Rund drei Monate nach dem Start der neuen E-Auto-Förderung häufen sich die Forderungen nach einer Überarbeitung der Richtlinien. Neu im Ring: Die SPD und die Grünen, die die Förderung von Luxusautos ausschließen wollen. Auch eine Made-in-Europe-Klausel und die Förderung von gebrauchten E-Autos könnten kommen.
Also wegen 50 Autos würde ich keinen Aufstand machen. Reiner Populismus, nur diesmal halt von links. Offensichtlich funktioniert das Programm im Grundsatz wie gedacht.
Ich verdiene auch sechsstellig und hab 5000€ Förderung bekommen, Lohnsteigerung nach dem Studium machts möglich. Mein Vater der bis an sein Lebensende nicht mehr arbeiten muss und wenn er will sich morgen zwei G-Klassen in bar kaufen kann qualifiziert witzigerweise ebenfalls.
Das einzig sinnvolle wäre eine Made-In-Europe Klausel, die ist dringend notwendig.
Die SPD tut wirklich alles dafür unter die 5 % Hürde,für das nicht mehr überall den Senf dazugeben, Hürde zu kommen. Die E-Prämie bringt doch laut Statistik gerade den unter 45000 Euro Verdienern was- und die kaufen garantiert keinen 100000 Euro VLE.
Bitte jetzt nicht auf die politische Komponente einschießen, sondern besser auf die Kernaussage „Luxuswagen von der E-Auto Förderung ausschließen“ beziehen - danke euch
Meine Meinung wäre: E-Auto-Förderung komplett streichen und das Geld lieber andere Anreize wie Lade-Infrastruktur, transparentere, einheitlichere und günstigere Ladepreise, Ende des Ladekarten-Chaos, … stecken. Der Großteil solcher Förderungen endet zu oft in einer nicht nachhaltigen Subventionierung der Autoindustrie.
Heisst: Einen Teil der vom Staat gezahlten Förderung kassiert am Ende der Hersteller durch Reduzierung seiner Rabatte.
Der Gag ist ja - um das mit Abstand größte Problem zu lösen bräuchte es Stand heute weder Förderung noch neue Gesetzgebung. Es bräuchte einfach nur DURCHSETZUNG.
Die AFIR regelt das wichtigste bereits sehr klar:
Die Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte dürfen durch die berechneten Preise auf B2C-Ebene nicht zwischen Ad-hoc und einer mit einem Mobility Service Provider (MSP) vertragsgebundenen Bezahlung diskriminieren.
Eine Differenzierung des Preisniveaus darf grundsätzlich stattfinden, jedoch nur, wenn die Differenzierung verhältnismäßig und objektiv gerechtfertigt ist, wenn diese also auf nichtdiskriminierenden Kriterien beruht und leicht zu vergleichen ist.
Das ist der eigentliche Skandal. Es braucht dafür auch keine große Behörde. Da reichten 10 Hanseln die mit dem e-Auto durch Deutschland fahren und mal alle Betreiberpreise vor Ort feststellen. Und wenn die Kreditkarte dann doppelt so viel kostet wie der App-Preis mit Abo dann muss es halt ein Bußgeld geben dass es schallert.
Es braucht sicherlich nicht NOCH eine Förderung, man sieht ja am Deutschlandnetz wie das läuft.
Ja klar…Oma kauft das Auto für den Enkel und beantragt die unter 45000 Förderung,Enkel freut sich über 5000 gesparte Euro und muss Oma nur 95000 zurückzahlen, dazu gibt es im Bekanntenkreis such 2 bis 3 Beispiele
Absolut! Gerne 2000 Euro Lade-Guthaben-Karte an jeden eAuto Käufer ausgeben. Gleichzeitig eine Kostendeckelung der Ladegebühren einführen. Dann gäbe es auch Anreize gebrauchte Autos zu kaufen. Und das geförderte Ladeguthaben bleibt in Deutschland, egal woher das Auto stammte.
Alles eine Frage der Priorität und des Ziels. Die Autoindustrie hat ja trotzdem was davon, halt eben nur indirekt durch verkaufte Fahrzeuge und nicht durch zusätzliche Förder-Euros. Das stimmt.