Xpeng braucht im Schnitt 18-30 Monate für die Planung bis Lieferung an Kunden.
Unsere Hersteller 5-7 Jahren.
Xpeng braucht im Schnitt 18-30 Monate für die Planung bis Lieferung an Kunden.
Unsere Hersteller 5-7 Jahren.
Ja, das sagst du. Aber bitte belege das mal. Ich glaube dir nämlich nicht ![]()
Kann man ja gut verfolgen von ersten Erlbildern bis verkauf dauert es manchmal nicht länger als 12 Monate. Beim ID Polo sieht man wie lang das geht
Vom ersten E-Polo-Erlkönig (vor ein paar Tagen) bis zum Produktstart dauert es auch nur ein paar Monate.
Aber der Erlkönig ist auch in China nicht der Start der Entwicklung. Die erfolgt nämlich auch dort im Stillen erstmal.
Für mich sind die bislang gemachten Aussagen kein Maßstab.
Was würdest du denn glauben?
Hier mal ein Vergleich.
Beim neuen ID.Polo (der Serienversion der Studie ID.2all) zeigt sich der deutliche Unterschied in der Entwicklungsgeschwindigkeit zwischen einem Traditionshersteller wie Volkswagen und einem Tech-Player wie XPENG.
Während XPENG Modelle in rund 18 bis 30 Monaten zur Marktreife bringt, folgt VW bei diesem wichtigen Modell einem deutlich längeren Zeitplan, der insgesamt etwa 5 bis 6 Jahre (von der ersten Ankündigung/Konzeptphase bis zur breiten Auslieferung) umfasst.
Hier ist der aktuelle Fahrplan nach aktuellem Stand (Dezember 2025):
| Phase | Zeitpunkt | Status |
|---|---|---|
| Erste Studie | März 2023 | Vorstellung des „ID.2all“ Konzepts |
| Namensänderung | September 2025 | Offizielle Bestätigung: Das Auto wird ID.Polo heißen |
| Weltpremiere (Serie) | Mai 2026 | Geplante Vorstellung des finalen Serienmodells |
| Produktionsstart | Mitte 2026 | Hochlauf der Fertigung (vsl. in Martorell, Spanien) |
| Markteinführung | Herbst/Winter 2026 | Erste Auslieferungen an Kunden |
| ID.Polo GTI | Ende 2026 | Marktstart der sportlichen Top-Version |
Im direkten Vergleich zu XPENG (ca. 2 Jahre Entwicklungszeit) benötigt VW für den ID.Polo etwa doppelt so lange. Die Gründe dafür sind vielfältig:
Plattform-Wechsel: VW musste für dieses Modell die MEB-Plattform auf Frontantrieb umstellen (MEB Entry), um den Preis von unter 25.000 € und den großen Kofferraum (435 Liter) realisieren zu können.
Qualitätssicherung: Als Massenhersteller durchläuft VW extrem langwierige Testzyklen für Wintererprobung, Crashtests und Langlebigkeit, die oft 3 bis 4 Jahre beanspruchen.
Software-Integration: Die neue Software-Generation soll die Fehler der ersten ID-Modelle vergessen machen. Das „Feinschliff“-Stadium nimmt bei VW derzeit sehr viel Zeit in Anspruch.
Komplexität der Lieferkette: Während XPENG vieles selbst baut, muss VW Tausende Zulieferer für ein Millionen-Stückzahlen-Projekt wie den Polo koordinieren.
Wenn der ID.Polo Ende 2026 flächendeckend auf der Straße ist, wird XPENG (gegründet 2014) vermutlich bereits seine dritte oder vierte Fahrzeuggeneration und unzählige Software-Iterationen auf dem Markt haben.
Man sieht auch, dass die “Althersteller” versuchen mit den “Verbrennerprozesse” E-Fahrzeuge zu entwickeln. Aber viele diese Prozessabschnitte sind bei einem E-Auto nicht mehr erforderlich und ziehen alles unnötig in die Länge.
Sorry die Studie läuft schon seit 2023 auf den Messen rauf und runter als ID2 .
Wenn das einer der Gründe für die längere Zeit ist, dann bedeutet das ja im Umkehrschluss, dass z.B. XPeng kürzer und weniger gründlich testet.
Deine Zeitachse (2023 bis 2026) für den Polo gibt das aber nicht her. Das sind auch nur 3 Jahre, allerdings mit Vorlaufzeit in den Entwicklungsbüros.
Naja, auch bei VW ist die Zahl der Zulieferer deutlich kleiner geworden. Und XPeng kauft auch Vieles zu, z.B. bei ZF.
Dass XPeng nur 2 Jahre Entwicklungszeit benötigt, ist damit aber noch nicht belegt, sondern schlichtweg nur behauptet.
Ich vermute doch sehr, dass die Prozesse einfach viel effizienter sind bei Xpeng als bei dem Moloch VW-Konzern.
Natürlich testet Xpeng genauso wie VW. Aber sie “overengineeren” halt nicht. Glaube, hier liegt der Unterschied. Hier will man alles 180% perfekt machen. Dadurch dauert alles sehr lange und es ist sehr träge. Und es gibt wenig Innovationen.
In China hat man einen sehr viel pragmatischeren Ansatz. Wie gesagt, in 2-3 Jahren werden wir es sehen, wie sich das auf den globalen Autoabsatz auswirkt.
Aber das hier sind doch Traumzeiten bzgl. der Fahrzeugentwicklung. Doc Brown hatte 1955 die Idee des Flukskompensators und konnte ihn erst 1985 realisieren, weil das dafür notwendige Plutonium erst ab dieser Zeit in den USA frei käuflich war, Apotheken und Drogeriemärkte waren da federführend. Leider wurde der Ansatz mit Haushaltsabfall ein Kfz. anzutreiben nicht weiter verfolgt.
Das ist gewollt
hatten wir schon
und zu den Managern und Vorständen , die angeblich immer nur an ihre benefits und Boni denken,….
aktuelle Meldungen zum VW-Konzern:
“…Aber nicht nur die Tarifbeschäftigten bekommen den Sparkurs im nächsten Jahr im Portemonnaie zu spüren. Die rund 4000 Manager müssen 2026 auf einen erheblichen Teil ihrer Boni verzichten, so dass ihr Gehalt um acht bis zehn Prozent zurückgehen wird. Anfang dieses Jahres sprach VW von einem Beitrag von rund 300 Millionen Euro zu den Sparbemühungen durch das Management.
Die Unternehmensspitze will sich laut Konzernangaben „überproportional“ im Verzicht üben. Den Vorstandsmitgliedern wird, wie schon im laufenden Jahr, auch 2026 das Gehalt um elf Prozent gekürzt. Berichten zufolge, stehen variable Entgeltbestandteile derzeit auf der Kippe. …”
Der Trend geht dazu das man gerade so kleine Sachen in der Software später nach Verkauf einfach nachreicht. Tatsächlich dauert der Polo zu lange in der Entwicklung. Gerade bei der Geschwindigkeit der Akku Entwicklung
Ich glaube, das mit dem weniger Testen trifft zu.
In der Software-Branche wird nach dem 80-20 Prinzip entwickelt. Mit den Iterationen wird es besser und besser.
Das wird man als Kultur auch in den Fahrzeugbau übernommen haben. Und das ist der deutliche Unterschied. Zur Zeit ist das ein sehr dynamischer Markt und es zählt time to market mehr als Qualität. Das versteht man in Deutschland nicht. Der Markt hat sich komplett geändert.
Meine Cousine arbeitet bei einem Motorenlieferant für Mercedes. Der erste Blick beim Betrachten meines Ariya ging zu den Spaltmaßen. Das sagt eigentlich alles. Wir kümmern uns um Dinge, die nicht marktrelevant sind.
Spaltmaßen sind heute nichts Besonderes mehr. Bei meinem Xpeng P7 passen sie alle.
Und ja, wir kümmern uns um unwichtige Kleinigkeiten. In den anderen Märkten zahlt niemand diese Premiumpreise für 0,01mm Spaltmaßtoleranz.
Das Thema bei den deutschen OEMs ist, dass die zur Risikominderung fast alle Komponenten extern vergeben haben. Lenkradtasten haben ne eigene Steuerung, Klimageräte haben eine eigene Steuerung, Sitzverstellung hat ne eigene Steuerung etc…während man bei anderen Herstellern merkt, dass ein zentrales Steuergerät dafür zuständig ist und man wenn dann nur dumme Teile einkauft ohne Software etc.
Und das Problem ist bei den deutschen Herstellern, dass man davon nicht einfach so abweichen möchte, da man 1. die Kompetenzen dafür nicht aufgebaut hat und 2. Mehrjahresverträge und Bündelungseffekte bei den Zulieferern gesichert hat. Da rauszukommen verschlingt erstmal ordentlich Kohle.
Und das aller teuerste Gut: Zeit !
Das Gejammere kotzt einem mal wieder so richtig an.
Dienstwagenregelung weg und das Geld für ÖPNV, Gesundheitswesen und Bildung nutzen. Da werden Milliarden frei.
Das kann man aber so nicht mehr allgemein stehenlassen, auch wenn eine zentrale Steuerung noch nicht Standard ist. Bei VW wird sie auch nicht Standard, sondern das Joint-Venture mit Rivian hat ja schon eine 3-Zonen-Architektur entwickelt, die gerade in der Praxis getestet wird und in naher Zukunft Standard wird für neue Modelle.
Wie das bei BMW und Daimler aussieht, weiß ich gerade nicht.
Fragestellung mal etwas anders ausgeführt, bezogen auf Entwicklungszeiten und Markteinführung.
Zusätzlich die Gründung mit einbezogen. (in diesem Fall XPeng), da „ab dann“ die Entwicklung beginnt/beginnen kann. Sonst wäre es nicht vergleichbar.
Dieser Bericht analysiert die Zeitspannen von der Gründung bzw. dem Projektstart bis zur Marktreife sowie die Strategien der Modellpflege.
XPeng demonstriert die Agilität eines Startups, das die Fahrzeugentwicklung in weniger als fünf Jahren von Null auf Serie skalierte.
| Jahr | Modell | Segment / Besonderheit |
|---|---|---|
| 2020 | P7 | Sportlimousine; Markendurchbruch |
| 2021 | P5 | Erste Serie mit LiDAR-Integration |
| 2022 | G9 | Einführung der 800V-Plattform |
| 2023 | G6 | Globales SUV-Modell (SEPA 2.0) |
| 2024 | X9 / MONA M03 | Elektro-Van / KI-Einstiegsmodell |
| 2024 | P7+ | Fokus auf KI-gesteuertes Fahren |
Entwicklungszyklen:
Neuentwicklungen dauern aktuell 30–36 Monate. Modellpflegen (Facelifts) erscheinen oft bereits nach 3 Jahren (z. B. P7 → P7i).
Der ID. Polo (basierend auf der Studie ID. 2all) zeigt den Weg eines etablierten Herstellers, der längere Vorlaufzeiten für globale Skalierung nutzt.
| Merkmal | XPeng (Startup-Modell) | VW ID. Polo (Konzern-Modell) |
|---|---|---|
| Dauer bis Erstauslieferung | ~4,5 Jahre | ~6,5 Jahre |
| Modellpflege-Intervall | 2–3 Jahre | 4 Jahre (klassischer Zyklus) |
| Fokus | Schnelle Iteration, Software-First | Hohe Stückzahlen, Marken-Heritage |
Hinweis zur Kooperation: Seit 2023 arbeiten beide Unternehmen zusammen. VW nutzt XPeng-Technologie, um die Entwicklungszeit neuer Modelle für den chinesischen Markt auf 18–24 Monate zu reduzieren.