Hätte deutlich mehr dieser Investments tätigen sollen und andere lieber lassen sollen![]()
Da dürfte dann ja nicht viel Netzbezug übrig bleiben, oder?
Die ist auf einem gepachteten Dach. Firma eines Bekannten. Volleinspeisung, also (noch) ohne Eigenverbrauch.
Unsere Luxor-FB-Module kosteten 2022 noch 190 Euro, die identischen Module für unsere Erweiterung 2024 nur noch 84 Euro… 2022 unser Fenecon Home 10 mit 22kWh noch 21.000 Euro, Anfang 2024 für 10.000 Euro bei ebay verkauft und einen Fenecon Home 20 mit 39,2kWh und Wallbox und Keys für 19.000 Euro gekauft… wie schnell in der kurzen Zeit schon die Preise deutlich fielen… 2022 gab es den Home 20 noch nicht.
Für UNS die beste Entscheidung, denn wir sind 2025 zu 80% autark gewesen bei einem Gesamtverbrauch von 17.112kWh, und haben eine ganze Menge Benzin für 3 PHEV eingespart, wovon jetzt 2 gehen für den G6P und G9P. Damit wird unser Eigenverbrauch nochmal deutlich gesteigert und unseren Benzinkosten weiter gesenkt.
Laut Holger Laudeley sagt man inzwischen Gesamt-kWp x2 ist die optimale Speichergröße? Wir sind noch bei Faktor 1,5.
Kommt wohl sehr auf den Use-Case an. Wir haben 9,5 kWp und 7,5 kWh Speicher. Reicht im Sommer locker, um durch die Nacht zu kommen, und im Winter wird selbst der Speicher nicht voll, wenn das Wetter schlecht ist. Im Winter würde mehr Speicher also auch nicht voll werden bzw. im Zweifel dann halt Mal 2 volle Tage überbrücken können, im Sommer wäre mehr Speicher komplett nutzlos. Auto aufladen kann ich tagsüber, wenn die Sonne scheint. Um das Auto aus dem Speicher aufzuladen bräuchte es da noch viel mehr Kapazität.
Wenn wir noch eine Wärmepumpe einbauen kann sich der Nachtverbrauch leicht erhöhen und dann wird es im Sommer vielleicht Mal knapp, aber im Winter, wo die Wärmepumpe mehr Energie braucht, hilft auch ein größerer Speicher nicht, weil er durch den gestiegenen Dauerverbrauch der Wärmepumpe erst recht nicht voll wird.
Also für unseren Use-Case ist der Speicher mit Faktor ~0,75 perfekt dimensioniert.
Dann stellt man die Wärmepumpe so ein, dass Warmwasser nur bei Helligkeit gemacht wird.
Oder zumindest nachts nur der Sparmodus greift.
Ich habe die Formel 0,5-0,75 angewandt. Mehr bringt aus meiner Sicht nichts, insbesondere wenn man sonst - wie du angemerkt hast - auf nachhaltige Energieformen setzt, denn im Winter kommt zu wenig Sonne runter.
Bei uns laufen Wärmepumpe, Warmwasser, im Sommer über Monate die Pooltechnik sowie 3 PHEV darüber, bei uns ist der Speicher oftmals morgens auf 10% runter. ABER meine Frau kocht auch gerne und wenn ab 18:00 und später bei uns das Kochfeld und teilweise 2 Öfen an sind für eine gewisse Zeit, sind ruckzuck 30% aus der Batterie raus bei bis zu 14,6kW Anschlusswert zusammen. Aber selbst kochen wird heute vielfach überbewertet…
Unsere Nachbarn kommen angeblich mit 5kWh von abends bis morgens aus…
Man sieht, es funktioniert
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Ich halte die Denkweise für nicht ausgereift.
Natürlich bekommt man im Winter den Speicher nicht voll, weil die PV zu wenig leistet. Wichtiger sind aber die Übergangszeiten, also Frühling und Herbst. Da kann man die Autarkie relevant steigern.
Ich bin ca. ab April bis Mitte Oktober fast autark. Ich habe 7,8 kWp und 10,25 kWh Speicher. Ich habe errechnet, dass 17,5 kWh Speicher für mich am besten wären.
Wenn es die Finanzen wieder zulassen werde ich die PV und den Speicher erweitern. Ich hoffe auf eine starke Verbilligung der Hausspeicher durch die Natrium-Ionen-Technologie.
In der deutschen Politik denkt aber niemand logisch, sondern man ist Lobby- und Wähler geleitet. Rieche setzt die Forderungen der Gaslobby um. Dort wird sie dann ihr Auskommen für den Rest ihres Lebens haben.
Ist doch eh alles Schickschnack … denn der Wasserstoff kommt, oder?!
Wasserstoff-Förderung: Grüne werfen Aiwanger Steuerverschwendung vor - DER SPIEGEL
Aber woher sollen denn dann bitte die Gehälter der Vorstände und Führungskräfte der Fossilunternehmen kommen? Denkt denn keiner mal an diese not- und hungerleidenden Arbeiter? Merz als Mittelständler kann sowas nicht gutheißen und bei den Reichen will er ja schonmal gar nicht kürzen …
Genau das ist das Problem: Seit den 50igern wurde der Wohlstand in Deutschland auf fossile Energieträger aufgebaut. Der Glaube „Öl = Wohlstand“ ist so tief verankert, dass Veränderungen als Wohlstandsverlust gedeutet werden.
Weiteres Potential: Klärwerke
Ist bei mir mit einem Faktor von ~1,2 genau so. Wenn die Speicherpreise aber so weiter fallen bin ich nicht abgeneigt aufzurüsten auf Faktor ~5-6. ![]()
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Meine Landsleute machen sich hier breit und bauen 44,2-MW-Akkuparks auf in Ostdeutschland. 8,5% Rendite sind schon ein sehr guter Wert und nur 24 Monate Laufzeit. Es tut sich was!
