was sind das für Beträge??
Als ich bei meiner Bestellung die 1590,-€ Überführungskosten kritisiert habe, wurde argumentiert, daß schließlich auch Fußmatten dabei wären. Und das Auto vollgeladen werde. Das ich daraufhin lachen mußte, fand der Verkäufer weniger witzig, hat dann aber noch nen Verbandkasten für 6,-€ draufgelegt.
Insgesamt war ich mit der Bestellung sehr zufrieden, aber die Überführungskosten sind schon happig. Auch wenn bei der Übergabe dann eine „Show dargeboten“ wird. (Mein Fahrzeug wird dann feierlich enthüllt…) ![]()
Bei meinem jetzigen Fahrzeug waren Fußmatten dabei, aber ich habe mir Allwetter-Matten selbst dazu gekauft. Diese Teppich-Dinger sind mir zu anfällig.
In beiden Fällen „Delivery Kit“, @panzenpeda.
Das is aber eine Autohaus-Sache. Noch nie gehört oder irgendwo gesehen. Hauptsache „Delivery Kit“ - Auslieferungspaket klingt einfach zu lame. ![]()
was soll das sein?
in aut gibts das nicht
Meiner kam heute mit schicken Xpeng fußmatten.
Inklusive versteht sich.
Lasst euch nicht über den Tisch ziehen ![]()
Dann hebt Xpeng halt den Listenpreis um 2.000€ an und legt Adapter und so ein Zeug dabei. Ist dann wirklich geholfen?
Kurzum, Xpeng hat eine Preispolitik wie jede andere Firma auch, am Ende gibt’s eine Entscheidung wie man am Markt gut da stehen kann und trotzdem Gewinne erwirtschaftet. Ich kann nicht einerseits hervorheben, dass der Wagen im Vergleich so günstig wirkt und dann im Gegenzug alle möglichen Dreingaben ganz automatisch erwarten. So bleibt es schlicht eine Sache der Verhandlung und der persönlichen „brauch ich das wirklich?“ Einschätzung.
Die Überführung selbst soll ja die Anlieferung insgesamt bezahlen. Auch hier wieder Verhandlungssache und die Frage, ob der Hersteller das mit macht → Auto am Werk selbst abholen.
Sind das alles irgendwie versteckte Kosten, die auf den Listenpreis drauf kommen? Sicher. Aber dann können wir auch mal kurz an den letzten Kauf einer Küche zurück denken, und wie lange dort schon mit riesigen Rabatten verschleiert werden soll, wie teuer ein bisschen Holz gemacht wird. Oder seit wann bei Druckern schon keine USB-Kabel mehr beiliegen. Der Listenpreis ist eben nie der endgültige Preis, und nur um den geht es.
Alles was an Extras noch mit ins Auto gelegt wird wurde vorher schon eingepreist oder ist aus dem Werbungsbudget des Autohauses.
Ich warte übrigens immer noch auf die Fußmatten, angeblich immer noch nicht lieferbar.
Wenn man sich dazu entscheidet ein Auto auszuliefern ohne Fußmatten und alles was früher obligatorisch war muss es zumindest kommuniziert werden bei der Bestellung!
Übrigens war meiner nur 30% geladen dreckig und die Übergabe war an der Ladesäule im Nieselregen…
Bei meinem Ora von GWM gab es sogar nen kleinen Blumenstrauß. Das würde ich nicht erwarten.
Um bei deiner Küche zu bleiben, würdest dich ja wundern wenn du nach der Montage bemerkst das kein Stöpsel in der Spülen ist.
Das, @panzenpeda, ist bei sehr vielen Händler in Luxemburg und Belgien üblich.
Und da es pro Marke eben nur einen Händler, vielleicht mit ein paar Filialen, gibt gibt’s kein Ausweg.
Und nein, du kannst das Fahrzeug nicht ohne kaufen.
Einziger Möglichkeit: Fahrzeug in D/F selbst kaufen und einführen, aber dann stehst du in Servicefällen gaaaanz hinten dran.
Das ist sicherlich auch einfach ein bisschen Autohaus am Ende. Ich hatte meinen Mazda2 vor zig Jahren auch mit Schleife bekommen, und sie hatten vorher Sekt angekündigt und so weiter. Da ich keinen Alkohol trinke, habe ich gebeten, den zu ersetzen oder weg zu lassen. Alkoholfrei gab es den damals soweit ich weiß nicht wirklich
Es gab trotzdem Sekt.
Ich sehe das aber ein bisschen anders. Sie verkaufen dir ein Auto. Wenn ich wissen will, was alles mit dabei ist, muss ich fragen und werde darauf auch eine Antwort bekommen. Stillschweigend voraus zu setzen ist da nicht der richtige Weg. Wenn der Stöpsel nachher in der Spüle fehlt, dann muss ich fragen warum, denn ich werde vorher ausgehandelt haben, dass die gewünschte Funktion gegeben ist. Wenn ich einen Verbandskasten nicht selbst besorgen will, sondern ihn schon vorfinden möchte, muss ich das beim Kauf angeben. Oder eben die Konsequenzen ziehen und das Auto schlicht nicht kaufen, wenn das Angebot mir vom Umfang her nicht gefällt.
Zeigt mir der Händler durch eine Übergabe an der Ladesäule dass er schlicht den Termin verpennt hat und schlecht organisiert ist, würde ich mir überlegen, wo der Service stattfinden wird. Hat er dafür nicht mindestens einen akzeptablen Gegenwert direkt oder nachgeliefert parat, ist das für mich einfach ein schlechtes Autohaus, das hat aber mit dem Auto und dem Lieferumfang wenig zu tun.