Bewertung Soundsystem

Diese Badewannen Einstellung passt halt beim G6 nicht.

Du scheinst dich schon ziemlich gut auszukennen - hast du eine Empfehlung für Rap/Hiphop? Da bin ich auch noch nicht so ganz fein mit, der Bass drückt zwar, aber der Tiefgang fehlt mir

Bei Rap/HipHop dominiert schon der Bass, also die niedrigen Frequenzen. Außerdem werden die Mitten erhöht, damit man die Stimme besser hört. Um den Sound abzurunden, würde ich mit den tieferen Mitten experimentieren. Die Hochtöner brauchen nicht so hoch sein, sonst könnte es blechern klingen. Hier mal ein Vorschlag:

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Danke, teste ich direkt am Wochenende :slight_smile:

Finde das Thema sehr interessant, habe noch nicht bestellt, hänge gerade noch an dem mich massiv störenden Innenraumgedudel unter 30km/h. Habe hierzu mal ChatGPT im Pro Modus gefragt und um wissenschaftlich fundierte EQ Einstellungen des FL gefragt für den Fokus Pop, Rock, allgemeindes Radiogedudel. Hier seine/ihre Antwort (zitiert sogar öfter mal das Forum hier) inkl. Grafik:

1. Grundprinzip (wissenschaftlich)

Die Kurve orientiert sich an drei Dingen:

  1. Gehör-Empfindlichkeit (Equal-Loudness / ISO 226)
    Unser Ohr ist in den Mitten (ca. 2–5 kHz) am empfindlichsten und deutlich weniger sensibel für tiefe Bässe, vor allem bei moderaten Lautstärken. Daher wirkt ein „mess-technisch linearer“ Frequenzgang subjektiv zu bassarm und mittig.Wikipedia+1

  2. Typische In-Car-„House Curve“
    In Fahrzeugkabinen funktioniert ein leichter Bass-Boost plus sanft fallende Höhen (ca. 3–4 dB von 200 Hz bis 20 kHz) erfahrungsgemäß am besten, auch um gegen Reifen- und Fahrgeräusche anzukommen.AV NIRVANA+1

  3. Charakter des XPENG-G6-Soundsystems
    Der G6 hat ein kräftiges, 18-Speaker-System (7.1.4-Layout) mit viel Reserven, das von Tests als klar, kräftig, aber nicht spektakulär abgestimmt beschrieben wird – eher „seriös als wow“.WIRED
    Viele XPENG-Fahrer landen subjektiv in Richtung „Badewannenkurve“ (Smiley), also mehr Bass & Höhen, weniger Mitten.Xpeng-Fahrer Community+1

Die Kurve unten ist also eine nüchterne, leicht „musikalische“ House Curve, kein übertriebener Bass-/Höhen-Breitband-Brei.


2. Detail der empfohlenen Kurve (für eine 8–10-Band-EQ-Logik)

Die Grafik, die du heruntergeladen hast, basiert auf diesen Punkten:

Center-Frequenz Einstellung (relativ zu 0 dB) Wirkung
32 Hz +2 dB Etwas mehr Tiefbass „Körper“, ohne zu dröhnen
64 Hz +4 dB Haupt-Bass-Punch für Kickdrum/Bassgitarre
125 Hz +3 dB Füllt unteren Grundtonbereich, Pop/Rock wirkt „voll“
250 Hz 0 dB Neutral – vermeidet Mulm/Mumpf im Auto
500 Hz –1 dB Leichte Entzerrung des tendenziell harschen unteren Mitteltons
1 kHz –1 dB Mitten minimal entschärfen, damit nichts „telefonig“ klingt
2 kHz 0 dB Neutral, Basis für Sprachverständlichkeit
4 kHz +1 dB Präsenz für Vocals, Gitarren, Snare-„Attack“
8 kHz +2 dB Luft und Brillanz für Pop/Rock/Radio ohne Zischeln
16 kHz +1 dB Dezente „Air“, ohne dass es scharf wird

Interpretation:

  • Bass ist insgesamt ca. +4 dB angehoben (64–125 Hz).

  • Mitten sind leicht gezähmt (–1 dB bei 500–1000 Hz).

  • Höhen bekommen eine moderate Anhebung (bis +2 dB), damit Radiomischungen frisch bleiben, ohne zu nerven.


3. Wenn dein G6 nur grobe Regler hat (Bass / Mid / Treble)

Viele Auto-EQs haben eher grobe Regler. Dann kannst du das so übersetzen:

  • Bass: +3 (bis +4 bei viel Autobahn/Abrollgeräusch)

  • Mid: –1

  • Treble: +2

Wenn es zu scharf wird (ältere, hart gemasterte Rock-Sachen, schlechtes UKW):
→ Treble auf +1 oder 0 zurücknehmen.


4. Feintuning in der Praxis (kurzer Ablauf)

  1. Lautstärke wählen

    • Auf eine realistische Fahr-Lautstärke einpegeln (etwa das Niveau, das du auf der Autobahn nutzt).

    • Grund: Equal-Loudness-Kurven hängen stark von der Lautstärke ab – bei sehr leise braucht man mehr Bass & Höhen, bei sehr laut weniger.Wikipedia+1

  2. Referenztracks (Pop/Rock/Radio-like)

    • 1–2 aktuelle Pop-Titel (viele Transienten, klare Vocals)

    • 1 Rock-Titel mit echter Drums/Bassgitarre

    • Einen typischen DAB/Internet-Radiosender, den du oft hörst

  3. Checkliste (fahrend oder im Stand mit leicht geöffneter Tür)

    • Kickdrum & Bass: sollen druckvoll, aber nicht „wummerig“ sein → ggf. 64/125 Hz leicht runter oder 250 Hz minimal hoch.

    • Vocals: gut verständlich, nicht nasal → 1–2 kHz ggf. +1 dB, falls sie zu weit hinten sind.

    • Zischlaute & Hi-Hats: dürfen nicht „bohren“ → 4–8 kHz ggf. um 1 dB reduzieren, wenn Radiosender sehr hell gemastert sind.


5. Grenzen & Hinweise

  • Das hier ist kein absoluter „heiligen Gral“, sondern ein wissenschaftlich sinnvoller Startpunkt:

    • basiert auf Gehörphysiologie (Equal-Loudness),

    • auf typischen In-Car-Zielkurven,

    • plus Erfahrungswerten aus Messungen anderer EV-Soundsysteme.listeninc.com+2audioXpress+2

  • Dein persönlicher Sweet Spot hängt u. a. von:

    • Sitzposition (Fahrer vs. Beifahrer),

    • Reifen/Fahrbahn (mehr Straße = mehr Bass sinnvoll),

    • Musikquelle (AA/CarPlay → meist besser als komprimierte Streams im Auto)Xpeng-Fahrer Community+1
      ab.

Vielleicht mag das mal jemand testen.

Lieber chatGPT, wie belade ich meinen XPeng G6 am besten für optimalen Sound? Viele Decken, oder lieber Töpfe und Schüsseln, vielleicht Seile?

Szenarien

1. Du willst möglichst klaren und ausgewogenen Klang

Eher Decken, Jacken, Taschen
Weiches Ladegut dämpft störende Resonanzen des Kofferraums. Besonders Bass-Dröhnen im oberen Tiefbassbereich (50–100 Hz) wird oft merklich sauberer.

Praxis:

  • Decken locker verteilen, nicht verpressen

  • Keine großen leeren Flächen im Kofferraum

  • Rückbank geschlossen lassen für definierteren Druckaufbau

2. Du willst mehr Bassdruck

Weniger Dämmung, Kofferraum frei lassen
Je größer der freie Raum hinter den Sitzen, desto stärker koppelt der Subwoofer ins Volumen.

Praxis:

  • Nur leicht beladen oder vorsichtig freie Zonen lassen

  • Hartes Ladegut ist nicht nötig – es bringt nur Nebengeräusche

3. Du willst Live- oder Hallcharakter (experimentell)

Harte Gegenstände reflektieren stärker, aber das klingt selten besser
Töpfe, Schüsseln, Metall – alles erzeugt diffuse Reflexionen, oft unangenehm und klirrend.

Fazit:

  • Optimal für Qualität: Decken, Jacken, softes Gepäck

  • Optimal für Bassdruck: möglichst leer

  • Harte Objekte: akustisch unkontrolliert und eher kontraproduktiv

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Ich habe mir heute mal die Mühe gemacht und Musik in anständiger Qualitätauf einen Stick gepackt, und damit mal die Soundanlage im G6P FL getestet/abgestimmt. Ich finde, er klingt sehr gut, was halt sehr viel ausmacht ist von welcher Quelle man die Musik einspielt, Internetradio ist da sicherlich nicht gerade ideal.

Und ja… Mit High End Soundanlagen von Audi oder ähnlichem kann er sich nicht ganz messen, muss sich aber auch nicht in die SEAT Ibiza Riege einreihen.

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Hier noch ein interessanter Test:

VisionEDrive bewertet die Tesla Premium Soundanlage sogar besser als die Sennheiser im Smart #5.

Bald testet er auch nen XPeng G6 Facelift.
Wird sicher spannend ich halte viel von diesem Tester

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Das ist nur ein Werbeclip….

Jetzt passts

Ja er ist ein sehr guter YouTuber - hier mit dem Xpeng-Fahrer CEO :wink: :smiley:

Ansonsten ist ein Soundsystem dennoch ziemlich subjektiv, es muss gut ins Ohr gehen. Ich habe es im G9 bspw. gefeiert, als ich den drückenden Bass gehört hab.

Da hat es mir die Ohren weggehauen! Danach gab es keine Diskussion mehr, dass ich mir den G9 hole, weil das war Gänsehaut zu dem Zeitpunkt. Also mich hatte das System damals gecatcht (war aber wie gesagt G9)

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:smiling_face_with_sunglasses: Also alles Geschmackssache, aber bei dieser Mukke fall ich sofort ins Brechkoma :joy: Gehte nixe für mich :love_you_gesture: AC/DC rules!

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Man kann die Qualität von Soundanlagen sehr gut objektiv messen. Schallpegel, Frequenzen, Klangverteilung im Raum, usw. da bekommt man wissenschaftlich fundierte Ergebnisse.

Ob einem der Klang subjektiv gefällt, ist was völlig anderes. Da kann und wird jeder seine Meinung haben. Deshalb finde ich diese Diskussion fehlgeleitet. Es macht einfach keinen Sinn andere mit seiner subjektiven Meinung überzeugen zu wollen. Da ich nach mehrmaliger Suche keine objektiven Messungen gefunden habe, halte ich mich jetzt aus der Diskussion, ob sich das eine System besser anhört als das andere, raus.

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Die Soundanlage des G6 MY24 würde ich schon als überragend bezeichnen. Aber! Es kommt hier definitiv auf die Quelle an. DAB oder minderwertige Streams kann man vergessen. Man hört hier deutlich die verminderte Bitrate, blechern, hochtönig…Hat man allerdings einen Stream mit vernünftigter Bitrate spielt die Anlage ihr volles Potential aus. Ich war baff, als ich das erste mal den Unterschied zwischen DAB und einem ordentlichen Stream gehört habe. Es war wie im Club bzw. Konzertsaal.. dabei habe ich die Standardeinstellungen noch gar nicht verändert.

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Welche Quelle bringt den guten Sound mit sich ?

Stellt sich dann trotzdem die Frage wie andere gute Soundanlagen auch mit Streaming, Spotify, etc. einen guten Sound hinbekommen.?

Und warum die Soundanlage im G6 das nicht schafft?

Lizenzkauf von Codex :wink: Und das wird Xpeng nun mal eben nicht gemacht haben.

Wenn Du auf Electronic Chillhouse stehst dann der hier: https://radioromeoandjuliet.it/ Die Qualität ist top und ein Unterschied zwischen Tag und Nacht zu DAB

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Das stimmt auch wieder. Jedes Ohr hört anders..

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Hast du schon bestellt, oder wägst du noch ab?