Ich habe meinen p7+ jetzt seit knapp einen Monat und es wurde langsam sehr „seltsam“, dass er das mittlerweile ziemlich alte neue Update 5.9.5 nicht bekommt (ausgeliefert mit 5.8.7). die Wave Geschichte sollte lange vorbei sein.
Nach Kontaktaufnahme mit Xpeng Support mit Diagnosedaten (naja, die Remote halt), sagten sie, aus irgendeinem Grund können sie gar nichts tun, was das Update angeht, nicht auf VIN pushen (wenn das denn ein Ding ist - die NL Support Seite spricht explizit davon), noch sonst was. Ich solle zu einem Xpeng Service Center fahren.
Also Termin in Gießen bei Wahl gemacht und heute knapp 80km hin. 7 Stunden hab ich mich dort mit Kaffee und spazieren beschäftigt, letzens Endes auch Kino, weil der Anruf nicht kam - nur um dann Ende des Tages zu hören, dass das manuelle updaten nicht funktioniert hat, auch in Kontakt mit Xpeng sei man zu keinem Ergebnis gekommen - der Wagen frisst das Update nicht (wurde mir leider nicht ausgeführt, keine Ahnung, ob es hier um eine nicht stattfindende Verbindung der Hardware geht, oder das Update an sich fehlschlägt usw).
Man hat nach Amsterdam eskaliert und bräuchte von da erst Rückmeldung, was man noch tun könne - und ich bin erstmal ergebnislos nach einem verlorenen Urlaubstag nach Hause gefahren.
Sehr nervig bis frustrierend, aber die wichtigere Frage nebenher: Hier ist aus einem „Mimi, ich kriege Updates langsamer als andere“, ein grundlegend anderes Problem hervorgekrochen. Selbst Techniker können auf offiziellem, manuellem Wege nicht updaten.
Als ersten gescheiterten Versuch der Nachbesserung fix dokumentieren lassen? Ich habe keinen Bock auf Folgeprobleme, wenn jetzt schon keiner weiß, warum was nicht geht.
Also WENN die Antwort darauf wäre: „Nope gar nicht, du hast keinen Anspruch auf mehr als ausgeliefert, auch wenn nächstes Jahr die anderen mit XOS 6 fahren“ - fahre ich den heute noch freiwillig an die wand und kaufe nie wieder einen
Ein bisschen scherzhaft die Antwort gemeint, aber ich denke alleine die Tatsache dass mir Support und Techniker attestieren „mit dem stimmt was nicht“, würde die Aussage aushebeln.
Ich denke es gibt keinen Anspruch auf X jahre usw (was ich schade finde, mich könnte ein Hersteller damit direkt gewinnen), aber solange es Updates für das exakte Modell gibt, sollte es das auch annehmen können. Sonst kann man ja nur von Fehler sprechen, wenns das nicht tut. Ich kaufe ja keinen anderen P7+, als andere. Ich kaufe einen P7+
Die Übergabe meines P7+ Anfang August war mit XOS 5.8.7.8906 und mit laufendem Systemupdate auf XOS 5.9.5.8819 welches bereits zu „96 % initiiert“ war.
Diesen laufenden/initiierten Update habe ich 3 Tage, mit zunehmenden erstaunen, beobachtet. Dann versuchte ich ihn durch ein Soft-Reset neu zu starten. Das war nicht möglich.
Daraufhin kontaktierte ich telefonisch den XPeng Support. Die mündliche und schriftliche Auskunft: „Das Problem lässt sich leider nur durch ein XPENG Service Center lösen.“
Im XPeng Service Center wurde dann (über mehrere Tage und wohl nach Rücksprache und Koordination durch XPeng) folgender „XOS-RDCU - „Übergangsversions-Upgrade““ (siehe Screenshot) remote aufgespielt. Anschließend wurde remote XOS 5.9.5.8906 aufgespielt.
Das ist natürlich nervig, aber ja irgendwie auch ein Erkenntnisgewinn, denn mit Deinem Auto scheint ja etwas grundsätzliches nicht zu stimmen. Auf jeden Fall hoffe ich, dass bald eine Lösung gefunden wird.
Am Ende auch nur ein Computer. Du hast ja Mails die den Vorgang belegen vermute ich. Von daher hast du schon Dokumentation. Rechtsschutz lohnt sich generell immer.
Ist bei Skoda und CUPRA „Stand der Technik“ Updates lassen sich OTA nicht aufspielen, Werkstatt schickt einen weg, da öfters auch durch das Update Steuergeräte zerschossen werden und der Hersteller Kulanz ablehnt. Ist mir auch passiert.
Darum bin ich eigentlich bei XPeng gelandet. Hört sich aber hier auch nicht gut an.
Bei AVM hast du über die Fritzbox einfach ein Recovery drüber gejagt und die Fritte lief wieder.
Je mehr Software die Autos haben und Vorgaben die EU reinfordert, desto anfälliger werden die Kisten.
Ich will gar nicht dran denken wenn die Satelitten gesteuerte Geschwindigkeitsregelung kommt…
Dann warte ich auf den Tag wenn sich Cyberkriminelle in einen Server mit Fahrdaten hacken…
Da mach ich mir noch um ganz andere Dinge Sorgen. Fernsteuerung, voller Zugriff remote möglich, KI Agenten die Sicherheitsebenen Blitzschnell ausheben können und (technisch möglich) die Autos gegen die Wand fahren lassen.
Klingt übertrieben ist aber dank der Vorrüstung für vollautonomes fahren absolut machbar.
Also im vag Konzern ist es Stand der Serie das man manche Updates nicht bekommt da kannst auch Nix wandeln oder reklamieren ist schlicht und einfach so
Hallo. Es könnte sich lohnen, einen Hard-Reset durchzuführen, indem Sie den Minuspol der 12-V-Batterie abklemmen. Siehe dazu auch Hugos YouTube-Video ab Minute 12:37. https://www.youtube.com/watch?v=0DGCzijEJbQ
Nichts davon muss zutreffen. Komplexe Technik liegt häufig außerhalb von Schema F. Da können Menschen noch so talentierte sein, eine Codezeile eine falsche Definition die zufällig nur genau bei diesem Kunden trägt und schon sucht man sich kaputt.
Jain. Das könnte spätestens über ein Debugging, Zeile für Zeile, recht eindeutig identifiziert werden. Das ist eben aufwendig und braucht ggf. erweiterte Berechtigungen.
Wenn die allerdings eher ein Handbuch haben, bei Fehler X mach Aktion Y, dann wird das für den Techniker natürlich unlösbar, sobald diese Standardwege nicht mehr funktionieren.
Genau und genau diese Schritte müssen ja erstmal gegangen werden. In der Regel ist eine Serviceabwicklung standardisiert. Fällt jetzt so ein Fall aus dem standard Abläufen raus, startet ein ganz anderer Prozess.
Ich weiß von Toyota, dass die zb eigene Expertenteams aus Japan in Deutschland hatten die bei unbekannten Problem die deutschen Werkstätten anfuhren.
Manche Fälle sind komplexer als man denkt und dieser Fall klingt genau nach so einem Sonderfall.
Schon mal was von Heisenbugs gehört? Sorry, aber ich bin in der SW-Entwicklung und das „Zeile für Zeile“ hilft selten bei einem Multitasking-System mit zig Interruptquellen und anderen nebenläufigen Prozessen.
Das sehe ich in meinem Fall aber deutlich anders. Über „Ich Kriege das tollste neuste Update nicht“ bin ich hinaus, denn was sich offenbart hat durch die Fehlversuche und die „wir wissen nicht warum“ Antworten von Xpeng und der Werkstatt ist, dass die Ware abweicht, von dem, was sie sein sollte. Einwandfrei Ware würde die Standard-Prozeduren mitmachen und nicht verweigern.
Amsterdam hat übrigens kein Feedback gegeben heute, ich hoffe auf nächste Woche.
Ich will auch mal Folgendes sagen:
Ein Auto ist heute deutlich mehr Computer, als Auto. Ich finds nicht mehr zeitgemäß, das nachlässige Vorgehen zu Updates irgendeines Herstellers zu verteidigen. Alleine die Tatsache, dass es ein dauerhaft „connected car” ist, erfordert eine Update-Pflicht, da durch die heutige Komplexität viele Bugs und Sicherheitsmängel zum Zeitpunkt des Kaufs unbekannt sind (man könnte auch sagen, das eigentlich alles als Beta zum Kunden geht). Da kann und sollte jeder die Geldbörse sprechen lassen, sonst haben wir noch ein paar Jahrzehnte diese „gekauft wie gesehen“ Politik, die nicht mehr zeitgemäß ist für ein so komplexes „Gerät“, das ein Wagen heute ist
Was auch immer hier (ich bin durchaus guter Hoffnung, alles andere funktioniert und macht Spaß) herauskommt, ist zu 100% entscheidend, was ich in 4-5 Jahren zulege.
nachem ich in der IT Branche seit mehr als 35 Jahren arbeite kann ich dir sagen, dass solche Probleme unterschiedliche Eskalationsstufen durchlaufen - demnach auch unterschiedlich geschultes Personal - bis das Problem behoben ist.
Ob das nun ein Auto, ein Storagesystem um 500k oder bei nem IBM Z15 Mainframe um mehere Mille geht ist da nicht entscheident.
den Eskalationsweg muss man leider teilweise geduldig ertragen - ich denke soweit ich hier im Forum mitlese bist du der erste - wo so ein Fall aufgetreten ist - und auch in Amsterdam wirds noch weitere Stufen - für den Fall dessen - geben