XNGP in Europa

Sorry aber wo gab es SFSD Tote? Die Unfälle die ich gesehen habe war der Fahrer grob Fahrlässig. Wieviel sterben durch Menschen im Verkehr. Bin kein Teslafanboy. Aber wirklich so wie sie bekommen es wenige hin.

Doof nur das die ganze Welt Stück für Stück es bekommt nur die EU sagt Nö. Außer die beschnittenen Mercedes Systeme

Naja, warum Xpeng Fahrzeuge in Europa schlechter funktionieren als in China liegt halt auch an der Hardware.

Nur ein Nvidia Chip, kein Lidar, kein digitales Kartenmaterial,das sind schonmal wesentliche Punkte für den autonomen Firlefanz

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Ja - das Einordnen in die andere Spur war gut!

Danke für das Video von oben, Hugo hatte exklusive Interviews mit ihr. Ich war zu einem Vortrag mit eingeladen von ihr. Hier wurde auch die Frage gestellt, wieso nicht in Europa…Sie hat auch auf die Regularien hingewiesen und sie hat auch Videos gezeigt, wie gut das Auto auf Tiere etc. reagiert. Das war schon ganz stark, vorallem fuhr das Fahrzeug flüssig und hat alles sehr gut einkalkuliert. Ich war beeindruckt.

Danach kam eine interessante Frage :smiley: Ob denn beim LCC zumindest Speed Bumper mal erkannt werden könnten in Europa. Meinte sie, das sei jetzt nicht der Fokus und nicht geplant, in China würde das mit XNGP bereits funktionieren, aber sie notiert es sich mal für die nächsten Releases :smiley:

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Erkennung von Speed Bumpern würde ja in die Kategorie “Registrieren der Straßenbeschaffenheit” fallen, die XPeng mit dem G7 eingeführt hat und (sinnvollerweise) auf alle Fahrzeuge mit adaptiven Fahrzeug übernehmen sollte, damit sich das lohnt und sich die Fahrzeuge gegenseitig vor Schlaglöchern etc. warnen. Hätte gedacht, das ist unabhängig von LCC/XNGP und ein car-to-x-Feature wie das in China verfügbare Anzeigen der restlichen Rot-Zeit an der Ampel.

Wäre schon schön, wenn das auch für den Rest der Welt kommt, andererseits scheinen Sie ja im Ausland die Fahrwerke eher simpel zu halten - beim FL G9 hat ja weiterhin nur die Performance-Variante das Luftfahrwerk, beim P7+ steht zumindest aktuell nichts zu adaptiven Dämpfern in den TecSpecs (in China hat das zumindest die Topversion des Long-Range-Modell), und ob der Next P7 tatsächlich in allen Versionen das Luftfahrwerk bekommt hier in Europa, würde ich Stand jetzt zumindest auch anzweifeln. Und je weniger Fahrzeuge davon profitieren würden, desto weniger lohnt es sich natürlich, dieses Softwarefeature hier zu implementieren… :thinking:

Abwarten und Tee trinken :upside_down_face:

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Und es funktioniert ganz gut. Für eingreifen ist ja der Mensch da

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Ich sehe schon, wie den Tesla Fanboys, welche FSD gekauft haben, die Kinnlade runter fällt. :face_with_peeking_eye:

Und es lässt mich hoffen, dass auch Xpeng noch vor Tesla die Genehmigung bekommt. Xpeng hatte irgendwann mal verlauten lassen, dass es dann in den Fahrzeugen inklusive sein soll.

Und ehrlich, hätte ich nichts dagegen, wenn Xpeng im großen Stiel mit VW etwas zusammen gestaltet.

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Witzig das sie an der EU Software erst 4 Wochen dran waren. Muss es halt nur erlaubt werden. Sehr geil wurde so viel entschleunigen

Autonom mit 220 auf der linken Spur. Endlich wird Diesel Dieter umsteigen :joy:

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neeee…..dann kann man ja keine 1000 km am Stück durchballern :slight_smile:
wo man doch in Deutschland auf ein Durchschnittstempo von 170 km/h problemlos kommt

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Klar autonom kann man das dann. Cool wäre noch wenn er von selber lädt und man selber pennen kann usw. Aber ich wäre schon froh wenn ein SFSD kommen würde. Egal von wem.

Ich denke das ganze funktioniert nur, wenn wir hier keine “kastrierte” Hardware bekommen. Mein P7i hat keine Lidare vorne und auch nur den ersten Gen CPU. Das reicht für bissi ACC aber alles andere wird dann schon recht “abendteuerlich”.

Und da auch Xpeng kalkulieren muss, werden sie das Minimale für den jeweiligen Markt einbauen. Vergessen wir nicht, dass L4/L5 nicht nur mehr Hardware braucht, sondern auch behördliche Zertifizierungen. Das ist alles sehr teuer, der Kunde zahlt das nicht.

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Guter Typ, der Robin. Kannte ich gar nicht.

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Meine Meinung zu diese ganze Diskussion: ein Xpeng macht Spaß zu fahren. Ich nutze höchstens ACC und das geht gut.

Wenn ich autonom fahren will, nehme ich ein Taxi :joy::upside_down_face:

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Auf der Autobahn ist LCC auch noch nutzbar, Oberschenkel leicht an das Lenkrad gedrückt, dann funktioniert das.

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So habe ich in meiner Jugend die Zigaretten gedreht beim Autofahren….

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Neues Interview mit Candice Yuan. Sie sagt dort nochmal direkt, die größte Hürde für XNGP in Europa sind die Regularien.

Bin mir nicht ganz sicher, ob ich der Argumentation zum Weglassen von Lidar folgen oder zustimmen kann. Sie redet davon, dass Xpeng ein LLM nutzt, das per Video trainiert wird, um das Fahrverhalten zu lernen. Aber im KI-Bereich ist ja bekannt, dass irgendwann ein Punkt erreicht wird, an dem sich das Modell kaum noch verbessert – egal wie viele Daten man noch draufwirft. Außerdem impliziert sie, dass Lidar-Daten gar nicht vom LLM genutzt werden können (vermutlich, weil es systemgenerierte Daten sind oder ihre Schnittstellen nicht dafür ausgelegt sind, die Daten umzuwandeln). Gleichzeitig haben sie aber Radar (und evtl. andere Sensoren?), was ja genauso systemgenerierte Daten sind. Das verwirrt mich ehrlich gesagt ein bisschen.

Nebenbei: Ich saß mal auf einem Panel mit einem C-Level von TomTom, und der meinte, dass die einzige Möglichkeit, autonomes Fahren wirklich zu 100% richtig hinzubekommen, darin besteht, Lenkrad und Gas/Bremspedale komplett rauszunehmen – sprich: das Auto fährt allein und der Fahrer ist komplett aus der Gleichung raus. Aber das hätte natürlich massive rechtliche und versicherungstechnische Konsequenzen.

Weil der Mensch einfach aus Angst natürlich eingreifen würde. Das es kommen wird ist klar. Die Frage ist nur wie und wann. Probleme wird es mit alten Autos geben..Sobald sich Autos vernetzen können sollte es gehen.

Ein interessanter Satz und Argument von Xpeng für „Vision only ADAS“:
„We follow the first principle – people drive, using eyes, hands, and feet. They are not Superman who uses lasers. So we will follow this.“

Ich bin mir da nicht so sicher. Ein guter menschlicher Fahrer benutzt nämlich viele „Instinkte“ darüber, wie andere Menschen sind und sich verhalten. Das zeigt sich in einer starken Antizipation, besonders in komplexen Verkehrssituationen. Man schaut viel weiter voraus, vielleicht sogar durch Windschutzscheiben hindurch, sieht Bremslichter aufleuchten und beginnt schon sanft abzubremsen. Man bemerkt ein Auto, das mit hoher Geschwindigkeit von hinten herankommt, und wechselt vorsorglich die Spur. Man erkennt jemanden, der beim Fahren aufs Handy schaut und Schlangenlinien fährt, und hält bewusst Abstand, weil man mit unvorhersehbaren Manövern rechnet.

Kurz gesagt: man antizipiert nicht nur aufgrund dessen, was man sieht, sondern auch aufgrund dessen, was man fühlt und über andere Fahrer weiß.

Ich glaube schon, dass es möglich ist, so etwas nachzubilden. Aber ich frage mich, ob ein Black-Box-System wie ein LLM tatsächlich die Denkweise und inneren Regeln eines erfahrenen Fahrers nur anhand von Videomaterial entwickeln kann. Zum Beispiel gab es dieses Video einer autonomen Testfahrt in Deutschland auf YouTube, wo das Auto eine Kreuzung überquerte. Direkt hinter der Kreuzung standen Fahrzeuge, und das ADAS-System entschied sich, diese zu überholen, statt auf der Kreuzung zu warten. Das führte fast zu einer Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Linienbus – obwohl das System sowohl die Gegenfahrbahn als auch den Bus erkannt hatte.

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