So in etwa habe ich den EQ mittlerweile auch stehen. Die Anfangs-Badewanne mit vielen Werten in Höhen und Tiefen bei Pluswerten war mir too-much.
Und die Zuspiel-Quali ist entscheidend. Hab ein paar Alben die ich gern höre auf USB, da geht sich das mit Musik-hören ganz gut aus. Tune-in oder Tidal fürs Berauschen ist eh ok. Wenn ich vernüftig Musik hören will mach ich es eh daheim oder geh in ein Konzert-Gebäude.
Wäre super. Wie gesagt, hatte eine weile nach Gehör gebastelt. Eventuell bekommen wir hier was hin. Verschiedene Sound Geschmäcker.
Ich lass jetzt mal deine Einstellungen auf mich wirken.
hab damals auf nem EMMA jemand kennen gelernt, der hatte so wirre Einstellungen, mit BassBoost hier, irgendwelchen digitalen “Klangverbessereren” und hat das tatsächlich durch den EQ so glatt gebügelt das es wieder eine brauchbare Kurve wurde
Viele Wege führen natürlich nach Rom, das von mir beschriebene ist einfach nur Jahrelange Testroutine/Erfahrungssache meinerseits… Allerdings muss man dazu sagen, sind die Ausgangslagen auch nie OEM gewesen
Hier siehst du schön das auch du den Mittenbuckel nicht raus bekommst. Könnte gut an Reflexionen etc liegen.
Im unteren Hochton bist du ein klein bisschen schwach, im oberen ein klein bisschen rüber.
Das kriegst du raus.
Was mir hier allerdings nicht gefällt ist das die Bühne nicht vor mir ist. Hat jetzt nichts mit dem EQ zu tun, aber auf einem Konzert hab ich die Sänger auch gerne “vor” mir. Das ist aber alles persönliches befinden.
Nachtrag:
“Dynamisch” macht übrigens laut Messung nichts anderes als als Mitten und Höhen abzuflachen, und den Bass zu betonen. Daher musst du wahrscheinlich, oder fühlst es eher so als müsstest du damit höher. Den “Raumklang” alleine, macht wirre Dinge, das folgt gefühlt keiner Logik, hat aber auch in allen Einstellungen keinen Einfluss auf den EQ, zumindest nicht ausgeprägt oder kriegsentscheidend. Denke das ist eine “Laufzeitkorrektur”, allerdings müsste ich hier Impulsantworten messen können etc und dazu jeden Lautsprecher halbwegs ansteuern können, das ist mit den Boardmitteln leider nicht drin.
Fettes Danke für deine Mühen!!! Bin gerade direkt nochmal zum Auto und hab die Einstellungen mal übernommen. Da merkt man doch nochmal nen positiven Effekt! Bin echt begeistert und ich war ja zuvor eigentlich schon zufrieden
Wahnsinn, Potential zum Beitrag des Jahres! Ich werde das auch mal 1:1 so übernehmen und testen - vielleicht ballert mein Deutschrap dann nochmal ein Stück mehr
Der Beitrag des Jahres wird’s wenn ich Zugang zum integrierten DSP bekomme
Wichtig nochmal.
Das ist MEINE Einstellung.
Das muss nicht für jeden gelten, wie Andy schon sagt.
Das ist einfach aus EMMA und Erfahrungszeiten eine sehr homogen, Universal passend gewollte Kurve.
Allerdings gilt der Grundsatz, lieber im EQ runter als rauf. Man kann physikalisch nichts dazu dichten und sehr schnell landet man in Bereichen, gerade im Hochton wo diverse Frequenzen von Instrumenten zb sich überlappen. Stellt man hier zuviel des guten ein, passiert es sogar relativ schnell das einzelne Instrumente/Synt Beats whatever nicht mehr zu Geltung kommen weil andere Geräusche übertönen.
Und natürlich, ganz wichtig, und vielleicht sogar einer der Gründe warum Xpeng hier drosselt. Beim Anheben von Frequenzen, zb +6db ist eine Verdopplung der Leistung zb für einen hochtöner. Auf hoher Lautstärke wird dieser deutlich früher in ein sogenanntes “Clipping” fallen als anders rum. Vielleicht hat deswegen Xpeng die Leistung so gedrosselt um seine eigenen Lautsprecher zu schützen…
Ich hatte vor dem 30sten schonmal gemessen, allerdings nur für mich weil ich mich mit REW erst einspielen wollte. Mein altes Messprogramm lief leider ab Windows 2000 nicht mehr Somit ein paar Tage zu spät , verzeiht…
Also, TuneIn hört sich mit den Einstellungen gut an – das war vorher (mit meinen Einstellungen) auch schon top.
Spotify Bordapp ist weiterhin Quatsch. Da fehlt es vorne und hinten an Dynamik, Bass, allem.
Werde es noch einmal über Spotify via AA testen (hohe Quali und Lossless), habe aber keine große Hoffnung. Eventuell auch mal YT Music und Amazon testen.
Der Sound über TuneIn wirkt aber „sauberer“, mit den neuen Settings