Bei Temperaturen von 20-25° geht beim G6P schon einiges mehr in Sachen Reichweite…
Auf meiner 300km Standardstrecke A3 Siegburg-Frankfurt Flughafen-Siegburg geht mittlerweile deutlich mehr als im Winter…
Unter 0° schaffe ich die 300km bei 105kmh manchmal gerade so nicht, so dass ich 20km vor zuhause kurz nachladen muss…
Jetzt ne 15-25° fahre ich 120-150kmh und habe nach 300km noch 15-20%/60-100km Akku
Aber es kann doch nicht sein, das die gleichen Fahrzeuge so unterschiedliche Verbrauchswerte haben. Schreib doch bitte mal wie du fährst . Also hälts du dich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen , beschleunigst du extrem… usw.
Alles richtig…
Hab mit einer WanderApp mal gemessen dass auf meinen 150km SU->FRA A3 ca 2200 Höhenmeter zurückgelegt werden. Ja, beim Bergabfahren gibts, im Gegensatz zum Verbrenner circa 30 % der bergauf verwendeten Energie zurück, aber dennoch spart man beim E-Auto natürlich am meisten, wenn man auf gerader Strecke unterwegs ist, ohne Berge, wie in Holland, und dann auch noch moderat fährt ohne große Beschleunigung. Rennversuche.
Und mit den niederländischen Geschwindigkeitsbeschränkungen wird die Sache relativ einfach. Aber ein Riesenfaktor ist eben auch die Temperatur, wenn der Akku nicht klimatisiert werden muss.
Ich denke, es ist auch sehr schwierig, zwei gleiche Autos auf verschiedenen Strecken mit verschiedenen Fahrern überhaupt miteinander zu vergleichen.
Der beste Vergleich wäre sicherlich, wenn die beiden hintereinander herfahren, aber selbst da sind auch noch Ungenauigkeiten drin.
Und ja… XPENG ist aerodynamisch kein Verbrauchswunder, kann man auch in vielen Tests immer wieder lesen. Heißt… Bei 130… 140… 150… Ist ein Tesla merklich sparsamer. Aber ein Model Y ist auch 300 Kilo leichter als ein G6 Performance.
Was sich zumindest bei der Beschleunigung bemerkbar macht, in Sachen Verbrauch.
Und… der 15,9kWh Schnitt war auf der Fahrt nach und in NL
18.7 kWh/100km netto (also Verbrauch rein aus der Batterie)
20.4 kWh/100km brutto (inklusive Ladeverluste
Ca 400 km (100% auf 5%), davon 90% Schweizer Autobahn im Mittelland zwischen 80 und 120km/h, der Rest Stadtverkehr. Also hügelig, aber keine echten Berge. 20-25 Grad, 20 Zoll Sommerreifen. Bewusst keine Sparrunde.
lokaler Wind: wird meistens vergessen oder aus dem Auto heraus gar nicht wahrgenommen, macht gewaltig was aus. 20km/h Rückenwind wirken wie Tempo 100 statt Tempo 120.
Sonneneinstrahlung: kann leicht mehrere kW der Klimaanlage aufbürden, also auch mehrere kWh/100km. Oder 10% der Akkufüllung.
Vorab: jeder soll das Modell kaufen und fahren worauf er Bock hat.
Aber mir persönlich stellt sich die Frage: ist der Performance das passende Modell, wenn man Spaß daran hat den Wagen auf niedrige Verbrauchswerte zu bekommen? (oder das einfach von allein passiert aufgrund der Fahrweise)
Weil ganz ehrlich: nen Bleifuss mit sportlicher Fahrweise hat man dann sicher nicht.
Geht es dann wirklich nur darum, dass man ja „könnte, wenn man wollte“
Aktueller Hintergrund: bin am Wochenende ne längere Strecke mit nem Kumpel in seinem M3 Performance mit gefahren. Er ist echt total energiebewusst gefahren. Verbrauch weiß ich nicht mehr…er war aber auch sehr stolz darauf so wenig zu verbrauchen.
Am Zielort hat er nem Bekannten dann stolz erzählt, dass er ja die Performance-Version hat und die schon so richtig Bumms bringt. Toll wäre das.
Auf dem Rückweg haben wir uns dann länger darüber unterhalten- er hat auch relativ schnell zugegeben, dass das ganz am Anfang echt ne super Spielerei war und er schon recht oft aufs Gas gedrückt hat. Seitdem er aber mehr Spaß an der Verbrauchsoptimierung hat, macht er das eigentlich gar nicht mehr.
Ich hoffe das wird nicht Off Topic. Interessiert mich nur, ob das bei den Leuten mit den niedrigen Verbräuchen ähnlich ist.
Jedem das seine, ich finde immer Black is beautiful und daher black edition, Ich wollte Allrad haben und natürlich sind knapp 500 PS haben besser als brauchen. die 10% die der Longrange evtl mehr an Reichweite hat mmmh
Das Problem ist, wenn man Allrad WILL oder BRAUCHT, dann stellt sich die Frage nach dem Modell gar nicht erst, denn man landet unweigerlich beim Performance Modell. Ich hätte mich vermutlich auch mit einem Long Range Modell anfreunden können, aber auf AWD wollte ich nicht verzichten. Bei Tesla gibt es halt Long Range mit AWD, bei Xpeng nicht. UND natürlich kann man auch einen Performance sparsam betreiben, so man dies will. Für mich als Allrad Fetischisten stellte sich nie die Frage nach dem Modell.
Das Problem ist, wenn man Allrad WILL oder BRAUCHT, dann stellt sich die Frage nach dem Modell gar nicht erst, denn man landet unweigerlich beim Performance Modell.
Stimmt. Daran hatte ich beim G6 gar nicht gedacht. Kann ich absolut nachvollziehen
Ich hab den Performance, weil ich manchmal Lust auf die Leistung habe und es unfassbar Spaß macht.
Ich fahre nach Lust und Laune. Mal telefonierend mit 85 hinterm Laster her, mal entspannt mit 120 mitschwimmen, mal bis zum Maximum und Vollstrom, wenn es sicher und frei ist und ich Lust drauf hab.
Die theoretische Effizienz und der mögliche, geringe Verbrauch sind mir dann aber auf der Langstrecke wichtig, wo ich in Europa mit 100-130 kmh ausreichende Reichweiten haben will.
Um vielleicht 10% zu sparen, hab ich keine Lust, dauernd auf Effizienz und Stromsparen zu achten.
Ich möchte zu meinem Beitrag vom 1. Juni nochmals folgendes ergänzen:
Mir ging es nicht darum zu zeigen, wie sparsam MEIN G6P ist. Ich bin überzeugt, dass bei vergleichbarem Streckenprofil und Fahrweise die gleichen Autos auch einen nahezu identischen Enegrieverbrauch haben.
Ich wollte nur meine Erfahrung mitteilen für eine sehr typische Urlaubsstrecke vom Süden Deutschland über den Brenner zum Gardasee und weiter. Ich bin gefahren wie es möglich war, teils mit zügigerer Fahrweise, teils im Stau und fast immer im Rahmen der gegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen, also eine typische Urlaubsfahrt ins Ausland. Und da hat mich der Verbrauch doch positiv überrascht.
Auch auf der Rückfahrt war der Verbrauch nur minimal höher.
Die letzten Tage war ich in D unterwegs nach Hannover und zurück, ca. 1200 km meist Autobahn. Und bei >120 km/h geht der Verbrauch dann schon hoch auf 22 - 23 kWh/100 km, d. h. Reichweiten von wenig über 300 km. Finde ich auch OK.
Ich habe mich für den Performance entschieden, weil ich die knapp 300 PS bei meinen drei letzten BMW 5er hatte und - obwohl diese Leistung völlig ausreichend ist - ich einfach mal mehr Power ausprobieren wollte. Und ich nutze das gerne nicht nur auf der Autobahn, sondern auch auf der Landstraße. Das gute Stück mehr und sichere Beschleunigung hat schon was.
Braucht man das? Nein.
Ist man schneller am Ziel? Kaum messbar.
Ist es teurer? Ja, eindeutig messbar.
Ist es unvernünftig? Naja, eigentlich schon, aber schön.
Bei meiner letzten Fahrt von Amsterdam nach Brüssel mit dem G6P. Es war nach 19 Uhr und dann darf man in den Niederlande auch 120 km/h auf der Autobahn so wie in Belgien. Ich würde die Strecke als sehr flach bezeichnen. Zu 99% auf Tempomat bei 120km/h, ist gleichmässiger fahren. Durchschnittsverbrauch auf der Strecke laut Display, 18,7 kw auf 100 km. Natürlich ist das jetzt nur ein Einzelfall. Wer in unebenem Gelände und / oder hohem Verkehrsaufkomen fährt, wird einen höheren Verbrauch haben.
Deshalb ist dieser Wert nur Einmalig, bei der nächsten Fahr kann der Verbrauch schnell mal 22kw/h werden.
Ist übrigens auch meine Erfahrung mit einem Toyota-Hybrid gewesen: Bergfahrten sind erstaunlich sparsam im Vergleich mit reinen Verbrennern. 6 Liter Normalbenzin Lugano-Zürich und zurück, einmal Gotthard, zurück über St. Bernardino, da kann man für einen SUV nicht meckern.
hat schon mal jemand tiefergehend erforscht wie viel es ausmacht im ECO Modus zu fahren, anstelle des Comfort Mode?
Wir haben unseren G6P ja in 11/25 bekommen, sind bis jetzt fast immer im ECO gefahren, nun da die Temperaturen, und damit die größere Reichweite, meine 300km täglichen Arbeitsweg sicher möglich machen, achte ich nicht mehr auf die letzte kWh, was im Winter (<5°) auf der Strecke Siegburg-Frankfurt-Siegburg nötig ist um überhaupt nach Hause zu kommen.
Nun sind 400km Reichweite auch bei 120-130kmh normal, so dass ich zuhause angekommen immer noch 15-25% habe.
Nun habe ich ihn im Comfort Modus stehen, bilde mir ein dass er da genauso sparsam ist, aber es kommt deutlich mehr wenn man mal Strom gibt. Nicht wie in Sport, aber deutlich mehr als in ECO…sprich in Comfort nimmt er den vorderen Motor mit rein wenn erforderlich.
Airco (Klima) schalte ich, nach selection des ECO Mode, eh immer manuel auf normal, im ECO Mode geht die automatische KlimaRegelung nur sehr unzureichend…