Wintererfahrungen: Was sollte man beim Xpeng beachten?

Dz hast mich sicherlich falsch verstanden. Eas ich oben geschrieben hatte, wozu ich WD40 nehme, hat nur den einen Hintergrund, dass bei der derzeitigen Kälte die Mechanik weiter gut funktioniert, da Wasser bzw. Eis die Mechanik stüren kann. Deshalb der Wasser Verdränger WD40

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ich hatte in einem anderen Thema schon geschrieben WD 40 ist ein Entöler, dann ist Balistol

deutlich besser.

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wie siehts mit der Ladeperformance bei Minusgraden aus, irgendwelche Einbußen?. Ist die Batterievorheizung an die Navigation gekoppelt oder kann man die manuell einstellen?

Beides geht, entweder mit dem bordeigenen Navi zu einer Ladestation navigieren, dann konditioniert er vor - aber im Winter solltest du dem System 20-30 Vorlaufzeit geben, dh früh genug mit der Navigation beginnen. Alternativ manuell: Sprachbefehl oder Button „temperatur jetzt halten“. Klappt top. Oben rechts auf dem Touchschreen sollte dann das Batteriesystem das Heizsymbol anzeigen.

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Also heute mal auf vereisten Schnee gefahren, ordentlich drüber gefahren, hat gepasst, war auch mit der Performance der Michelin CrossClimate 2 zufrieden!

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Mein erster Winter mit dem Xpeng G6P und ich bin wirklich positiv überrascht. Nach 14 Jahren elektrisch mit Tesla in den Bergen konnte man das nicht unbedingt erwarten. Der Vortrieb auf schneebedeckter Straße ist (wie bei fast allen elektrischen, gut abgestimmten AWDs) super und auch sehr fein geregelt. Auch mit Anhänger auf Schnee und steileren Straßen wirklich leicht zu fahren und easy beherrschbar :+1:
Bei Bergab-Fahrt mit Anhänger schiebt der Hinterwagen beim Runtergehen vom Fahrpedal schonmal leicht nach, aber wie jedes leichte Übersteuern, ist auch das leicht einfangbar.
Was ich (viel besser als bei jedem Tesla) abgestimmt finde, ist das bergab Rückwärtsfahren. Die Bremskraft liegt nicht nur vorwiegend an der Vorderachse an, sondern auch die Hinterachse wird beim Xpeng ordentlich verzögert. Das ist beim Tesla nur mit beherztem Tritt auf die Bremse zu erreichen, was häufig zum Blockieren der bergwärts zeigenden Vorderräder führt. Vor allem beim Rückwärts-Rangieren an Steigungen und mit eingeschlagenen Rädern verhält sich der G6P viel angenehmer. Die Fahrzeugreaktionen auf Schnee sind (jedenfalls für mich) leicht handelbar und auch jederzeit vorhersehbar.
Was der G6P nicht so gerne mag, ist ungespurter, tieferer Schnee. Da regelt er recht schnell ab und die Bodenfreiheit ist da auch nicht so üppig. Das ganze Fahrzeug ist auf Komfort und Sicherheit abgestimmt. Kein Rallyefahrzeug für Grenzerfahrungen beim Drift :rofl:
Mit Ketten an der Hinterachse zieht er aber auch im Tiefschnee Anhänger brav und stoisch hinter sich her.
Wir wohnen auf fast 1.000m Seehöhe in den Bergen, unweit der österreichischen Grenze und ohne AWD geht hier im Winter bei uns nicht viel. Es ist wirklich bemerkenswert, wie gut Xpeng (als „junges“ Unternehmen) den G6P abgestimmt hat.
BIN (bis auf das noch zu lösende Problem mit den bei höheren Geschwindigkeiten schlechten Wasserspritzdüsen) MIT DEM XPENG SEHR ZUFRIEDEN! :flexed_biceps: :+1:

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Ist bekannt wieviel Strom (in %) beim Enteisen verbraucht wird?

Mir nicht, aber rein von der Verbrauchsanzeige her lässt sich erahnen, dass bspw. die Heckscheibenheizung bei meinem Auto ziemlich energieintensiv ist.

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Ja das kann ich auch für den G6 bestätigen.

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Willkommen im Forum!

Ich war heute ganz zufrieden….

Ohne Vorkonditionieren an einer 180 KW-Säule…. Ab 76% ist er dann runter. Aber 20-80% in 23 Minuten…. Passt. Bis 90% hätte er noch 6 Minuten gebraucht….

Bin heute von Berlin nach Bremen gefahren. Bei Start hatte der Akku um die 0 Grad. Zwischenstopp war an einer EnBW Säule geplant und im Navi eingetragen. Die Vorkonditionierung startete ca. 100 km vor der Ladestation, da hatten die Zellen durchs fahren selbst ca. 5 Grad.
Bis etwa 30km vor dem Stopp hat sich an der Akkutempertur absolut nichts getan. Bis zur Ladestation wurden die Zellen dann zumindest noch 5 Grad wärmer. Die Ladekurve war jetzt nicht unterirdisch aber habe nun schon öfter beobachtet, dass bei den winterlichen Temperturen das Vorwärmen gefühlt schwächelt.
Vllt. ein RWD „Problem“ (G6 LR vFL) weil nur ein Motor🤷🏻‍♂️?

Akkutemp. bei Ladestart nach 100km vorkonditionieren:

Ladekurve 30-90%:

VG

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Ist mir heute bei meinem G6 vFL auch aufgefallen. Ich hatte zwar nur 15 Minuten Vorlauf, aber in der Zeit hat sich lt. CarScanner an der Temperatur der Zellen fast gar nichts getan. Die waren zu Beginn zwischen 0 und 1 Grad und bei Ankunft alle auf 1 Grad, was ziemlich genau der Außentemperatur entsprach :man_shrugging:

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Okay, da scheint bei mir erstmal nichts kaputt zu sein :grinning_face_with_smiling_eyes:.
Zwischen Weihnachten und Silvester bin ich nach München gefahren, bei Außentemperaturen zw. -5 und -9 Grad. Da habe ich bei der Zwischenladung erstmal mit 75kW angefangen, trotz laufender Vorkonditionierung :see_no_evil_monkey:. Der Ladevorgang war echt schleppend.

Oder bei uns ist das gleiche kaputt :grimacing:

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Wie ist das denn bei den anderen vFL Besitzern? Habt ihr auch diese Erfahrungen bei der Vorkonditionierung? @AndyXG6, @Mishka, @Huergen24 z.B.

Nicht Vorkonditioniert (allerdings LFP):

Ich bin immer noch der Meinung, dass der Vorkonditionierung hinsichtlich der Auswirkungen auf die Ladeleistung bei unseren Temperaturen hier im Forum deutlich überschätzt wird und die Ladeleistung viel mehr von der Versorgung der Ladesäule abhängig ist. Diese insbesondere im Ampere-Bereich zuweilen erhebliche Schwankungen („tagesform“) in Abhänglgkeit der Ganglinie des jeweiligen regionalen Verbrauches aufweist….

Der eigentliche Grund für die Vorkonditionierung dürfte nach meiner Meinung eher in der Gefahr / Problematik bei niedrigen Temperaturen in der erhöhten Neigung der Dendritenbildung und damit in der Langlebigkeit/Dauerhaftigkeit des Akkus liegen.

Bin allerdings nicht wirklich vom Fach…. Das spiegelt nur meine Meinung wieder. Eine wirkliche Veränderung der Ladeleistung in Abhängigkeit der Umgebungstemperaturen konnte ich nicht reproduzierbar beobachten.

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Eine Frage an die Nutzer von Car-scanner:

Die Dendritenbildung könnte Ihr mit Eurem Dongle erst feststellen, wenn der Separator durchstoßen wurde. Erst dann fällt die Zellspannung einer einzelnen Zelle ab ? Ist das richtig?

Im Ergebnis dann der SoH sich verändert und dieser veränderte Zustand auch erst dann angezeigt wird?

Ergänzende Frage (unabhängig von dem obigen Sachverhalt):

Weil der Widerstand bei tiefen Temperaturen größer ist, kann sich auch die Ladeleistungg ändern. D.h., dass die Ausbildung des elektrischen Widerstandes zum einen von der Umgebungstemperatur und zum anderen von der Zellgröße und Zellgeometrie abhängig ist?

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