Ich öffne hierfür mal einen extra Beitrag für die bessere Übersicht. Da ich gelesen habe das einige “Probleme” haben mit der richtigen Einstellung der Temperaturen sowie mit beschlagenen Scheiben wäre das für die Übersicht hier am besten.
Also Go for it und teilt hier eure Fragen, Einstellungen mit anderen um ihnen zu helfen
Dieses Wochenende habe ich gerade zwei Langstrecken mit je 470km hinter mir.
Was mir vorher schon, nun bei den niedrigeren Temperaturen aber besondern und negativ, auffiel, ist das die Klimaanlage in unregelmäßigen, zeitlichen Intervallen (so scheint mir) die gesamte vorher aus der Luft geholte Luftfeutigkeit „zurück in den Innenraum wirft“.
Symptomatik
Lange Fahrt mit Umluft - will ja keine Dieselabgase in das Wageninnere lassen
Luft ändert sich nach längerer Fahrzeit schlagartig den Geruch
Scheiben beschlagen gleichzeitig innerhalb von wenigen Sekunden fast vollständig so das kaum Sicht vorhanden ist.
Abhilfe
Sofortiges Umschalten auf "Frontscheibe enteisen/beheizen was auf Umluft umschaltet
alternativ
umschalten von Umluft auf Außenluft, Fenstern (egal welche) einen Spalt runter, ~30sec bis 1Min warten
Ursache
Ich vermute das ein Feuchtesensor der AC einen Schwellwert überschreitet und dann passiert „etwas“ was ich nicht erklären kann, da ich nicht die Funktion einer Klimaanlage bis ins Detail kenne.
Womöglich „speichert“ sie die der Luft entzogene Luftfeutchte in „einem Puffer“ zwischen. Diese kann - aus Gründen - nicht (nach außen?) entweichen.
Dann wird dieses Luftfeuchte wieder ins Wageninnere geleitet.
Wenn sonst noch jemand das Problem kennt oder selbst am G6 hat:
meldet euch und schreibt:
Viele Fahrzeuge takten den Klimakompressor bei niedrigen Temperaturen oder im ECO-Modus stärker (Energie sparen, Vereisung vermeiden).
Wenn der Kompressor kurz aus ist, erwärmt sich der Verdampfer, und der dortige Wasserfilm verdunstet wieder in den Innenraum → subjektiv „plötzlicher Feuchteschub“, häufig in scheinbar unregelmäßigen Intervallen.
2. Verdampfer-Vereisung und Abtauphasen
*Bei bestimmten Feuchte-/Temperaturkombinationen kann der Verdampfer teilweise vereisen.
*Später taut er ab; es entsteht viel Wasser auf einmal, das entweder abläuft oder – wenn der Luftstrom ungünstig ist – kurzfristig wieder Feuchte in den Innenraum bringt.
3. Kondenswasser läuft nicht sauber ab (teilweise verstopfter Ablauf)
*Wenn der Kondenswasserablauf (Drain) behindert ist, sammelt sich Wasser im Klimakasten.
*Bei Gebläsestufenwechseln, Kurvenfahrt oder Klappenbewegungen kann dieses Wasser stärker verdunsten oder als feiner Nebel mitgerissen werden. Oft kommen dann auch muffiger Geruch, gelegentlich Glucker-/Schwappgeräusche hinter dem Armaturenbrett oder sogar feuchte Fußräume dazu.
Für mich klingt sowohl 1., 2. aber auch 3. plausibel.
Speziell zum G6 2025 mit Klimaanlage/Wärmepumpe: […]kann die Anlage zusätzlich durch Abtau-/Umschaltphasen gehen. Wenn dabei Luftmengen/Klappenstellung oder Entfeuchtung kurz ändern, kann zuvor am Verdampfer gebundene Feuchte spürbar in den Innenraum „zurückkommen“.
Es kann auch einfach sein, dass die Luftfeuchtigkeit durch die dauernde Umluft an den Scheiben bei der entsprechenden Scheibeninnentemperatur irgendwann den Taupunkt erreicht. Und der ist nunmal abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit exakt bestimmt. Und da kann das durchaus sein, dass das Beschlagen nicht langsam beginnt sondern genau in dem Moment.
Genau der selbe Effekt, den Brillenträger kennen, wenn sie im Winter in einen beheizten Raum kommen. Zack. Beschlagen.
Ich würde empfehlen, die Umluft nicht permanent an zu lassen.
Der Ablauf scheint weit vorne bei der Frontschürze zu sein, zumindest war dort am Freitag Wasser, als ich noch länger im Wagen saß. Oder das war Kondensat des Alublocks, der da im vorderen Bereich sitzt.
Üblich sind die Abläufe ja eher hinter der Spritzschutzwand, ggf. sogar um die Mittelkonsole rum.
Meiner Meinung nach ist Umluft nicht dazu geeignet, auf Dauer genutzt zu werden, da es eben sonst zu den beschlagenen Scheiben kommen kann. Der eingebaute Innenraumluftfilter ist darauf ausgelegt, Partikel wie Staub, Pollen und Rußpartikel (die Hauptbestandteile von Dieselabgasen) aus der Zuluft zu entfernen. Eine Umschaltung auf Umluft ist also nicht zwingend notwendig.
ich hatte das Problem früher auch mit dem Ioniq5. Dieser hatte ein automatisches Umluftsystem für Tunnel. Aber im Winter hat das nicht geklappt, die Scheibe war so schnell zu, dass es gefährlich wurde und fahre seither nicht mehr mit Umluft
Hier habe ich noch Fotos dazu (ca Mitte des Beitrags), das beschlug innerhalb von nur wenigen Sekunden: IONIQ 5: Tag zwei in Kärnten – E-klar Elektromobilität
naja, hast manchmal nur EINEN Kollegen vor dir der etwas mehr müffelt und es ballert direkt in den Innenraum. Bei anderen Fahrzeugen / Herstellern merkst nichts. Also ich finde das geht schon besser.