Autonomes Fahren

M. E. hat Xpeng kein VO. Die verwenden den Begriff schon dann, wenn sie Lidar weglassen. Sie haben bislang alle mind. USS und Radar. So mein Wissensstand.

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Die haben doch auch weiterhin Radar…?

Das verstehe ich nicht. Die „Fakten“ zeigen, dass Kameras Dinge, die optisch nicht erfasst werden können, erfassen? Kann Dir da nicht folgen.

Machen wir das doch am besten an Hand von Beispielen, da ich nicht so genau weiß wovon du da sprichst. Schon rein der Logik halber spricht meine Behauptung für sich. Ein erfahrener Autofahrer schafft es schließlich auch nur mit seinen Augen. Bedeutet im Umkehrschluss, wenn ich ein System habe was nie müde wird und eine 24/7 Rundumsicht besitzt schon von Natur aus sicherer sein müsste als ein Mensch, WENN die Software das hergibt.

Habe ich nirgends gesagt :wink: Aber nenn mir bitte ein paar Beispiele. Reden wir vom Fahren im Nebel? Vision → Geschwindigkeitsanpassung

Reden wir mglw. von einem Stau, den man nicht so durch ein vorfahrendes Fahrzeug erkennen kann, Lidar mglw. schon? Vision → vernünftigen Sicherheitsabstand einhalten.

Was sind deine Argumente, die mir beweisen sollen, dass es ohne Sensoren nicht funktionieren kann, obwohl es Millionen Menschen ja tagtäglich hinkriegen? Wie gesagt, ich bin selbst Befürworter für Fusion, da ich es für das sicherere System halte, bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass Vision only nicht funktionieren kann.

Und ohne Vision ist nun mal auch ein Lidar “blind”. Noch ein Edge Case wäre zum Beispiel der Kameraausfall, hier hätte man durch Lidar vielleicht noch ein paar Sekunden um die Blindheit zu überdecken, z.B. bei einer schärferen Kurve auf der AB, aber auch hier müsste das System SOFORT übergeben.

Tesla beweist es doch seit Jahren, dass es nicht funktioniert.
Warum das so ist, weiß ich nicht. Möglicherweise liegt es nur an der Software. Kann ich nicht beurteilen. Fakt ist: Auch nach Jahren ist VO unbrauchbar. Nebel, Schnee, Regen, Sonne…. Irgendetwas stört die Cams doch ständig.

Das würde aber ja keinen großartigen Unterschied zu einem Lidarsystem machen, denn die verlassen sich eigentlich auch nur auf die Kamera. Kamera blind oder gestört, System nutzlos.

Und natürlich liegt es an der Software, woran auch sonst? Wie soll man es sonst erklären, wie an meinem Beispiel oben schon beschrieben, dass das Auto halt 500 perfekte Fahrten erledigt, schwierigste Situationen meistert, nur um beim 501 Male bei einer einfachen roten Ampel zu versagen. Das ist kein Lidar-Thema, kein Radar-Thema und auch kein Kamera-Thema, das ist alles Software.

Das einzige Argument was ich noch so einigermaßen nachvollziehen kann, sind Schnee und Dreck, hier muss dafür gesorgt werden, dass die Kameras immer freie Sicht haben, aber Fusion-Systeme hätten da das gleiche Problem.

USS hat Tesla doch auch? Radar habe ich bei meinem P7 noch nicht entdecken können….

Lidar hat es 100% nicht, denn die Kappen vorne sind nur Plastikabdeckungen (wo Lidar sitzen sollte).

Ja, es funktioniert einfach nicht. Hört man auch von Teslafahrer*innen die umgestiegen sind (glaube wir haben paar hier) die meinten, bei Tesla alles nicht Gold was glänzt.

Schon seit 2022 nicht mehr.

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Oh krass……. Nun, dann wird das definitiv nicht funktionieren. Aber so klappt der Scam - man verspricht das Blaue vom Himmel und liefert das Nötigste, was eben nicht funktioniert.

Die ersten Massenklagen zu FSD laufen bereits (USA & Australien). Bin gespannt, wie sich das entwickelt. Vor allem, wenn jetzt andere Player kommen mit besseren Systemen.

Im Gegenteil. Das System war gegen das von Xpeng einfach nur lächerlich schlecht. Xpeng ist auch nicht gut, aber gegen die permanenten Phantombremsungen, ständiges nerv-gepiepe weil mal wieder ein geträumter Beinaheunfall mit einem parkenden Auto „verhindert“ werden sollte… ich hab das Model 3 zuletzt einfach nur noch gehasst.

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Aber alle sagen das funktioniert prima Vollautonom? Ich bin jetzt echt etwas verwirrt :slight_smile:

Meiner hatte sie noch und Tesla ist es bis heute schuldig geblieben eine gleichwertige Ersatzlösung zu bieten, was eigentlich allen damals klar gewesen ist, außer den großen Fans. Deshalb ging es dort auch im Forum drunter und drüber und zig User, die schon jahrelang im Forum aktiv waren, mich eingeschlossen, wurden wegen Kritik gebannt^^

Das muss man ja etwas feiner unterscheiden. Natürlich können auch Parkvorgänge problemlos mit Visiononly vollzogen werden, hier bieten die USS natürlich einen deutlichen Vorteil was die Genauigkeit angeht, aber dennoch sollten auch Kameras im Stande sein ähnlich gut zu funktionieren, tun sie aber bei den Teslas auch weiterhin leider nicht, jedenfalls nicht auf USS-Niveau. Aber auch das ist ein Softwareproblem, denn wir schaffen es ja auch mit nur 2 Augen^^ Und heutzutage haben sie ja sogar eine Frontkamera, von daher…

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Ich widerspreche die Schlussfolgerung “ist ein Softwareproblem” (bin aus der IT). Wenn nicht genug Daten geliefert werden (VO), dann kann das System einfach nicht exakt bestimmen was passiert.

Und das Fehlen von Radar und USS kann mit Software einfach nicht kompensiert werden, weil die Daten einfach fehlen.

Man kann natürlich versuchen, diese Daten durch KI dazu zu “simulieren”. Aber keiner weiß, wie verlässlich das funktioniert. Xpeng will es jedenfalls versuchen. Aber die haben auch Turing-Hardware, die echt richtig Rechenpower hat (wie das System von Rivian.)

Es kann ja nicht an der Software liegen, wenn ein VO System so viel schlechter ist, als ein Nicht-VO-System. Beide Systeme sind auf Software angewiesen…

Las sich aber so.
Und konkrete Beispiele sind neben den angesprochenen Wetterlagen vor allem solide Objekte, die nicht so aussehen. Also bemalte Wände oder quer stehende Sattelauflieger.

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Ich hatte kein FSD.

Dem ist aber nicht so^^

Hier sehe ich auch einen Vorteil für Lidar, ganz klar, es gab aber auch schon Szenen, wenn ich mich richtig erinnere, in denen FSD irgendwelchen Sachen/Tieren ausgewichen ist. Nochmal, beide Systeme werden nie perfekt sein. Auch Lidar muss ja letztendlich softwareseitig unterscheiden können, ob es jetzt ausweicht, eine Notbremsung einleitet oder drüber fährt. Und wenn es ganz blöd läuft und die Kamera steigt kurz vorher aus, dann ist Lidar dennoch angeschmiert, ist das jetzt einfach nur ein Stück Pappe und ich bin dann deswegen aus der Kurve geflogen? Lidar ohne Kamera hat begrenzte Möglichkeiten um seine Vorteile auszuspielen. Ich würds dennoch gerne drin haben für das zusätzliche Mehr an Sicherheit.

Das Problem hierbei ist ja, dass die USS cm/mm genau messen können in Situationen, die dies vielleicht auch erforderlich machen, wie eben beim Einparken. Ein Vision-System wird hier normalerweise auch keine großartigen Probleme haben, das hat Tesla ja an und für sich auch bewiesen, da die aktuelle Software das schon verdammt gut macht, aber halt nicht auf cm-genaue Werte.

Die sind für autonomes Fahren zwar eh nicht so relevant, aber auch hier zeigen halt zig tausende Einparkvorgänge, dass Vision schon ein gutes Einparksystem ist und das auch funktioniert, aber eben wie bei FSD ab und an Bugs vorhanden sind, wo es dann wieder bei leichten Parkvorgängen scheitert. Also auch hier, hauptsächlich ein Softwareproblem, ansonsten erkläre mir die mal übertrieben gesagt 10.000 vernünftigen Parkvorgänge? Reines Glück obwohl die Hardware das nicht können sollte? Oder liegts doch eher an der Software wenn aus nicht ersichtlichen Gründen immer mal wieder ein komischer Fehler auftaucht und das Auto gegen einen Poller fahren würde, den es vorher 100e Male problemlos aus dem Weg gehen konnte?

Warum wohl hat der Mitfahrer ständig einen Finger am Schalter der Armlehne. :wink:

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Es geht nicht um Perfektion, es geht um viel Grundsätzlicheres. Nämlich die Frage, ob hier ein geeigneter Ansatz gewählt wurde, um ein System realisieren zu können, was eben möglichst viele 9en hinter dem Komma hinbekommt. Und das muss bei rein kamerabasierten Systemen einfach verneint werden. Weil die Physik dem widerspricht. Ob man dies nun mit Radar, LiDAR, Poolnudeln oder wasweißichwas ergänzt, ist dabei erst einmal zweitrangig (für mich).

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