Jetzt kommt hier nochmal ne richtige Anfängerfrage.
Also ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit den Assistenten (vor allem LCC auf der BAB).
Wie stelle ich denn ein, dass er die VZE auf das Tempo anpasst? Hatte zu Beginn immer den Hinweis, die Geschwindigkeit zu bestätigen über den Hebel, diese Funktion habe ich ausgeschaltet.
Aber wie geht das, dass er das automatisch übernimmt?
Vor allem die subjektive Wahrnehmung kann von “funktioniert super” bis funktioniert gar nicht” reichen. Und wenn man dann noch zu einer Problematik negativ eingestellt ist ….
Ich bin überzeugt, dass sich das XOS bei P7, G6 und G9 unterschiedlich verhält. Deshalb macht es echt Sinn, gleich zu sagen, welchen Xpeng man fährt, wenn man über seine XOS-Erfahrungen spricht. Ich habe viele Jahre Hard- und Software getestet, und es würde mich echt wundern, wenn es da keine Unterschiede gäbe.
Ich glaube, für die automatische Geschwindigkeitsbegrenzung sollte das Auto sowohl Navigations-Kartendaten als auch Kameraerkennung kombinieren. Das könnte konfigurierbar für den Fahrer sein, aber für die sicherste Fahrweise sollte das Auto bei Konflikten immer das niedrigste Limit aus beiden Quellen übernehmen.
Zusätzlich könnte – falls verfügbar – die Vertrauenswahrscheinlichkeit der Kameraerkennung berücksichtigt werden: Wenn die Kameraerkennung unter einem bestimmten Wert liegt (z. B. 50 %), sollte diese Datenquelle ignoriert werden.
Für fortgeschrittene Anwendungsfälle könnte auch die erfasste Geschwindigkeit der vorausfahrenden Fahrzeuge, falls verfügbar, in den Algorithmus einbezogen werden, um die wahrscheinlichste aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzung zu bestimmen.
Natürlich gilt: Für Kameraerkennung gilt – je mehr Trainingsdaten, je bessere Algorithmen und je hochwertiger die Kamera-Hardware, desto höher die Vertrauenswürdigkeit.
Das ist nichts völlig Neues, und Xpeng sollte in der Lage sein, so etwas relativ einfach umzusetzen.
Danke, @Liquid ! Ich habe (noch) kein Xpeng, bin aber sehr an dem G6 und anderen kommenden Modellen interessiert. Als IT-Profi, der aktuell im Bereich Automatisierung und KI arbeitet, mich aber auch für Regel- und Feedback Technik interessiert, fasziniert mich Xpeng besonders durch ihren Fokus auf Innovation und die serienmäßigen Fahrassistenz Funktionen. Deshalb lese ich auch gerne in diesem Forum mit. Ich bin Niederländer, wurde aber in der Nähe der deutschen Grenze mit deutschem Kinderfernsehen groß, sodass mein Leseverständnis gut ist. Beim Schreiben achte ich darauf, Online-Tools zu verwenden, daher entschuldige ich mich, falls meine Grammatik etwas künstlich wirkt.
Ich verstehe den Ansatz, aber bei uns hier auf der Bundesstraße ist seit Anfang des Jahres von ehemals 70 auf 100 aufgehoben worden. Mal abgesehen davon, dass viele Leute aus Gewohnheit und Ignoranz der Schilder weiter 70 fahren, hat unser Tesla seit gut 2 Jahren für ein Teilstück der Strecke ein Tempolimit von 30 km/h gespeichert. Und für den Rest der Strecke auch immer noch die 70, nicht die 100. Würde man also “aus Sicherheitsgründen” hier vom Auto fordern, trotz deutlich sichtbarer Temposchilder die Daten aus der Karte zu verwenden und von 70 bzw. 100 plötzlich den Anker zu werfen um auf die in der Karte hinterlegten 30 km/h abzubremsen, hätte man den Dank der hinter einem fahrenden sicher
Du hast hier einen interessanten und durchaus berechtigten Punkt. Natürlich ist es wichtig, stets die aktuellsten Kartendaten zu verwenden. Es wäre auch möglich, von der Kamera erkannte Geschwindigkeitsbegrenzungen höher zu priorisieren als Kartendaten, sofern die Kameraauswertung eine ausreichend hohe Erkennungsgenauigkeit hat. Zusätzlich könnte man eine Regel implementieren, dass erkannte Geschwindigkeitsunterschiede (Delta) ignoriert werden, wenn sie zu groß sind.
Außerdem bin ich der Meinung, dass ein Fahrzeug niemals abrupt und automatisch bremsen sollte (außer in einem tatsächlichen Not- oder Kollisionsfall) – nur aufgrund einer erkannten Geschwindigkeitsbegrenzung. Wenn die Kartendaten bereits auf eine (deutlich) niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzung vorausweisen, könnte das Fahrzeug frühzeitig sanft abbremsen, um beim Erreichen dieses Bereichs die korrekte Geschwindigkeit einzuhalten. Der Fahrer kann dann jederzeit korrigieren, insbesondere wenn die Anzeige klar signalisiert: „Niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzung voraus, Geschwindigkeit wird reduziert.“
Ich halte die Kartendaten als Grundlage als völlig ungeeignet, da es schlicht nicht möglich ist, diese diszipliniert zu pflegen. Daher verstehe ich nicht, warum Xpeng das überhaupt macht. Die Karten von tomtom, oder woher auch immer die sie beziehen, sind nicht so der Burner.
Die Veteranen der deutschen Xpeng Bewegung berichten durchaus von deutlich besseren Ergebnissen, bevor der Kartenirrsinn losging. Ich kann einfach nicht glauben, dass die Kamera so schlecht auflöst, dass Zeichen nicht prinzipiell erkannt werden können. Aber ich weiß es natürlich nicht. Wenn da nicht mehr geht, wird sich wohl auch wenig verbessern können
Es gab mal beim Ioniq5 eine Software Version, da wurde das 30 km/h Schild zeitig erkannt und man konnte es bestätigen um dann auch mit 30 in diese Zone zufahren. War jedoch bei der nächsten Version auch wieder weg. KA warum. Karten basierende Daten sind sowieso nie verlässlich.
Mann sollte doch den Fahrer entscheiden lassen, ob er die Kartendaten bei der Geschwindigkeit haben möchte oder nur die von der Kamera. Einfach eine Einstellmöglichkeit mit rein programmieren. Ich würde nur mit den Kameradaten fahren. Bei meinem Tesla ist es genauso schlecht, wie beim Xpeng. Bis da mal die Kartendaten auf einer Strecke stimmen, gibt es schon wieder das nächste Update mit falschen Daten. Ich hatte in den fast 7 Jahren noch nie wirklich korrekte Kartendaten.