Von wieviel mehr Reichweite reden wir denn da? 18 Zoll ist ja fast schon Körperverletzung an dem Auto ![]()
Wir wissen nun, dass es dir nicht gefällt. 5% kann das durchaus ausmachen - so war es bei Tesla bei mir beim Model 3 circa.
Wäre es mir für 5% (also in der Realität unter 20Km) nicht wert. Kann natürlich nachvollziehen, warum die Winterschuhe auf kleinere Felgen gezogen werden, aber dieser überproportional große Gummianteil macht die Optik kaputt. Es geht also nicht mal um die Felge an sich, falls das falsch rübergekommen ist.
Mein Fall wäre es nicht.
Für mich stehen ökonomische Kriterien an erster Stelle bei der Wahl der Winterreifen.
Macht halt nen Unterschied ob ich 2800 oder 1800 Euro für nen Komplettsatz mit ordentlichen Reifen bezahle.
Der Fahrkomfort ist mit denen auch nochmal sanfter und leiser.
Und falls man mal auf Schnee oder Eis leicht rutschen sollte ist die Felge nicht direkt verschissen durch die höhere Flanke.
Hab‘s hier vorgestellt, falls jemand auch ähnliche Pläne hat und so schonmal auf Erfahrungen zurückgreifen kann.
Es muss net immer schickimicki sein, pragmatisch ist für viele oft die bevorzugtere Lösung ![]()
Genau 1800 hab ich für die 20” mit Hankook icept ion bezahlt.
Da mein Beitrag im Thread “Winterreifen G6” vielleicht nicht von allen gesehen wird (ist auch irgendwie unpraktisch, dass es mehrere Threads zum gleichen Thema gibt…), schreibe ich es hier nochmal:
Ich habe von TEC Speedwheels die GT-6 EVO gefunden, die gibt es in passender Größe für den G6 (20x8.5 ET45 und 18x8.0 ET45). Der Vorteil der Felge ist, dass sie a) ein aerodynamisch relativ günstiges Design hat (wenige Speichen für möglichst wenig Luftverwirbelungen) und b) im Vergleich zu vielen anderen Felgen ziemlich leicht ist.
In 20 Zoll 10,4 kg, in 18 Zoll sogar nur 9,4 kg. Im Vergleich zu den GMP QSTAR (15,5 kg) sind das gute 6 kg weniger pro Felge(!). Und das merkt man. Auch in 20 Zoll ist die Felge 3-5 kg leichter als die bisher hier im Forum geposteten (Carmani Ludwig 20x9 ET45 14,1 kg; Dezent TV 20x8.5 ET 50,5 15,9 kg)
Link zu Felgenoutlet nur, weil da das Gewicht steht. Bei anderen Händlern gibt es die auch, und dann auch in 20 Zoll - die sind bei Felgenoutlet aktuell nicht auf Lager.
Hier noch ein Testvideo zu dem Thema (9 vs 17 vs 24 kg Felgengewicht). Der Fokus liegt auf dem Rennstreckenbetrieb, aber es zeigt, wie viel das ausmacht und dass die Physik halt einfach ist, wie sie ist. Und das merkt man auch im Alltag, v.a. im Komfort, aber auch im allgemeinen Fahrverhalten und Verbrauch.
Am Ende darf natürlich jeder machen, was er will, aber ich wollte einmal das Ergebnis meiner Recherche droppen für alle, die noch einen Satz Felgen für Winterräder suchen ![]()
Genau dir muss es gefallen.
Ich für mich persönlich bekomme da Model Y Standard-Vibes. ![]()
@ThoVo84
Interessante Alternative.
Leichte Felge, hohe Traglast und niedriger Preis ist eher selten.
Hab mich zwar an den Y-Designs sattgesehen,
aber wäre auch ne gute Variante ![]()
Leichte Felgen sorgen aber auch gleich viel schneller für einen unregelmäßigen Lauf , weil sie Unwuchten verstärken… ![]()
6kg weniger Masse … können wegen der Massenträgheit einen ungleichmäßige Gewichtung im Reifen (d.i.d.R.) nicht so gut kompensieren…
… Ergo: es wird mehr Beschwerden hinsichtlich der Laufeigenschaften geben
Müsste es nicht genau anders sein?
@BtF ja, es muss dir gefallen. Weiter oben habe ich ja auch geschrieben, dass ich die Hintergründe verstehe.
Ich teile da die Meinung von Chriz und Sven. Aber so hat halt jeder seine Kriterien, nach denen er entscheidet.
nein, je schwerer die Felge und je genauer diese produziert wurde, desto besser können unterschiedliche Gewichtsverteilungen von den Reifen aufgrund Produktionsdifferenzen und später unterschiedlichen Abrieb aus der Nutzung wegen der Massenträgheit von der Felge aufgenommen werden…
Wie anfällig die Räder sind kannst Du feststellen, wenn Du mal bremst und sich ein Reifen wegen zu viel Schmiermittel nur um wenige Zentimeter auf der Felge verschiebt… Du fährst danach im Bereich von 80 km/h -130 km/h , wie auf rohen Eiern…
Ergänzung: Bei der Produktion von Reifen wird das Metergewicht in der Qualitätsüberwachung herangezogen. Wie gross ist gleich der Umfang eines 20" Reifens ? 1,5 m - 1,65 m …
Naja, das ist trotzdem wie zu sagen “Ja, wenn das Auto leer 4 Tonnen wiegt ist es für das Fahrverhalten egal, ob es voll besetzt ist oder nur der Fahrer drin sitzt”. Natürlich müssen Räder mit leichten Felgen genauso ausgewuchtet werden wie alle anderen, aber die unbestreitbaren Nachteile einer deutlich(!) höheren ungefederten Masse sich aus Bequemlichkeitsgründen schönzureden halte ich für den falschen Ansatz. Mir geht es jetzt nicht um wenige Kilo, aber ich finde gerade den Unterschied zu den GMP QSTAR und den Dezent TV doch schon wirklich relevant. Leichte Felgen haben Vorteile, Punkt. Dass es sich anders anfühlt und man ggf. schneller merkt, wenn etwas nicht stimmt (Unwucht in den Reifen, Defekte im Fahrwerk), das ist doch letztlich auch etwas positives. Klar, man kann sich sein Auto auch aufbocken, auf 23 Zöller setzen und dann noch Traktorreifen aufziehen, dann schwebst du wie auf Wolken. Verbrauchst aber auch das doppelte (ich übertreibe) und dein Auto fährt sich wie ein Panzer ![]()
Bitte nicht missverstehen oder böse/persönlich nehmen, aber mit Physik lässt sich nicht verhandeln, und die von dir genannten Nachteile sind eigentlich Vorteile, und ordentlich ausgewuchtete Räder braucht und will doch jeder.
ich habe dazu eine ganz andere technische Meinung…
Aber falls der Reifen auf der Felge rutscht, wirst du es bei leichten und schweren Felgen merken, wahrscheinlich gleich stark.
Leichtere Felgen wirken sich aber positiv auf Verbrauch, Stoßdämpfer, Bremswirkung und -verschleiß aus. Es wird auch wahrscheinlich einen messbaren Unterschied bei der Beschleunigung geben, aber im Alltag wohl nicht fühlbar, gerade bei einem EV.
Also leichte Felgen nehmen, gut auswuchten lassen und freuen! ![]()
Nein…eben nicht… ich klinke mich hier aus.
wir vergleichen Alufelgen mit Alufelgen…
Ich verstehe deinen Punkt, die leichtere Felge lässt Abweichungen schneller spüren, aber ein verrutschter Reifen sollte doch regelmäßig so große Änderungen mitbringen, dass diese auch mit schweren Felgen spürbar sind.
Btw verstärken die Felgen ja nichts, sie können die Abweichungen nur nicht so gut „kaschieren“.
Ich sehe es wie ThoVo84 und würde bei einem so signifikanten Gewichtsunterschied auch die leichteren Felgen bevorzugen.
für mich abschließend… in der Tat haben leichte Felgen auch Vorteile …insbesondere bei leichten Fahrzeugen… wir reden hier über Fahrzeuge mit einem sehr hohen Gewicht und extrem hohen Beschleunigungsvermögen (AWD). Ich sage nicht, dass alle Reifen verrutschen, sondern ich wollte mit dem Beispiel darauf hinweisen, wie ungenau die Gewichtsverteilung eines Reifens im Vergleich zu dem der einer Felge ist und wie schnell sich das auswirkt.
Ich halte die Verwendung von ultraleichten Felgen im Bereich von 7 kg-9 kg bei den SCHWEREN Fahrzeugen mit den hohen Beschleunigung- und Verzögerungvermögen in Hinblick auf einen dauerhaften ruhigen Lauf des Rades für nicht sinnvoll. Weil der Reifenverschleiss (insbesondere bei Winterreifen) ungleichmässig stattfinden wird … und wir hier im Forum bereits bei schwereren Originalfelgen schon viele „Beiträge“ über den nicht ausgeglichenen Rundlauf haben.
Winterreifen und hohe Beschleunigungen schwerer Fahrzeuge stehen schon im Widerspruch zueinander; dazu brauche ich keine „Vorteile“ einer extrem leichten Alufelge gegenüber einer normalen Alufelge insbesondere was es die Beschleunigung wegen geringerer Masse betrifft.
Bedeutet das für den Performance, dass 20*9.0J ET45 nicht zugelassen wären? Bei Reifen.com etc. kriege ich zumindest immer nur diese Carmani-Felgen angezeigt, wenn ich den G6P auswähle:
Ansonsten finde ich auch diese Felgen interessant:
Würden hier beide i.O. sein? Bin da maximal verunsichert ![]()


