Ladeplanung funktioniert regelmäßig nicht

Da bin ich mal im April gespannt, wenn wir Ostern eine Woche in den Schwarzwald fahren, wie es funktioniert. Ansonsten mach ich ein ABRP Abo.

Bei mir auch. Gefühlt routet er während der Fahrt „heimlich“ um und informiert aber nicht darüber. Scheinbar ist beim umrouten auch die Selektion der Betreiber rausgefallen. Deswegen navigiere ich derzeit nur noch mit ABRP, bis ich die neue T-Box drin habe…also hoffentlich Anfang März.

Ich trage Mal dumm, weil ich jetzt unmöglich das ganze Forum absuchen kann. Sind die hier erwähnten Probleme mit der Routenplanung ein Thema vom Vor-Facelift? Also anders gefragt, besteht dieses Problem beim MJ25 noch bzw. Allgemein bei neuen Fahrzeugen, die ausgeliefert werden? Laut meinem Händler, bei dem ich bestellt habe heißt es, dass dieses Thema bei den aktuell ausgelieferten Fahrzeugen kein Problem mehr ist. Kann mich bitte jemand dazu aufklären? Danke!

Da der Softwarestand beim vFL und FL identisch ist, sollte es diesbezüglich keine wirklichen Unterschiede geben.

Sofern es einen Zusammenhang zur TBox gibt, dann aber schon, oder? Soweit ich es verstanden habe, hat das MJ25 wohl die neue TBox gleich an Bord. Oder werfe ich hier was durcheinander?

Da gibt es offenbar 2 separate Filter. :thinking:

Cooles Video, für mich einer der besten Youtuber :joy:

Das habe ich schon probiert. Es macht leider keinen Unterschied. Beide Filter zeigen das gleiche an, aber werden trotzdem ignoriert. Zwar nicht immer, aber spätestens bei einer Neukalkulation der Route wegen Mehr- oder Minderverbrauch. Und ja, es wären trotzdem ausreichend Lademöglichkeiten der gefilterten Betreiber verfügbar… Es muss also etwas anderes sein.

Hier stinkts… :rofl:

Nee ist für Newbis schon gut so ein Video. Ich wußte es bis vor kurzem ja auch noch nicht. :wink:

Ich hoffe, du hast die Glocke aktiviert, oder wie das heißt. :rofl:

Ja, es gibt zwei separat einstellbare Filter:

  1. Für die Routenplanung
  2. Für die Umkreissuche

Ist etwas Konfus leider.

Hallo zusammen,

hier meine Erfahrungen von unserer ersten größeren Tour nach München am Freitag und der Rückfahrt am Samstag.

Am Freitag bin ich mit drei weiteren Personen in unserem XPeng G9 VFL Performance nach München gereist. Da wir zu 95 % zu Hause laden, habe ich zum ersten Mal die Ladeplanung von XPeng verwendet.

Als Ladeanbieter habe ich Ionity ausgewählt (die entsprechenden Einstellungen habe ich vorher im Fahrzeug vorgenommen), weil ich vor der Tour meinen Tarif auf das Ionity-Abo für 11,99 € umgestellt habe.

Auf der Hinfahrt hat das Navi wunderbar funktioniert und wir wurden immer zu einer Ionity-Ladestation geführt. Auf dem Weg zum ersten Stopp in Haidt-Süd wurde mir etwa 20 Minuten vor der Ankunft angezeigt, dass wir die Ladesäule nicht erreichen würden. Am Ende sind wir aber mit 16 % an der Ladesäule angekommen.

Was mir allerdings aufgefallen ist: Das System berücksichtigt leider nicht, wenn alle Ladesäulen belegt sind. Wir mussten etwa 15 Minuten warten, bis eine Säule frei wurde – zusätzlich hat sich noch ein Belgier vorgedrängelt. Von unserem früheren Tesla kenne ich es so, dass solche Informationen berücksichtigt werden und man bei ausreichender Batterie gegebenenfalls zum nächsten Supercharger weitergeleitet wird.

Der zweite Stopp hat ebenfalls sehr gut funktioniert. Wir sind dann zwar nicht exakt wie ursprünglich geplant an der Allianz Arena in München angekommen, waren aber trotzdem noch etwa 1,5 Stunden vor Spielbeginn dort.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Ladezeit offenbar nicht in der Ankunftszeit berücksichtigt wird. Laut Planung sollten wir um 17:02 Uhr an der Allianz Arena ankommen, tatsächlich wurde es aber 19:10 Uhr. Wir haben zweimal für insgesamt etwa 40 Minuten geladen und zusätzlich eine Pause bei McDonald’s für die Kinder gemacht. Kurz vor dem Ziel gab es dann noch einen Stau wegen eines Unfalls, der uns etwa 20 Minuten gekostet hat.

Bei der Rückreise hat das System drei Stopps bei Ionity eingeplant. Der erste und zweite Stopp haben sehr gut funktioniert und wir wurden jeweils zu einer Ionity-Station geführt. Beim ersten Stopp mussten wir allerdings wieder warten, weil alle Ladesäulen belegt waren. Diesmal haben sich aber alle Fahrer vorbildlich verhalten und es ging nach der Reihenfolge der Ankunft.

Nach jedem Ladevorgang habe ich die Route neu berechnen lassen, weil ich hier im Forum gelesen hatte, dass das System manchmal trotz eingestelltem Ladeanbieter andere Anbieter ansteuert.

Beim zweiten Stopp wurde erneut angezeigt, dass wir die Ladesäule nicht erreichen würden – angekommen sind wir aber trotzdem mit über 20 %.

Beim dritten Stopp sollte es laut Planung wieder eine Ionity-Station sein. Stattdessen wurden wir in Montabaur zu einer Ladesäule der Pfalzwerke geschickt. Da ich nicht mehr viel Batterie hatte, bin ich dann zu einer EnBW-Ladesäule in der Nähe des Outlet Centers in Montabaur gefahren.

Bei allen Stopps hatte ich sehr nette Gespräche mit anderen E-Auto-Fahrern. Beim letzten Stopp in Montabaur habe ich sogar ein Forumsmitglied getroffen, das seinen XPeng G9 in vier Wochen bekommt.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass das System die Topografie offenbar nicht berücksichtigt. Beim letzten Ladestopp sollten wir mit 20 % ankommen, durch die vielen Steigungen und Gefälle sind wir aber nur mit etwa 10 % angekommen. Als ehemaliger Tesla-Fahrer ist man hier wahrscheinlich etwas verwöhnt, weil die Prognosen dort sehr genau sind.

Zusammengefasst hat aber alles sehr gut funktioniert. Die Punkte mit der Restreichweitenprognose, der Weiterleitung zu anderen Ladeanbietern sowie die fehlende Berücksichtigung von Topografie und Auslastung der Ladesäulen sind Dinge, die sich hoffentlich noch per Update verbessern lassen.

Man muss aber auch sagen: Der G9 ist ein fantastisches Reiseauto.

Gruß

Markus

Hey Markus, danke für deinen Bericht. Deckt sich genau mit den Erfahrungen, die ich bislang sammeln durfte. Da gibt es jedenfalls Verbesserungspotential, ist vergleichbar mit dem technischen Stand von vor circa 3 Jahren bei allen Nicht-Tesla Herstellern.

Wir hoffen denke ich alles, dass sich da noch ein wenig tut.