Ich bin dafür, dass es drei Optionen gibt. 22kW AC, 150kW DC und dann noch eine HighEnd Ladeleistung. Dann wäre vieles abgedeckt. Wenn ich einkaufen gehe, gehe ich im Anschluss noch essen manchmal. Da stehe ich schon 2-3 Stunden mit dem Fahrzeug. Da reicht auch AC, sofern günstiger. Aber eben nur, wenn es auch günstiger wäre.
Vielseitigkeit kostet Geld und bedeutet mehr Unterhaltungsaufwand … viele Lader bieten ja neben der hohen Kapazität 22KW zusätzlich an…
Ja, da laden vielleicht auch Leute, die nicht für die Location dort sind. Aber ich wäre dafür, die Auslegung für die Location zu machen und nicht für andere. Die können ja genauso eben auch woanders hin. Beispiel: hier gibt es den „Allerpark“, nennen wir es mal Naherholung. Dort stehen ne ganze Batterie ionity HPC. Wie werden die genutzt? Entweder von Leuten, die nicht in den Allerpark wollen (dann muss das Ding aber auch nicht da stehen, sondern könnte genauso gut an der Bundesstraße aufgebaut worden sein), oder von Leuten die in den Allerpark wollen - und dann müssen die entweder nach 20 Minuten zurück und umparken oder stellen unnütz die Säulen zu. Beides doch nur Mist. Und ganz ehrlich: ich finde, dass der Fokus auf den Nutzen der eigenen Kunden Vorrang hat. Alles andere ist einfach nur eine Tankstelle.
klar … kann Deine Argumente nachvollziehen… spätestens wenn wir so eine vielseitige eingeschränkte Nutzung haben, wird es dramatisch problematisch mit der Ladeplanung bei der Routenplanung…versprochen
Wer seine Lade-/Routenplanung durch Innenstädte legt, macht was ganz grundsätzlich falsch ![]()
es gibt Menschen, die kommen aus der Stadt gar nicht raus …
Warst Du mal in Berlin ?
wenn Du in Berlin erst aus der Stadt rausfahren musst um zu laden… machst DU gewaltig etwas falsch…und es gehen Dir minimum 2 Stunden Lebenszeit verloren
Ja, da fahre ich aber nicht freiwillig mit dem Auto hin ![]()
Aber zur Sache: dann lad da an ner Aral, fertig.
Ich bin Berliner und bin sehr froh darüber, neben einer eigenen Wallbox in Berlin (!) auch in ca. 6 km einen 300 KW-Lader von Aralpulse zu haben… aber auf der Suche nach 300 kW-Ladern in Berlin…wird es mächtig dünn und ist mit einer elenden Fahrerei verbunden… im Schnitt braucht man für 2 km 20 Minuten in Berlin… und eigentlich wollen wir die Mobilität aus der Stadt raus halten und nicht noch für zusätzlichen Verkehr sorgen…nur zum Laden…
Ja richtig, deswegen soll ja auch mehr gemacht werden, aber eben mit Hirn und nicht Holzhammer.
was macht es denn preislich für einen Unterschied statt einen 300 kW-Lader einen 50 KW Lader hinzustellen ?
Bei einem 300kW-Lader bekomme ich auch gleich noch eine viel höhere THG-Prämie… also bin ich doch an einer hohen Fluktuation interessiert… was besseres kann mir als Anbieter im innerstädtischen Bereich doch garnicht passieren…
da fällt mir ein …eigentlich müssten Fahrzeuge mit einer großen/hohen Ladeleistung auch einen entsprechenden Rabatt auf den Strompreis bekommen…
Kann ich nur zustimmen. Im Umkreis von 1km ist bei mir in Berlin (Mitte) genau ein >= 150kW Lader (leider Allego). Ein paar HPCs mehr wären schon schön wenn man mal einen braucht.
Da wundert es einen nicht, dass die E-Mobilität in Berlin nicht voran kommt. Eigentlich unhaltbar für eine Stadt mit der Einwohnerzahl und der Eigentümer- und Mieterstruktur. Manchmal fragt man sich , wo denn die ganzen Bundestagsabgeordneten leben ?!
Und weil die Zähler in den Laternen an den Einkaufsstraßen zu ungenau sind, macht man diese wieder dicht …
Ich habe keine Ahnung wo die 6.200 öffentlichen Ladepunkte(Stand 2025) in Berlin sein sollen.
unfassbar
Wenn ich in Berlin was zu sagen hätte , würde sofort eine Satzung erlassen werden, dass bei jeder Eröffnung eines Supermarktes 4 Schnellader im Bauantragsverfahren nachgewiesen werden müssen…
… und bei Baumärkten 10 Stück
und im Falle eines Eigentümerwechsels ist auch bei bestehender genehmigter Nutzung die Ladeinfrastruktur innerhalb von 12 Monaten nachzurüsten. …
ein kleiner Link dazu
Berlin: 418 Ladepunkte ≥ 150 kW (Stand 2025)
Das ist genau das was EnBW schon seit Jahren macht. Die sind überall in Ortschaften vertreten.
Ein Alpitronic mit 75kW kostet ca. 20k€, einer mit 300kW ca. 35k€ - pro Stück und ohne Extras. Zuzüglich Aufstellung, Technik und als großem Kostentreiber Netzausbau. Denn Strom muss ja auch da anliegen, wo die stehen sollen. Sind also bei ner größeren Anlage ganz schnell 100.000€ Unterschied.
Du hast vergessen, dass die THG-Quote einer Ladesäule die Installationskosten deckt.
Ist das so? Wusste ich gar nicht, das verändert dann so einiges in meiner Denke…
Das Invest hast Du trotzdem erst einmal.
Wenn abgesichert gegen fest kalkulierbare Einnahmen, finanziert das jedes Kreditinstitut.
Da habe ich hier in Berlin - Steglitz ja richtig Glück. Wir haben diverse >300kW Charger in der Nähe und die eigene Wallbox.
Wie ich hier. EnBW mit 6x 150kw und 2x 300kw vor einer REWE.

