Ganz toller neuer Vorschlag um Geld in die Kassen zu bekommen.
PV Anlagenbesitzer, welche sowohl ihren Strom selbst nutzen und den Rest einspeisen sollen, ab 2029 mit einer 70-90% Erhöhung der Stromgrundgebühr „belohnt“ werden.
Begründung: Die Nutzen ja im Frühling und Sommer nur ihren PV Strom und greifen, aber trotzdem auf Netzstrom zurück, wenn kein PV Strom anliegt. Somit würden alle die keine PV Anlage haben benachteiligt, da über den Arbeitsstrompreis die EEGumlage gezahlt wird. Das wäre ungerecht. Ja klar.
Ich als Hausbesitzer setze mir für 30.000€ (18,8kw mit Strompeicher 12.8kw) eine PV Anlage aufs Dach. Bekomme lächerliche 0,07ct/kW für eingespeisten Strom. Habe 2 Elektrofahrzeuge und eine Erdwärmepumpe, welche ich in der dunklen Jahreszeit mit Netzstrom betreibe, was trotz PV Anlage zu einem nicht unerheblichen Netzstromverbrauch führt und zur Belohnung denkt die Bundesregierung (Netzagentur) na da kann man doch noch bissel was rauspressen.
Als ob die neuen Energietrassen wegen der privaten PV Anlagenbesitzer gebaut werden. Einfach nur lächerlich.
Das ist doch genau was Gas-Kathi möchte. Keine privaten Einspeisungen mehr.
Dadurch muss noch mehr mit Gaskraftwerken ausgeglichen werden und wir brauchen dann mehr Gaskraftwerke die für die nächsten 20 Jahre. Die Konzerne bekommen dann Steuergelder, einfach dafür das sie die Kraftwerke vorhalten.
Was das für den Strompreis in DE bedeutet sollte allen klar sein.
ABER, Gas-Kathi hat ihr eigentliches Ziel erreicht!!! Sie hat ihren „Kumpels“ schöne Aufträge besorgt und wir können weiterhin fleißig Gas importieren. Natürlich um jeden Preis !!
Schon faszinierend. Dachte nicht das mir Gas-Kathi noch unsympathischer werden könnte, aber irgendwie schafft Sie es immer wieder mich zu überraschen! Unfassbar!!! Lobbyismus durchgespielt würde ich sagen
Ich lasse dann die Netzeinspeisung abschalten und nutze den Strom nur intern.
Anstelle von 10KWh produziere ich dann tagsüber im Sommer meine 0,5KWh.
Oder wenn das Auto mal dranhängt eben ein wenig mehr.
Ich bin nicht bereit wegen meiner PV Anlage einen höheren Grundpreis zu zahlen !
Bleibt dann eben eine Insel !
Somit haben die Kraftwerke mehr zu tun. Können sie wieder mehr Gas und Kohle verheizen… ist der Bundesregierung offensichtlich lieber so. (…Kopfschütteln…)
Schaut euch mal euren Wechselrichter an. Viele können die Einspeisung abschalten. Das hatte ich anfangs nach der Installation, als ich 6 Monate auf den Einspeisezähler gewartet habe. Danach hat der Installateur erst in seinem Service-Zugang die Anlage auf volle Leistung freigeschaltet.
Sonst hätte ich wahrscheinlich länger als 6 Monate auf meinen Zähler gewartet.
Der Strom wäre sonst unvergütet abgeflossen ….
Das nennt sich Umweltschutz. Die Besitzer von PV Anlagen solange gängeln bis diese nichts mehr einspeisen und lieber den Pool beheizen, Klimaanlagen betreiben und anderweitig ihren PV Strom verballern.
So was macht mich einfach nur sprachlos!! Mal ganz im Ernst, dass lässt sich doch auf sachlicher Eben keinesfalls verargumentieren. Es ist einfach nur traurig, was aktuell bei uns abläuft, ich habe auch wenig Hoffnung, dass das in Naher Zukunft besser wird, eher schlimmer, wenn man sich die Gemengelage bei den Umfragewerten anguckt.
Im Prinzip müsste es genau andersrum laufen, absolut paradox das ganze…
Oder erst gar nicht mehr PV aufs Dach bauen. So viele verschenkte Möglichkeiten. Echt frustrierend!
Ich habe nur eine kleine Anlage mit 9.5 kW Peak. Seit ich eine Wärmepumpe habe, kann ich in der Übergangszeit wenig einspeisen.
Ich fürchte, darauf wird es hinauslaufen. Danke Kathi!
Was mich in dem Zusammenhang sprachlos macht, ist die Anzahl an verschiedener Maßnahmen, die alle gleichzeitig beschlossen werden, um private PV unattraktiv zu machen.
Einspeisevergütung fällt weg
Netzbetreiber darf Anlage drosseln
Grundgebühr wird erhöht
Ich solle mich „netzdienlich“ verhalten. Einen Scheiss werde ich. Ich dachte, der Netzbetreiber dient der Bevölkerung und nicht andersrum. Dafür kriegt er ja auch Geld.
Erst PV Anlagen fördern und dann unter dem Deckmantel des „Netzausbaus“ wieder abkassieren. Wir haben über 800 VNB in Deutschland und die arbeiten großteils noch mit Excel. Hier gibt es quasi seit Jahrzehnten keinen Netzausbau.
Wir sind soweit weg von einem digitalen Netz wie Lichtenstein von einer eigenen Mondrakete.
In Österreich werden eben für diese Dinge auch die Netzgebühren erhöht. Betrifft mich auch, vor allem habe ich eine ziemliche Fläche zu heizen. Über 240 m² , da ich den Keller zum größten Teil auch heize. Wird bei mir so um die 20% Mehrkosten für das Netz sein.
Bisher hatte ich einen Stromtarif von 15 ct je kWh und Netzgebühr in etwa auch.
Ich habe knapp 10 kwp un einen Speicher auch von ca. 10kw.
Der „zahlungsfähige (ganz wichtig)“ Bürger wird für die völlig verkorkste Energiewende abkassiert und soll gefälligst noch dankbar sein, dass die armen Energieversoger das Netz ausbauen.
Erst subventionieren mit 20jähriger Dauer und völlig überzogenen Einspeisevergütungen (anfangs 59ct/kw) und jetzt die Zeche versuchen abzuwelzen.
Hätte man die Energieversoger seitens der Regierung gezwungen den eingespeisten Strom der Kunden 1 zu 1 diesen, wenn benötigt zum halben Preis zurückzugeben, hätte man sich die ganze Bürokratie mit der Einspeisevergütung sparen können.
Aber Pragmatismus ist bei den heutigen Politikern ein Fremdwort. Beste Beispiel die E-Ladeinfrastruktur. Dort hätte man als Bundesregierung sagen können: ihr könnt hier eure Säulen hinbauen, allerdings unter der Bedingung, das es eine einheitliche Ladekarte gibt mit einem festgelegten Durchschnittspreis von 45ct/kw der an jeder Säule unabhängig vom Betreiber gilt. Die Betreiber hätten dann trotzdem unterschiedliche Abomodelle für ihr Angebot auflegen können mit denen Vielfahrer günstiger kommen als mit der „E-Deutschlandcard“ . Aber auf solche Ideen kommt man natürlich nicht - der Markt wird schon regeln und der Bürger zahlt.
Es ist unfassbar man ist völlig sprachlos wenn man so was liest. Wo sitzen die Leute die erstens sich so was ausdenken zweitens jemanden vorschlagen und drittens dann auch noch umsetzen. Das entscheidet doch nicht eine/r da muss doch eigentlich ein bisschen Intelligenz mit am Tisch sitzen. Aber das wäre wohl zu hoffnungsvoll gedacht.
Leute, wir reden hier über ca. 10€ im Monat an Extrakosten, kommt man alle wieder ein bisschen runter.
Die letzten Jahre waren einfach ein Schlaraffenland für Heimsolar und jetzt wo der Bedarf immer mehr gedeckt wird werden halt die Subventionen zurückgefahren. Kann ich schon verstehen. Auch die Tatsache das es keine fixe Vergütung mehr gibt ist schon nachvollziehbar.
Ich baue demnächst neu und muss mich jetzt halt bereits mit Heimspeicher, Wallbox etc. darauf einstellen möglichst viel von meinem eigenen Solarstrom zu verbrauchen und netzdienlich zu verhalten damit es im Zusammenspiel mit variablen Stromtarifen billig bleibt.
Netzeinspeisung bleibt natürlich an - ich verstehe diese Mentalität hier wirklich null. Wie ein paar Teenager denen das Handy weggenommen wurde.
Das gerade praktizierte System ist voll veraltet. In einem anderen Thema hatte ich mich schon mal geäußert. Alle Regierungen seit Merkel machen so viele unüberlegte Schnellschüsse, die meistens nur Beratern (NGO), die richtig daran verdienen, in die Tasche spielen. 1. war die Abschaltung der AKW falsch, dann der massenhafte Ausbau von Solar und Wind nur in bestimmten Regionen. Nun haben wir den Salat. Fast alle momentan errichteten Wind- und Solaranlagen gehen momentan nicht ans Netz, weil die erforderliche Infrastruktur fehlt. Im Norden besteht Überschuss, im Süden Mangel an Strom. Die drei Südlink-Stromautobahnen sind erst in Jahren fertig, weil sich Bayern lange gegen Windräder und oberirdische Stromtrassen gesperrt hat. Was passiert gerade? In Bayern werden Gaskraftwerke gebaut und der erzeugte Strom wird mit Verlust an Österreich verschenkt und zusätzlich noch bezahlt!
Nun fehlt massig Geld, das EEG-Konto ist leer. Die AKWs hätten die Zeit bis zum Abschluss des Ausbaus der Infrastruktur locker überbrückt.
Darum kommt jetzt die Idee, die Stromerzeuger, also die Solaranlagenbesitzer, die ihre Anlagen nicht abregeln oder dynamische Stromtarife benutzen, mit Hilfe einer Einspeisegrundgebühr an den Kosten, die sie auch verursachen, zu beteiligen. Ich finde das fair!
Da ich mit der Einspeisevergütung lediglich 20€ erhalte werde ich ebenfalls auf Inselbetrieb umstellen. Die weiteren fehlenden 10€ tun dann auch nicht mehr weh. Und ja, mir ist klar, dass der Drachen im Wirtschaftsministerium genau so möchte. Sollen sie es halt so haben.