Pin to Drive?

Die Forensuche hat es nicht ergeben, jedenfalls nicht mit dem Suchbegriff “Pin to Drive”.

Ich würde gern wissen, ob man XPeng Fahrzeuge ähnlich oder ganz anders gegen Diebstahl sichern kann?

Wenn man der Besitzer das Handy nicht als Schlüssel eingerichtet hat, dürfte es sehr schwer sein, das Auto zu klauen. Denn ich vermute, dass der Schlüssel 2 Funktionen hat: a) als “Fernbedienung” zum Öffnen und Schließen und b) als Keyless-Go-System. Der Schlüssel liegt im Auto und man kann sofort fahren.

Das sind zwei ganz verschiedene Systeme, die man beide überwinden muss.

Zusätzlich bekommt man in der App alles angezeigt was passiert, also Tür offen, Auto fährt, und die GPS-Position des Autos.

Eigentlich müsste das Auto auch eine Alcolock-Schnittstelle haben, die könnte man recht einfach für Pin-to-drive benutzen.

Das würde mein Sicherheitsgefühl massiv beruhigen.

Was passiert eigentlich wenn man nur den Handyschlüssel dabei hat und man macht während der Fahrt bluetooth aus? Kann man ganz normal weiter fahren?

Oder wenn man den Schlüssel raus gibt, fährt er dann noch?

Ist das Fahrzeug nicht via Netz mit dem Smartphone verbunden? Die App funktioniert doch auch dann noch, wenn man außerhalb von Bluetoothreichweite ist. Oder?
Ich bin mit der Marke an sich noch nicht vertraut.
Ich fahre bis jetzt Tesla, da hat man eh keinen Schlüssel. Das Smartphone ist als Schlüssel hinterlegt, die Schlüsselkarte liegt irgendwo im Haus und als Backup habe ich noch einen Ring am Finger, der einen Tesla-Chip enthält. Pin to Drive war damals das erste was ich eingerichtet hatte.

Ich habe das Auto schon mal offen stehen gehabt wegen Reinigen. Das Handy lag aber im Haus. Ich wollte kurz umparken aber da hagelte es Fehlermeldungen. Am Ende stand dann sowas wie “Handyschlüssel wurde entkoppelt, bitte neu koppeln”. Das Handy muss wohl wirklich im Auto sein, um damit fahren zu können.

Gemini sagt dazu folgendes:

Der Xpeng Bluetooth-Schlüssel nutzt eine AES-128-Verschlüsselung, um die Kommunikation zwischen dem Smartphone und dem Fahrzeug zu sichern. Obwohl Details über die genaue Implementierung nicht öffentlich bekannt sind, gibt es allgemeine Informationen über die Sicherheit des Systems und seine möglichen Schwachstellen.


Wie es funktioniert

Das System funktioniert, indem das Smartphone des Benutzers über Bluetooth mit dem Fahrzeug kommuniziert. Dabei werden verschlüsselte Datenpakete ausgetauscht. Diese Datenpakete enthalten Informationen, die dem Fahrzeug mitteilen, dass das berechtigte Gerät in der Nähe ist, um Aktionen wie das Entriegeln und Starten des Autos zu ermöglichen.


Wie sicher ist es?

Die AES-128-Verschlüsselung gilt allgemein als sehr robust und ist der Standard in vielen sicherheitskritischen Anwendungen. Sie ist extrem schwierig zu knacken.

Trotz der starken Verschlüsselung gibt es potenzielle Schwachstellen, die nicht direkt mit der Verschlüsselung selbst, sondern mit der Implementierung des Systems oder der Bluetooth-Technologie zusammenhängen:

  • Relay-Angriffe: Ein Angreifer kann das Signal zwischen dem Smartphone und dem Fahrzeug abfangen und weiterleiten. Dies ist ein bekanntes Problem bei schlüssellosen Systemen und Bluetooth-Schlüsseln im Allgemeinen.

  • Malware auf dem Smartphone: Wenn das Smartphone des Benutzers mit Malware infiziert ist, könnte diese theoretisch die Schlüsseldaten abfangen oder manipulieren.

  • Man-in-the-Middle-Angriffe: Ein Angreifer könnte sich zwischen das Smartphone und das Auto schalten, um die Kommunikation zu manipulieren. Dies ist jedoch wegen der starken AES-Verschlüsselung erheblich erschwert.

Xpeng hat Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, wie die regelmäßige Generierung neuer kryptografischer Schlüssel und die Verwendung von Sicherheits-Chips im Fahrzeug, um diese Risiken zu minimieren.

Es ist halt eine generelle Thematik bei BT-Schlüsseln und nicht Xpeng-Spezifisch.

Das Problem sind die Relay-Angriffe. Die sind schon lange bekannt und recht einfach. Dabei wird die Funkstrecke (auch BT ist Funk) einfach mit entsprechender Hardware verlängert. Dieser Hardware ist es ziemlich egal, ob das verschlüsselt ist oder nicht. Die gibt das einfach nur 1:1 weiter.

Damit bekommt man das Auto schnell geöffnet, aber fahren kann man dann noch lange nicht.

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Und wenn Dein Smartphone gestohlen wird?

Leute, was meint ihr ist die größere Katastrophe: Smartphone gestohlen oder Auto gestohlen?

Oder Autoschlüssel (früher)?

Kann man mit dem gestohlenem Smartphone das Auto stehlen?

Klar. Weiß aber nicht, ob es entsperrt sein muss - das wäre eine gute Sicherheitsebene.

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Dann würden alle reinen Xpeng-Smartphone-Nutzer aber sicher protestieren, wenn die plötzlich jedesmal beim Aufschließen oder Losfahren erst das Handy entsperren müssten. Das ist ja eben der Komfort-Gewinn. Dass man quasi nichts machen muss. Einfach einsteigen und losfahren. Und ja. Wenn das Handy geklaut ist, kann jemand mit dem Auto wegfahren. Aber bei einem gewöhnlichen Autoschlüssel ist das exakt genauso. Der muss ja auch nicht „entsperrt“ werden. Wer den Autoschlüssel hat, kann fahren.

Das Handy ist der Autoschlüssel. Nur halt in anderer Bauform.

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Und genau deswegen fragte ich nach Pin to Drive (wer es nicht kennt, man muss vor dem Losfahren noch einen Zahlencode auf dem Screen eingeben.)

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Deswegen muss man aber für Google Pay das Handy entsperren und für Apple Pay sogar die Pay-App sichtbar haben beim Bezahlen.

Und ja, der Vergleich mit einem klassischen Schlüssel ist ja schön und gut, aber wir möchten doch Fortschritt und nicht die gleichen Nachteile, aber in Digital?

Das wäre leicht in der App einzubauen: Bluetooth Schlüssel nur mit entsperrtem Handy oder auch mit gesperrtem Handy. Könnte man sogar von den GPS-Koordinaten abhängig machen.

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Vielleicht würde sowas auch die Versicherungskosten/-einstufungen senken?

Schreib’s doch mal als Verbesserungsvorschlag an Xpeng. Ich glaube, ich persönlich hätte keine Lust, jedesmal zu entsperren oder eine PIN einzugeben. Aber wenn’s konfigurierbar ist, wäre doch allen geholfen.

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so eine Art Face-ID wäre in der Tat nett.
Gabs ja beim FL vom Genesis GV60 z.b. in der B Säule.
Keine Ahnung ob es da gut oder schlecht funktionierte.

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Dafür braucht es aber biometrische Kameras so wie bei den Surface-Geräten von Microsoft. Auch hier gibt es verschiedene Zertifizierungen und Sicherheitslevels. So easy leider nicht.

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