Die Frage ist durchaus berechtigt und zielt nicht immer auf die Strombörse ab.
Die Stadtwerken haben mit ihren vermaschten Netzen am Anfang mit schnell steigender Zahl an Wallboxen zu kämpfen gehabt, heuer versucht man die Einspeisung mit zunehmenden PV-Anlagen in den Griff zu bekommen.
Und deren Verteilnetze werden nun mal nicht einfach so alle 10 Jahre modernisiert, das Mindesthaltbarkeitsdatum liegt da deutlich höher.
Eben genau deswegen wünsche ich mir auch mehr Regen in den nächsten Tagen.
Wer braucht schon Regen für die Natur.
Hat jemand einen Tip für einen guten Gewerbetarif mit ca. 120T-150T Kw/ p.a.? Lastspitzen ab Nachmittag bis spät abends? (Gastro & Hotel mit Sauna) aber eben auch Saisonbetrieb.
Hast du schon mal über Peak-Shaving deiner Lastspitzen mit einem Speicher nachgedacht?
Wie hoch sind die Lastspitzen und was zahlst du pro kW Anschlussleistung?
Werde ich Montag im Büro mal alles zusammensuchen. Aber schon jetzt vielen Dank für den Tip mit dem Peak Shaving. Macht im Zusammenhang mit einem dynamischen Tarif auch Sinn. Wir haben sogar PV auf dem Dach, hab da aber auch noch nichts genaues. Wir übernehmen die Geschäftsbereiche erst grade.
Das Problem sind immer die großen Verluste beim Einspeichern und Zurückholen von Wechselstrom. Da sind schnell 20% weg. Wenn das Hausnetz auf Gleichstrom wäre, sähe es anders aus.
Nicht ganz 60K, eher deutlich unter 50K.
Huawei kann da schwer tricksen, wenn der VDE mit geeichten Messgeräten an der Anlage ist. Ich war bei dem Test dabei
Du kannst beim ersten Entladen auf 0% noch 10kWh unsichtbar im Puffer haben. Dann wird mit 215kWh geladen. Und wieder auf 0% entladen. Dabei werden 205kWh abgegeben. Davon sind aber 10kWh aus dem internen Puffer. Und schon hat man einen wunderbaren Wirkungsgrad.
Die Tibber-App sagt jetzt für Mai eine Prognose (die auch ziemlich gut hinkommt): 497kWh für 55€ (+18,10€ NK). Das wäre dann so 0,11€/kWh.
Grund: Am 1.5. konnte ich 32,2kWh in den P7 „parken“ und somit mit -10€ in den Mai gestartet.
Der Marstek Venus 3.0 hatte im April auch ein Firmware-Update mit erheblich schnelleren Schaltzeiten. Ich denke, dass sich das auch bemerkbar gemacht hat.
Ich hatte auch mal ein Jahr oder so Tibber. Bin dann aber erst mal wieder in einen Fixtarif gewechselt. Fix zahle ich jetzt 22Cent. Im Winter war Tibber leider teurer in der meisten Zeit. Ich konnte zwar durch meine Victron PV Anlage dynamisch Strom kaufen wenn es billig war, aber selbst das hat sich sehr oft nicht gelohnt, weil man da ja die Verluste rechnen muss. Evtl. ist es in 1..2 Jahren mit noch mehr EE im Netz besser. Auto laden bei Minuspreisen ist zwar cool, aber im Sommer (von Mitte Februar bis Mitte November) wenn die Preise sehr günstig sind, habe ich eh keinen Netzbezug. In der Zukunft mit dynamischen / reduzieren Netzentgelten + E Auto als grosser steuerbarer Verbaucher könnte es wieder deutlich interessanter werden.
Ich habe keine PV-Anlage, daher ist das etwas anders. Mein Nutzungsprofil am Tag ist evt. auch anders. Das muss man immer individuell anschauen. Mein Verbrauch pro Monat liegt auch bei nur ca. 500kWh, bei dir sicher ganz anders, daher die Victron-Anlage.
aber im Sommer (von Mitte Februar bis Mitte November) wenn die Preise sehr günstig sind, habe ich eh keinen Netzbezug
Und das ist genau der Punkt. Im Sommer liegen die Tibber-kWh-Preise bei ein paar Cent, das lohnt sich dann nicht. Entweder Victron (fast kostenlos) oder aus dem Netz (fast kostenlos). Beides zusammen bringt natürlich nichts.