Globale Unsicherheit beim Verbrenner-Aus

Nicht zu vergessen: Afrika. Da die bekanntlich Sonne satt haben, wollen die Länder ebenfalls autark sein. Das haben die Chinesen erkannt und schließen dort immer mehr Kooperationen in verschiedensten Bereichen. Der Westen hingegen hat den Kontinent immer nur von oben herab behandelt. China macht dort Deals und hat u.a. gute Abnehmer für deren PV-Produktion etc. Man stelle sich mal vor D hätte seine PV-Produktion nicht zerstört und stattdessen mit Afrika Deals vereinbart, statt die Afrikaner wie kleine Schulkinder zu behandeln…

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Afrika hatte ein anders Problem zumindest Südafrika ! Dort war der Strommarkt aufgeteilt über die ESKOM. Der Markt wurde in den letzten 10 Jahren langsam und unter viel Widerstand ein wenig (!) „liberalisiert“… Es war unmöglich in Südafrika Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen… man hatte von der ESKOM keinen Anschluss genehmigt bekommen… stromintensive Fabriken konnte den produzierten Strom nur selber nutzen… und aus Sicht des Südafrikaners stellten Probleme der Wasserversorgung größere Herausforderungen dar, als Stromausfälle, die mit Dieselgeneratoren überbrückt werden konnten …

Der Strommarkt in Südafrika war (ist) geprägt von Korruption und Misswirtschaft.

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Die Chinesen liefern auch Mobilitätsprodukte wie E-Busse, etc. Afrika wird in der Fläche gleich die “Verbrennerzeit” überspringen.

Und was machen unsere Hersteller: kaum was.

China baut auch die Infrastruktur dazu.

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Korruption … ist in Südafrika gang und gebe… betrachtest Du Deinen Beitrag aus ökologischen Gesichtspunkten oder aus ethischen Gesichtspunkten…

Mir ging es auch eher darum das der reiche Westen Afrika immer seinen Willen aufdrücken wollte, der gesamte Kontinent sich neu aufstellt und dann natürlich lieber mit den Chinesen Deals macht. Äthiopien z.B. hat bereits ein Importverbot für Verbrenner! Hatte dazu mal eine interessante Reportage gesehen. Den Afrikanern gefiel es gar nicht wie der Westen die über Jahrzehnte behandelt hat. Strom können die reichlich selbst produzieren, anstelle des Einkaufs von Öl etc. Da hat sich der Westen u.a. beim Thema BEV auch n Eigentor geschossen… Insbesondere bei der veränderten geopolitischen Lage wären neue Kooperationspartner für die EU sicher nicht schlecht gewesen…

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Auf dem ganzen Kontinent ist das so. Und auch anderswo.

Ich war auch in Nigeria über Julius Berger Nigeria Limited als Bauingenieur tätig (ist nicht Südafrika :slight_smile: ) … aber die Aufträge wurden anders vergeben und sind mit Sicherheit nicht mit unseren Werten vereinbar .

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Unsinn… die Herrscher in Afrika (Diktaturen, Königreiche, pseudo Demokratien) waren/sind das Problem.

Der „Westen“ hat sie mit seinen Maßnahmen auch noch unterstützt…

Ich rede nicht vom DED …

Sorry, aber das ist mir zu pauschal (insbesondere bei der Größe des Kontinents)! Klar gibt es auf dem Kontinent auch autoritäre Staaten, aber doch bei weitem nicht alle!

Für Dich nicht … ich kenne drei wo ich gelebt und gearbeitet habe …

keine Ahnung, wie es in Marokko läuft, Lybien, Tunesien, Kenia, Somalia, Ägypten, Niger …

Alles gleich korrupt. Diese Länder sind einfach in der Entwicklung (dank unsere “Kolonialisierungsbemühungen”) in der Entwicklung ca. 100 Jahren hinter unsere Gesellschaft.

die bekommen die Infrastruktur aus Menschenfreundlichkeit von den Chinesen sogar geschenkt…

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Menschenfreundlichkeit oder eher Abhängigkeitskreation?

Natürlich letzteres.

die Chinesen waren schlau … sie haben sich damit die Rohstoffvorkommen in die und für die Zukunft gesichert…

seltene Erden
Litium
Diamanten
etc…

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Das war ja auch eine rein rhetorische Frage

lasst uns wieder zurück zum Thema kommen… ich liebe Afrika und werde immer wieder darunter fahren… ein beeindruckender und einzigartiger Kontinent…

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Auch dafür ist er mit 83% Wiederwahl abgestraft worden…..

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Mit der neuen vorgeschlagenen Regelung (90% CO2 Reduktion) könnte 2035 noch jeder zweite Neuwagen ein CO2-Verbrenner sein: