Welcher Ladeanbieter in Deutschland empfehlenswert?

Hi @ all, ich hab mit der Suchfunktion nichts genaues gefunden. Ich als „Elektro-Newbie“ frage mich von welchem Anbieter ich mir Ladekarten holen sollte bzw. welcher empfehlenswert ist? Enbw, Aral Plus hab ich z.B. gelesen wären ganz gut. Ionity wohl auch…

Für mich ist das zur Zeit noch ein Dschungel… zur Zeit haben wir nur einen Plug-In Hybrid. Ich hab es bisher noch nicht mal geschafft im öffentlichen Raum ihn zu laden. Bei ner Mainova Ladesäule in Seligenstadt z.B. hab ich mal vergeblich versucht ihn zu laden. Ständig dieser Mist mit QR-Code scannen. Gott war das nervig… nach ner halben Stunde hab ichs aufgegeben. Ist das so kompliziert?..vielleicht bin ich auch zu blöd. :head_shaking_vertically:

Hab mich da auch versucht einzulesen, YT-Videos geschaut… gelernt das Ad-Hoc-Laden, die neueren Ladesäulen jetzt alle haben. Also das man mit EC-Karte zahlen kann. Das hab ich sowieso nicht verstanden, das das nicht so einfach mal geht… aber gut. :zany_face:

Falls es so ein Thema schon gibt, dann sorry und löschen… :thinking:

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Du solltest auf jeden Fall electra nutzen, wenn du es einrichten kannst auf deiner Route!

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Ich nutze nur Electra und EnBW

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Ich nutze die letzten Jahre nur EnBW mit der dazugehörigen Karte. Da ist das Schnelladen günstig zuverlässig und es gibt genug Ladestationen Deutschlandweit.

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Meiner Meinung nach bräuchten man von dir noch ein paar Infos bzgl. laden. Denn es kommt nicht nur auf die Ladekarte an, sondern evtl. auch auf dem Tarif.

Kannst du zu Hause laden oder nicht?

In dem Fall lade ich z.B. immer zu Hause, weil günstiger. Dazu habe eine EnBw mit „kostenlosen Tarif“, da die EnBw an sehr vielen Säulen funktioniert. Sodass ich auch auswärts mal laden kann.

Hast du keine Möglichkeit zu Hause zu laden.

Da ist es sinnvoll zu prüfen, welche Regionalanbieter es gibt und welche Tarife sie anbieten, in Verbindung mit deiner Fahrleistung. Musst du z.B. langsam an einer Laterne laden, bieten manche lokalen Anbieter in einigen Tarifen keine Blockiergebühr an ihren Säulen an. Ist in der Nähe ein Schnelllader oder es wird beim Einkaufen geladen, ist diese Option ggf. wieder uninteressant. Das hängt stark von deiner Umgebung und Gewohnheiten ab.

Willst du auf langen Reisen Geld sparen?

Einige haben ja schon Anbieter genannt. Wenn du in den Urlaub fährst, kommt es dir mehr aufs Geld an oder ich mache Pause wann ich will. Wenn es aufs Geld ankommt, kann es sich stark lohnen die Route anhand eines Anbieters und Tarif (nur für diesen Zeitraum buchen) zu planen. Sind jedoch alle Säulen belegt, muss mehr Wartezeit eingerechnet werden oder auch Umwege. Ist das Geld da egal, reichen 1-2 Kostenlose Karten, mit den die meisten Säulen unterstützt werden.

Geht es dir einfach um eine Ladekarte die erstmal funktioniert, kann ich dir EnBw im kostenlosen Tarif empfehlen. Für alles andere siehe oben.

Danke für deine Frage erstmal. @psx2pal stellt die richtigen Rückfragen.

Allgemein würde ich dir empfehlen, dir einen Ladeanbieter herauszusuchen, der bei deinen typischen Langstrecken vertreten ist. Dazu als Notfallkarte würde ich die Electroverse grundsätzlich empfehlen. Dort kannst du fast überall laden:

@psx2pal hat ja auf mehr Hintergrundinformationen hingewiesen und bereits gute Infos gegeben.
Fahre selbst erst seit Juni dieses Jahres elektrisch. Hab mir im Vorfeld einfach alle gängigen Apps und kostenlosen Ladekarten geholt, die es so gibt, für den Fall der Fälle.
Ich lade zumeist Zuhause an der Wallbox, sonst mit kostenlosem Tarif von EnBW. Auf Langstrecke/Reisen hole ich mir ein Monatsabo, bisher EnBW. Das lohnt sich umso mehr, je länger die Reise ist. Ansonsten nutze ich noch manchmal AralPulse auf Reisen. Die restlichen Anbieter, EweGo, Shell recharge, Ionity, Electra… habe ich nur zur Sicherheit.

Vielen Dank für die tollen Infos. :grinning_face: … zuhause Laden werde ich wohl erst im Frühling nächstes Jahr können. Die ganze Infrastruktur hat unser Haus noch nicht. Der Stromzähler vom Keller ist aus dem Mittelalter mit einer Phase, wenn ich das richtig verstanden habe. Mein Elektriker, der mir das unten alles einrichten möchte, sagte mir man muss auf 3 Phasen gehen bzw. muss er alles umbauen. Das Haus ist von 1967 und da muss er 2 Tage den Strom abstellen, bis das alles mit Schrank und so fertig ist. Bei der Witterung jetzt 2 Tage ohne Ölheizung und Strom ist denke ich Frau und Kindern nicht zuzumuten. :grinning_face_with_smiling_eyes: :wink:

Ok, ich denke vor März/April werd ich den Xpeng eh nicht haben. Ich weiss, das daheim laden am günstigsten ist und über Nacht kein Problem sein sollte. Ich wollte mich halt nur mal schon vorab informieren, auf was ich achten muss, bzw. welche Anbieter so für Deutschland zu empfehlen sind. Ob ich mit dem Xpeng mal in den Urlaub fahre weiss ich nicht. Dafür ist eigentlich unser Tuscon plug-in Hybrid gedacht.

Wie ich schon schrieb, wollte ich eigentlich nur von meinem Honda Jazz zu einem Elektro-Kleinwagen, da ich einfach 53km zur Arbeit habe pro Tag. Tja, da Elektro-Kleinwagen mit ein paar Extras schon um die 30000 Euro kosten und ich den L03 in der Standard Version für gute 33000 Euro bekommen würde, ists halt so verrückt, das dann ein SUV-Coupe als mein Zweitwagen in der Strasse steht. Aber ich wäre ja verrückt, bei einer Differenz von guten 3000 Euro mich in den kleinen Kia EV2 zu setzen. Der war in der Finalen Auswahl…:see_no_evil_monkey:

Danke, damit kann man schon mehr anfangen :slight_smile:

Eins vorne weg: Der Tucson ist ein super Auto, aber du wirst sehr schnell nur noch elektrisch fahren wollen!

Theoretisch könntest du daheim auch über einen Schuko-Stecker laden, sofern dieser ordentlich gelegt ist. Man kann die Stromstärke auch noch einmal reduzieren via App/Fahrzeug, so dass die thermischen Auswirkungen etwas begrenzt werden.

Wenn du daheim laden kannst und Urlaub mit dem PHEV planst, dann ist das Thema Ladekarten ja obsolet. Da würde ich für den Notfall gratis EnBW und Electroverse empfehlen.

Ansonsten schau, was auf deiner Urlaubsroute liegt. Da wird es innerhalb von Deutschland aktuell mit EnBW gut sein, im Ausland je nach Richtugn dann eher Electra oder Ionity. Mehr Anbieter würde ich mir gar nicht anschauen.

PS. Bei Electroverse kannst du auch das Ionity-Abo monatlich abschließen und dann auch vergünstigst bei Ionity laden.

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Danke Dir. Ich denke ich nehme die kostenlose Enbw Ladekarte. Vielleicht noch die Aral Pulse. Die Stationen sind ganz gut bei uns im Ort. Ich weiss ja nicht, wie schnell das „Laden Daheim“ dann auch gehen wird. Vielleicht verzögert es sich und ich muss erstmal nur öffentlich Laden. Hab da vor einigen Wochen ein cooles YouTube Video gesehen von nem Auto-Influencer, der seit 4 Jahren öffentlich lädt,da er im Mieterverbund keine Wallbox installieren darf. Er hat sich da ein cooles Netzwerk in seiner Stadt zusammengesucht, wie er schnell das „laden“ mit dem täglichem „Doing“ verbinden kann. Geht irgendwie alles und sei es, wenn man beim Aldi mal während dem Einkauf ein bisschen lädt oder so… :smiling_face_with_sunglasses:

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Alleine wegen der sehr hohen Ladeverluste ist das Laden an einer normalen Steckdose nicht empfehlenswert.

Ich nehm mal den Thread dazu… gibt es eigentlich eine „allgemeine“ gute App zu den ganzen Ladestationen in Deutschland?

Ich hab mal irgendwo gelesen das es sogar eine App gibt mit Bewertungen zum Ort der Ladestation, auch mit Fotos, was vor allem Frauen helfen soll, nicht irgendwo im Ghetto zu laden… so hab ich das verstanden. :thinking:

AirElectric finde ich für den Preisvergleich am besten!

Dennoch günstiger und komfortabler als öffentlich :wink:

:wink: kann Google Maps sehr ordentlich, am besten mit Satellitenansicht. Hilft mir immer wenn ich mit dem Wohnwagen unterwegs bin. Nur mit den Preisen wird’s bisher nichts.

Gefühlt kenne ich keine App, die alles vereint. Ich habe die von EnBW, Maps, ABRP wegen der Ladeplanung mit Wohnwagen bevor ich losfahre, airelectric und chargeprice eher selten in Nutzung.

Bei Ladeverlusten von bis zu 25% wäre ich was günstiger betrifft zumindest vorsichtig. Es ist aber auch nicht gut für den Akku so lange so langsam zu laden. Für die Stromleitungen, vor allem aber für die Steckdose selbst ist auch nicht gut, Stichwort Brandgefahr.
Wenn man an der Steckdose zu Hause laden kann, warum dann keine Wallbox? Die Kosten sind ja auch nicht mehr so hoch wie sie mal waren. So ist es sicherer und noch komfortabler.

Ich habe bisher auch nur einen PHEV und auch wenn ich oft lade, lohnt sich die Menge noch kein Anbieter mit Grundgebühr. Ich lade regelmäßig an einer EnBW Ladesäule, nutze aber die mblty App, weil es damit günstiger ist. Außerdem nutze ich (Android) die App Chargeprice, weil man damit sehr gut sieht, mit welchem Anbieter man an einer Säule am günstigsten lädt und die App EVMap, weil ich dort bisher die meisten Informationen zu den Ladestationen gefunden habe.

Bei Octopus Electroverse bin ich auch angemeldet, weil das bei privaten und dienstlichen Fahrten nach Bremen öfter die günstigste Variante war (ohne GG).