. Ich würde also auf keinen Fall das Sport-Programm nehmen und auch nicht die „Slip Start“-Option aktivieren. Da drehen sicher schnell die Räder durch. Sanft und nicht ruckartig fahren.
Nein, leider nicht mehr. Nur die Leistungsstufen Eco, Standard und Sport.
Also wenn du die Erfahrung gemacht hast, glaub ich dir das. Mir persönlich würde es aber widerstreben, die verfügbaren Reserven erst zu nutzen, wenn man bereits flächig aufliegt.
Ich war mit meinem Mazda CX80 letztes Jahr auch am Strand in Dänemark. Das Auto ist auch nicht klein oder leicht. Es war gar kein Problem mit dem Fahrzeug am Strand dort, da dort an diesen Stellen der Sand auch überwiegend sehr fest ist. Hat richtig Spaß gemacht. Natürlich kann man sich festfahren, wenn man es drauf anlegt. Aber mit gesunden Menschenverstand sollte das kein Problem sein. Ein gewisses Restrisiko ist immer, mit jeden Auto auf so einem Terrain, aber dafür haben viele dort ein Abschleppseil dabei, um sich helfen zu lassen oder anderen zu helfen (gibt es günstig bei eBay).
Lass dir da nicht zu viel Angst machen und probiere es einfach aus.
Und bezüglich Salz: Wenn du nicht direkt in die Nordsee rein fährst, wird es nicht schlimmer, als wenn du in Küstennähe unterwegs bist. Unser Auto war selbst über Nacht immer matt von der Seeluft. Das bleibt da nicht aus. Schlimmer ist schon fast, dass du hinterher überall Sand haben wirst.
WENN du flächig aufliegst hast du im Vorfeld schon einen Fehler gemacht. Und wenn du dich an einer übersehenen weichen Stelle o.ä. anfängst einzugraben, dann machen in dem Augenblick die 5 cm zusätzliche Höhe nicht wirklich einen Unterschied - entweder du reagierst SOFORT oder du sitzt fest. Und dann hast du wie gesagt im max. Level keinerlei Optionen außer nettem dänischen Bauern mit Schlepper und Kette mehr - Buddeln brauchst du dann - insbesondere bei flächigem Unterboden - nicht mehr anzufangen.
Ist eigene Erfahrung, gesammelt in diversen OffRoad Parks und insbesonderem regelmäßigem Winterbetrieb in Nordskandinavien. (Tiefschnee ist da übrigens nochmal ne ganze Nummer ekliger als Sand.)
Überall Sand => gerne auch als ‚Unwuchtmasse‘ in den Felgen - je breiter die Felge desto heftiger..
Gab beim allerersten mal einen schönen Schreck, zurück auf der Straße.
Ich finde es immer witzig Leute auf Rømø zu beobachten wie sie sich fest fahren.
Der ein oder andere macht dabei im Sommer gut business damit, Autos aus dem Sand zu ziehen
Ich würde mir nur bei wenigen Autos sorgen machen, ob ich mich dort damit fest fahre.
Man kann die Beschaffenheit des Bodens dort recht früh erkennen. Antischlupf aus, und mit ordentlich Tempo drüber, dann passiert da eigentlich recht wenig. Wenn man im weichen Sand meint parken zu müssen, dann sollte man sich auch nicht wundern
Freue mich auch schon auf das erste Mal mit dem zukünftigen G9