Also, wenn dann braucht es eine technische Lösung. Sprich, 120er Auto lädt technisch nicht an 300er/600er Säule.
Leute… Einheiten!
Ich würde nen Schild hinmachen das an Schnellladern bitte nur Autos laden sollten die das auch können.
Wie machen das die Dieseltanksäulen für LKWs?
Können da auch normale Autos tanken oder ist der Rüssel zu groß?
Zumindest hätte ich da damals nie getankt. ![]()
In Kamen gibt es ein großen Ladepark da hat man nach einer Stunde das Grundstück zu verlassen. In Dortmund stehen Keksdosen an den 300. Säulen, Familie dabei, ferngesteuerte Autos und da wird locker mal die Säule vier Stunden geblockt.
Wir hatten uns echt gefragt, wer steht Sonntags da so lange? Samstag wird die Zeit von 4 Stunden genutzt um noch im Einkaufszentrum zu schlendern. Irgendwie finde ich die Regelung in Kamen da besser. In einer Stunde dürfte jeder Akku versorgt werden und die Säule wird frei.
Wenn Platz ist, sollten die Leute, die eh kaum 150 KW ziehen können, auch die kleinen Säulen nutzen. Wenn die Bude voll ist, dann halt Ran wo frei wird. Nervig finde ich es, wenn die Leute da den Nachmittag verbringen und die Säule blockieren.
Müsste ich mal an der Tanke bringen, Rüssel rein, laufen lassen und zum Friseur latschen. ![]()
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Das hat nichts mit Vorschreiben zu tun, sondern mit Rücksicht, Empathie und Etikette, aber ich gebe Dir recht, sind für viele Fremdwörter….
Es sollte auch im Interesse der Betreiber sein, hier für alle Ladenden eine vernünftige Lösung im Rahmen der „Gleichladigkeit“
zu finden. Schließlich verdient er auch an jeder (schnell) geladenen kWh.
Ich würde auch auf Information/Aufklärung setzen. Wir hatten ja schon mal hierzu KI - Vorschläge einer möglichen Beschilderung.
Aus meiner Sicht gibt es zwei „Ängste“, ob nun begründet oder unbegründet, die für den Wechsel zu einem rein elektrischen Auto, für viele Nutzer bestehen:
- Reichweite
- Ladedauer
Hat man die Ladedauer gelöst und das hat XPENG aus meiner Sicht und BYD arbeitet noch mehr daran, rückt das Thema Reichweite etwas in den Hintergrund.
Geht das Thema Ladedauer durch solche Ladeblockierer in die Hose, schwindet die Akzeptanz wieder.
Sollte also im Interesse einiger sein, sich an eine gewisse Etikette zu halten.
Wenn ein BYD MwH lädt und es dann oft nicht wird das sein letzter gewesen sein.
Gute Punkte und in Zukunft, wenn die E-Zulassungen deutlich steigen werden , wird der zweite Punkt immer wichtiger .
Das Problem ist einfach, dass wir zur Zeit wieder eine Mischung haben aus eMobil-Enthusiasten und denen, die sich für die Technik gar nicht interessieren aber trotzdem damit klarkommen müssen. Als ich mit der Zoe anfing, hatten wir und viele andere noch Papier oder Karten mit/für Telefonnummern im Auto, damit man sich an den wenigen Ladepunkten absprechen konnte, wenn einer fertig war und der nächste Laden konnte. Hat auch meist funktioniert. Aber selbst da gab es schon die üblichen Verdächtigen, die Empathie und Rücksicht nicht mal aus dem Lexikon kennen. Mit den PHEV (ugs. Schnarchlader) wurde es dann noch schlimmer. Nicht, weil die keine Rücksicht nehmen wollten, sondern ihre Autos nicht anders konnten. Klar, Egoisten auch da zuhauf, morgens am Supermarkt anstecken, über die Straße ins Büro und zum Feierabend wieder ab - hat ja nichts gekostet (damals).
Je weiter die eMobilität im Mainstream ankommt, desto mehr werden wir uns mit solchen Leuten arrangieren müssen. Sehen wir es positiv, auch wenn die Xpengs schneller laden könnten, so kann man die Zeit auf dem Massagesitz länger genießen ![]()
Ich finde immer noch, ein freundliches gespräch, nicht oberlehrerhaft kann etwas bewirken.
Wir können nicht davon ausgehen, dass die schnellen Ladesäulen nur uns schnelladern gehören.
ich musste damals mit meinem Tesla schmerzhaft lernen, dass er an einer 300 KW Säule nicht schneller lädt, ich wollte aber daran glauben. Am Ende war es mir egal, ich habe einfach mein Reiseverhalten geändert.
Man könnte das einfach über den Ladepreis steuern! Differenzierte Preise je nach Ladeleistung und nicht nur einfach AC und DC unterscheiden. Wenn ich an eine Alpitronic HYC50 fahre und mir dann die Leistung noch mit jemanden teilen muss (25kW DC je Seite), dann sollte das nicht das gleiche kosten, wie an einer 400kW Säule.
150kW Säulen sind ja auch erheblich günstiger als 400kW Säulen und ein Ladeparkbetreiber kann bei gleichem Netzanschluss mehr als doppelt von den 150kW Säulen aufstellen. Das könnte seine Auslastung erhöhen.
Aber wenn der gleiche Preis bei 150kW wie bei 400kW gilt, dann kann man es keinem verübeln.
Die Ladesäulen kommunizieren doch mit dem Fahrzeug. Hier könnte man es sicher so einrichten, wenn das Auto nicht mindestens 50% der Leistung der Säule aufnehmen kann, bekommt es von der Säule nix, außer die kleinen Säulen sind alle belegt.
Sind Kleine frei, müsste es wechseln. So könnten Fahrzeuge die schnell laden können und auch wollen, schnelle Ladesäulen nutzen und wären auch schneller wieder weg.
Dann bricht Dein Ladevorgang auch permanent bei höheren Prozentwerten ab, da dann dein Grenzwert ebenfalls regelmäßig unterschritten würde und Du umparken sollst.
Und ich als P7-Fahrer mit 185kW Peak-Ladeleistung sage gleich doppelt dankeschön, da ich die 50% an einer 400kW-Säule nie erreiche, an einer 150kW-Säule aber langsamer laden müsste, als ich könnte.
Ja stimmt, mit 185KW Leistung würde eine 400KW Säule dir nix geben, da ein G6 oder ein 7+ sich aber mit über 200KW anmelden können, würden die eine Freischaltung bekommen.
Richtig, und mich dann an eine kleine Säule zu zwingen, die ich mir dann am besten auch noch teilen darf, wäre genau so bescheiden wie das, was Du damit zu lösen versuchst.
Wir müssten dann zusehen, dass die Säulen immer volle Leistung bringen. Wenn erst mal mehr als 30 oder 40% der Fahrzeuge rein elektrisch fahren, muss der Ladevorgang effizient sein.
Ich denke, es gibt diesbezüglich noch viel zu verbessern.
Einerseits bin ich dabei, dass heute höheres Schnellladen eher ein Luxusproblem darstellt, was auch nur dann einen negativen Eindruck hinterlässt, wenn manch einer eine entsprechende Ladesäule ausgewählt hätte.
Andererseits fehlen mir die Gründe, warum jemand jetzt gerade an dem Ladepunkt steht, wo ich gerne laden will.
Erinnert mich an den Shitstorm über unverschämtes Parken, wenn jemand trotz fototechnisch belegtem erkennbarem Platz auf der anderen Seite, eben so nah geparkt hat, dass man nicht mehr einsteigen kann.
Allzu oft ertappe ich mich geistig bei einem „…hätte ich das gewußt…“, um mehr Verständnis aufzubringen.
Auch bin ich der Meinung, dass das in Deutschland mit der eigenen Automentalität eher hochkocht.
Nicht selten bekam ich bei unseren Mittelmeertrips nach Spanien im Ausland durch Winken eine freie Ladestation signalisiert, oder man hat mir bei voller Belegung zu verstehen gegeben, dass man in wenigen Minuten weiterfährt.
Ist hier in Deutschland eher noch die Ausnahme.
Ich bin nach wie vor auch der Meinung, dass hier weniger die Technik der Ladesäulen, als vielmehr das Mindset/das Verständnis der Ladenden sich ändern muss. Ich sehe es wie an den schnellen Selbstscanner - Kassen im Supermarkt. Die (meisten) erkennen, dass es für die Schnellkasse reicht, weil sie nur 5 (-10?) Teile haben und sie bestehen aus Prinzip nicht darauf trotzdem mit ihrem Wagen voller Wocheneinkauf trotzdem auch diese Kasse benutzen zu dürfen…
Es geht ja nicht ums dürfen oder nicht dürfen, bevormunden oder beeinflussen, sondern um das Miteinander, damit alle vernünftig behandelt werden. Es sollen ja alle minimale Standzeiten haben und die Betreiber der Landstandorte auch entsprechend Geld verdienen, um zu reinvestieren, etc..
Und das kann man am besten steuern, wenn man es selbst beeinflussen kann. Es wird immer diejenigen geben, die sich weiterhin und aus Trotz mit nem 100KW ladenden Auto an nen 400KW Lader stellen, obwohl auch 150er/200er frei wären, aber auch das wird mit der Zeit weniger werden…