Dynamische Stromtarife

Ja, müssen sie ja.
Das passiert aber nur dann, wenn massiv Sonnenstrom vorhanden ist, nicht allzu warm und Ferien sind oder so.

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Ich dachte, das war mal anders.

Mag natürlich in dem ein oder anderen Vertrag anders geregelt sein. Meiner hatte die 1:1 Weitergabe der Marktpreise drin.
Es war der 11.05.2025, -250€/MWh. Dann sogar, je nach Region und Abgaben, ~ -4-10 Cent.

Der niedrigste Strompreis in Deutschland am EPEX Spot Markt (Day-Ahead) lag im Jahr 2025 bei einem Rekordtief von etwa -250 €/MWh �. Dieser Extremwert wurde am Sonntag, den 11. Mai 2025, erreicht �.
Ursachen für Negativpreise
Der extreme Preissturz entstand durch eine sehr hohe Photovoltaik-Erzeugung in den Mittagsstunden, die auf einen typischerweise geringen Stromverbrauch am Wochenende traf �.
Das Jahr 2025 verzeichnete mit beinahe 575 Stunden einen neuen Rekord an negativen Strompreisen und übertraf damit das Vorjahr deutlich �.
Auswirkungen auf Verbraucher
Solch extrem negative Preise blieben jedoch eher selten, da sich der Großteil der Negativpreise wie bereits in den Vorjahren lediglich im Bereich zwischen 0 und -5 €/MWh bewegte �.
Für Verbraucher mit dynamischen Stromtarifen boten diese starken Preissenkungen die Möglichkeit, effektiv für den Stromverbrauch bezahlt zu werden, da die negativen Börsenpreise in dieser Zeit auch Steuern und Abgaben überkompensieren konnten �.

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Oder massiv Sturm.

Habe noch nicht solche Preise Anfang April gesehen. Im Sommer ganz oft um -0,11€

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Nein, denn Wind wird abgeregelt. Sonne eher nicht, weil der kleinste Teil als steuerbar angemeldet ist.

du schließt seit Jahren keine Anlage über 100 kWp mehr ohne Regelung an.
Die Großanlagen sowieso, da hat jede einen EZA Regler

Die privaten Anlagen bringen das.
Und da ist bis Anfang 2025 nichts unter 25kWp abgeregelt.
Und wenn dann noch niemand Strom am Wochenende zu Hause abnimmt, dann muss das Zeug eben irgendwo hin.
Alles oberhalb der Linie war im Netz, zum Teil ohne Abnehmer (grenzüberschreitender Handel).


Quelle: Energy-Charts

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Wir bauen Anlagen mit 500 MWp, da spielt das EFH nicht die große Rolle.
Ab 25 kWp ist bisher eh nur Rundsteuerempfänger, ob der angeschlossen ist, merkt keiner. EZA ist mit Rückmeldung zum EVU, der muss laufen.

So mag ich das :fire:. Ohne PV, usw.

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Aber vergiss nicht, dich bei denen zu bedanken, die es möglich machen :innocent:

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März was nice, das stimmt

99% Autarkie, die Regelungsgenauigkeit ärgert mich trotzdem :rofl:

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Aha, verstehe.
Also nach jedem Sonnentag abends ein
„Helios-Unser“ raushauen. :rofl:

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Da kann ich dir nur beipflichten. Ich bin seit 25/02 voll elektrisch. WP, 2 E Autos, PV seit 2020 mit 9 kWp O/W Dach, Speicher seit 2024/12 mit 12 kWh. War Anfang 2025 bei Tibber. Es war grausam. Die WP hat wegen eines Mangels Strom gezogen wie verrückt, dann wurden manchmal Strompreise von 0,70€/kWh aufgerufen. Die Autos mussten auch geladen werden. Vom Dach kam nix !

Dann kommt noch die “innerbetriebliche Komponente”: Ich muss aber jetzt die Waschmaschine einschalten ! Und so weiter…. Alles in allem waren das aufregende und teure Monate. Habe seit Sommer letzten Jahres wieder Festpreis 0,25€/kWh und kann ruhiger schlafen.

Seit ein paar Wochen habe ich EVCC im Home Assistant. Das passt noch nicht so ganz, aber die Richtung stimmt. Leider kann ich nicht mehr PV installieren. Es stehen 8 Eichen mit stattlicher Höhe direkt neben der Hütte auf Ost. Meine Kumpels haben alle Süddächer und machen mit weniger PV fast den selben Ertrag wie mit meiner.

Zusammengefasst sind die Voraussetzungen sehr individuell, Dämmzustand des Hauses, Wohnfläche, Dachneigung, Personenanzahl, WP oder nicht, Wärmeempfinden, E Auto(s) usw. Ich habe gelernt ein Vergleich mit anderen Häusern ist schwierig. Unterm Strich komme ich im Monat aber 150 € billiger als mit Gas, Strom und 2 Verbrennern in der Garage. Nur das zählt.

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Kennt wer von euch Terra Wortmann? Der linke im Video ist Marco Rzeski, den kenne ich persönlich, ist GF bei Terra Gebäudetechnik, einer Wortmann-Tochter. Seine Erfahrung zum dynamischen Stromtarif finde ICH sehr interessant:

Wir sprechen hier ja nicht über einen Wald- und Wiesenkrauter…..

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Sobald du saisonale Verbraucher hast, die gerade im Winter einen hohen Bezug haben, bringt dir der dynamische Tarif meistens nichts. In Verbindung mit PV schon dreimal nicht, da du dann nicht einmal die Vorteile der sonnigen Monate nutzen kannst, da du dich da eh selbst versorgst.

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Sehe ich genauso. Ich hätte das ja unterstützt phasenweise aber Tibber war dann noch richtig unverschämt. Gewisse Steuerung ist ok, nur über Börse ist für viele Endverbraucher aber ein Problem.

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Genau, aber für Leute ohne PV und die Verbrauch etwas anpassen wollen evt eine gute Lösung.

One size fits all gibt es nicht.

Wenn der Strompreis zwischen 0 und 30 cent schwanken würde dann könnte man mit dem richtigen Verbrauchsmanagment enorm sparen.

Aber da der Preis nur zwischen 20 und 30 cent schwankt, ist das Sparpotential sehr klein.

Quelle?

In deiner App inklusive Netzentgelte. Kannst ja beides anzeigen lassen.