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Deal: Beste Preise im Electra Netzwerk + Partnernetze, Roaming in Drittnetzen ohne Aufschlag. Die Preise die ihr seht, haben wir direkt von den Betreibern bekommen, teilweise sind dich auch noch zu hoch (wir reden von 800.000 Ladepunkten und unzähligen Betreibern).
Wir arbeiten kontinuierlich daran unser Produkt zu verbessern.
Wir verhandeln aktuell mit einigen Ladestationsbetreibern, um für euch Vorteilskontitionen herauszuholen. Unter anderem konnten wir Powerdot (Spanien/Portugal/Frankreich) und Allego Vereinbarungen abschließen. Da sind noch große europäische Player in der Pipeline, wer könnte das wohl sein?
Weitere Anbieter die uns derzeit besonders hohe Preise anbieten und hohe Marktrelevanz haben, werden schnellstmöglich angegangen. Wer hat da für euch Priorität?
Zusätzlich wurde der Routenplaner verbessert und euch eine Bewertung von Stationen angezeigt. Hier wird nach Verfügbarkeit, technisch messbaren Faktoren (tatsächlich durchgeführte Ladevorgänge) und Preis bewertet.
Freue mich auf eure Meinung. Auch konstruktive Kritik ist gerne gesehen!
Gerne - vielleicht wäre es interessant, mal genau erklärt zu bekommen, wie sowas abläuft…
Wenn ich das richtig verstanden habe verkaufen viele Ladeanbieter ihren Strom und Service über frei ausgehandelte Sonderverträge an Großkunden wie z.B. Speditionen zu Preisen, die teilweise deutlich unter den uns bekannten Angeboten liegen.
Wie sehen denn diese Verträge aus, bzw. was unterscheidet sie in Bezug zur Verhandlungsposition von Verträgen mit Roamingpartnern?
Werden in Roamingverträgen Mindestabnahmemengen oder sowas festgelegt? Welche Hebel hat ein sehr großes Netz wie Electra, Gewicht in die Preisverhandlung zu legen?
Wie werden für den Erfolg des Roamingkonzepts die reine Anzahl an Partnern und Ladepunkten einerseits gegenüber einer Qualität im Sinne von Vorrang ausgesucht guten Preis- Leistung- Verhältnis (also schlicht sehr günstige Preise) andererseits abgewogen und bewertet?
vielen Dank für die spannenden Fragen, gerne versuche ich, das Prinzip einzuordnen, auch wenn ich zu konkreten Vertragsinhalten und Preisen aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nichts sagen kann.
Eine Vorbemerkung zur Ausgangsannahme: B2B-Kunden zahlen tendenziell eher höhere Preise pro kWh als im Endkundengeschäft - nicht niedrigere. Der Grund ist, dass hier deutlich mehr Serviceleistungen erbracht werden müssen (individuelle Abrechnung, Flottenmanagement, Support, SLAs etc.), die eingepreist werden.
Roamingverträge mit anderen Ladenetz-Anbietern: Feste Mindestabnahmemengen gibt es in der Regel nicht, da sich das Volumen aus dem tatsächlichen Nutzerverhalten ergibt und nicht vorab zugesagt werden kann.
Der wichtigste Hebel eines großen Netzes wie Electra in Roamingverhandlungen ist daher weniger ein Mengenversprechen als vielmehr Netzdichte, Standortabdeckung und Verfügbarkeit der Ladepunkte. Die beste und für den Endkunden günstigste Methode geht meist beidseitig. Ich integriere dein Netz, wenn du auch meines integrierst - und das zu besseren Konditionen für beide. Oft gibt es hier technische Hürden, da es keine Standardisierung gibt und die Anbieter oft unterschiedliche technische Möglichkeiten haben.
Zur Abwägung Anzahl vs. Qualität: Unser Ansatz ist eher, möglichst vielen Nutzern Zugang zu möglichst vielen Ladepunkten zu ermöglichen, anstatt das Netz auf eine kleine, streng kuratierte Auswahl an Premium-Standorten zu beschränken. Die Qualitätsfrage lösen wir dann nicht über Vorauswahl, sondern indem wir dem Nutzer verdichtete Informationen (z. B. Verfügbarkeit, Bewertungen, Preis) zur Verfügung stellen, damit er selbst entscheiden kann, wo er lädt. Breite Abdeckung plus gute Entscheidungsgrundlage für den Nutzer ist also wichtiger als eine kleine Auswahl an vorab gefilterten „besten“ Partnern.
Teurer? Mehr Aufwand? Erscheint mir nicht wirklich plausibel, denn viele Fahrzeuge bedeuten auch mehr € dank Verbrauch.
Ich habe aktuell 2 e-Kfz in meiner „GmbH-Flotte“ und daher auch keinerlei Problem, eine normale Abrechnung pro Ladevorgang zu erhalten. Aber auch bei einer monatlichen Gesamtabrechnung (à la EnBW) wäre ich nicht bereit, dafür höhere kWh-Preise zu akzeptieren.
Der Gedanke dahinter nennt sich: Service für (Mehr-) Bedarf bzw. Bedarfskonzentration auf einen Anbieter …
ich spreche eher von Flotten mit 100-1000 E-Fahrzeugen. Da ist der administrative Aufwand deutlich größer. Auch braucht es Produkte für Überwachung, Kostenkontrolle usw. die wir selbstständig entwickeln und betreiben. Verbrauch hängt auch sehr von der Art der Firma ab. Ein Vertriebler läd vll. 1-3 die Woche. Ein Taxi/Lieferant jeden Tag. Davon ist das wirtschaftliche Angebot ebenfalls abhängig.
Für deinen Fall bei zwei Autos lohnt sich eher Electra Abo + Ladekarte. Günstiger als 0.34 €/kWh bei Electra + kein Roaming Aufschlag von uns wird schwierig als GmbH Angebot - wie gesagt ohne die zusätzlich möglichen Services.
#Nähkästchen: Tatsächlich hatte ich vergangenen Dienstag ein Electra-Konto erzeugt (ganz normal erst mal für mich / mein eigenes Kfz), erst beim Eintragen der Zahlungsdaten wurde ich darauf hingewiesen, dass ich dazu ein Firmenkonto benötige (um die korrekte Firmierung für die RG angeben zu können), also ein „Electra Business“ Konto.
Ergebnis ist jetzt: ich habe zwei Konten - ein privates und ein geschäftliches, das private lässt sich auch nicht löschen. Damit ich nicht versehentlich privat lade, habe ich die Kreditkarte aus dem privaten gelöscht, aber ein Ticket beim Support aufgemacht, bislang keine Rückmeldung.
Auch wird man aufgefordert, eine E-Mail zu senden, wenn man eine zentrale Abrechnung wünscht:
Privates Konto hat man immer, sollte man mal laden müssen, wenn man z.B. von der Firma aus nicht im Urlaub im Nachbarland laden darf. Das mit der Zahlungsmethode ist ein super Tipp, so kann das nicht aus versehen passieren. Einfach Autocharge auf dem Firmenprofil aktivieren, dann wir das auch priorisiert von da gestartet.
Hab dir eine PN geschrieben, ich kann das mit der Rechnung für dich einstellen.