Man wird seinen demokratischen Grundrechten beraubt. „Freie Fahrt für alle“ ist doch die Devise…..![]()
Wie war das?
Andere Bänder, andere Titten. (oder so ähnlich).
Bei uns in Rheinland-Pfalz haben das verschiedene Gemeinden vor Jahren auch probiert, Durchgangsstraßen auf Tempo-30 festzunageln.
Haben damals irgendwelche Gerichte einkassiert.
Mir ist das weitgehendst egal.
Aktuell sagt mir unsere nahegelegene Großstadt mit ihrer infrastrukturellen Planung:
„Bleib mit dem Auto draußen“. Kein Problem, ich lebe die Ford-Werbung: „Wir haben verstanden.“
Aber es braucht mir im Nachhinein auch niemand in den Ohren liegen, dass dann alteingesessene Geschäfte wegen Umsatzmangel kaputtgehen.
Für weniger CO und Dezibel muss man halt andere Opfer bringen.
Also ich finde grüne Städte viel lukrativer. Lieber gehe ich shoppen, wenn die Flächen davor begrünt und ruhig sind, man sich im Schatten von Sträuchern und Bäumen nen Drink gönnt. Klappt ja insbesondere in Holland oder Paris auch.
Damit das funktioniert, müssen aber viele Rädchen ineinander greifen. Eines davon anfassen und die anderen ignorieren, endet dann wie oben beschrieben.
stimmt schon, aber in NL klappt das weil die ein anständiges öffentliches Netz haben und Radfahrern ALLEN PLATZ DER WELT bieten, eigene Fahrbahnen sind das die Regel, nicht sie Ausnahme. Dazu kommen noch Busspuren, die bei der Planung der Städte (Beispiel Almere) bereits bedacht wurden mit eigener Ampelschaltung - sorgt dafür dass du da öffentlich schneller bis als mit dem Auto
Wenn wir das auch hinbekommen lass ich mein Auto gerne zuhause stehen
Das ist genau der Punkt. Bei uns Autos auszusperren und die Leute auf komplett marode und unzuverlässige Öffis verweisen, ist dagegen von vornherein zum scheitern verurteilt.
Letzten Jahre immer wieder mal paar Tage in der umgebung von Groningen gewesen, das ist sooo viel angenehmer. Es ist auch jedesmal das selbe wenns zurück nach DE geht, sobald ich in DE bin nur Stress!
Ich fahr da „drüben“ auch gerne Auto, grad in den eher ländlichen Gegenden wie Groningen, sehr schöne Landschaft und die Straßen sind EIN GEDICHT im Vergleich, mein P7 ist gefühlt 5db leiser im Innenraum
Natürlich sind „grüne Städte“ lukrativer.
Aber wenn mir das Einfahren mit dem Auto „teurer“ gemacht wird, z. B. durch:
keine freien Parkplätze mehr, Parkhäuser werden teurer, 2-spurige Straßen werden einspurig, etc., dann wird im Umkehrschluß mir nahegelegt, mit ÖVPN in die Stadt „einzureisen“.
Und wenn mir der Aufwand dafür zu hoch ist (10 Minuten Autofahrt, gegenüber 40 Minuten Straßenbahn einfache Wegstrecke), dann ist das meine Entscheidung zu sagen, ich bleibe aus der Innenstadt raus.
Auch für ein Bierchen abends werde ich keine 40 Minuten in Kauf nehmen, da gehe ich lieber in die außerhalb gelegene Dorfkneipe.
Ist jetzt natürlich alles etwas überspitzt, aber genau diese Entwicklung läuft in meinem Umfeld ab.
Wir kaufen natürlich noch in der Großstadt ein.
Aber nicht mehr in Fachgeschäften in der Innenstadt, sondern im Gewerbepark am Stadtrand mit Globus, Hornbach und Zoo-Kölle.
Und das alles mit ausreichend kostenlosen Parkplätzen.
Die Stadt hat also unseren Umsatz, nur nicht dort, wo sie ihn gerne hätte.
Den Rest kaufe ich online, das geht noch schneller, billiger und ganz ohne Parkplätze.
Ist leider, wie viele andere auch, ein sehr „reizvolles“ Thema. ![]()
Aber ich bleibe weiterhin meinen Motten/Motto’s (was ist da genau die Mehrzahl?
) treu:
Mein Geld, meine Entscheidung.
Wer bezahlt, der entscheidet.
Und wer entscheidet, muss auch bezahlen.
Bin da weitestgehend Deiner Meinung. War gestern bei meinem Zahnarzt in der Innenstadt einer Großstadt. 2h parken im nahegelegenen Parkhaus: 8,50€. Motiviert mich das, in der Zukunft am Stadtrand zu parken und die Strapazenbahn dorthin zu nehmen? Eher wechsle ich den Zahnarzt.
Ich würde das befürworten, genauso wie Tempo 130 auf den Autobahnen. In der Stadt fahr ich sowieso fast immer Fahrrad und bin bedeutend schneller als mit dem Auto. Die Innenstädte sind Tod wegen des Onlinehandels und nicht der fehlenden Attraktivität für irgendwelche Dörfler. Zusätzlich ist das Angebot inzwischen auch noch kaum zu gebrauchen.
Witzigerweise sind grade die Altstädte in denen die Infrastruktur für Autos bedeutend schlechter ist, bei unseren Urlauben immer die vollsten gewesen.
Aber naja, dank Gerontokratie wird sich da nichts dran ändern. Immer weiter so ist ja die Devise ![]()
Einfaches war noch nie die Lösung für komplizierte Probleme.
Ich kenne die Beweggründe der Norweger nicht, warum sie die Geschwindigkeitsbegrenzung mit max 30 km/h in Ortschaften eingeführt haben……
Wer Norwegen kennt, weiss, dass es überwiegend alles sehr sehr kleine Ortschaften sind. Ich bezweifle, dass dort alles mit dem Fahrrad erledigt wird. …..
Keine Ahnung …. wie das tatsächlich umgesetzt wird……
In NL klappt das, weil Maßnahmen viele Jahre im Voraus bekannt gemacht werden, sodass sich alle einstellen können.
Dazu ist die Verkehrsplanung landesweit geregelt und nicht wie hier, 16x unterschiedlich.
Und in NL gibt es keine Autoindustrie und man möchte Autos keine grenzenlosen Freiheiten geben.
Weniger Verkehrsopfer. Wie in Kassel die Zone 30 zeigt.
DAF gibt’s nicht mehr?
Die Holländer sind in vielen Bereichen besser. Ich bin mal ne Zeit lang Holland gefahren. Eindhoven, Venlo und Beringe. Beispiel: Bei uns wurde vor einigen Jahren ein Kreisverkehr angelegt, nicht mal sehr groß. Bauzeit, 10mon.
In Venlo Europort Industriegebiet, wurde ausgebaut, da sind die Kreisel in 6 Wochen fertig gewesen.
So seit ca. 50 Jahren, ja… ![]()
… was Rückschlüsse auf ein mögliches Alter des User ermöglicht. ![]()
Eigentlich sehr traurig sowas. Das müsste Standard sein und von allen Menschen getragen werden, auch AutofahrerInnen!