Übelst Clickbait.
Die Autos verlieren nicht mehr oder weniger als ein Verbrenner. Dazu noch das KI Bild über ein brennendes Elektroauto.
a) Teilweise ist trotzdem was dran, denn ich kenne sehr viele, die den Wertverlust aufgrund Batterietechnologie in den nächsten Jahren, scheuen, Siehe 1. Porsche Taycan etc
b) es brennt das Geld, nicht das Auto ![]()
Text KI, Bild KI - so geht heute Journalismus.
Finde ich super.
Gegendarstellung bedarf auch kaum Aufwand:
Bezugnehmend auf den Artikel: „Experte warnt vor finanziellen Verlusten beim Kauf von Elektroautos“ (NRW-Lokal)
Der Artikel zeichnet ein düsteres Bild für E-Auto-Käufer und warnt pauschal vor finanziellen Verlusten durch hohe Wertminderungen. Diese einseitige Betrachtung des Restwertes greift jedoch zu kurz und ignoriert die entscheidende Kennzahl für jeden Autofahrer: die Total Cost of Ownership (TCO) – also die Gesamtkosten über die Haltedauer. Wer heute vor dem Kauf warnt, vergleicht Äpfel mit Birnen und unterschlägt die finanziellen Risiken des Verbrenners.
Hier sind die Fakten, die in der Warnung fehlen:
1. Betriebskosten schlagen Restwert-Angst
Der Artikel fokussiert sich isoliert auf den Wiederverkaufswert. Ein Auto ist jedoch kein reines Investment-Objekt, sondern ein Gebrauchsgegenstand.
- Wartung: E-Autos haben rund 35–40 % geringere Wartungskosten (kein Ölwechsel, kein Zahnriemen, weniger Bremsverschleiß durch Rekuperation).
- Energie: Selbst bei gestiegenen Strompreisen fährt ein E-Auto (insbesondere bei Heimlade-Möglichkeit) auf 100 km deutlich günstiger als ein vergleichbarer Benziner oder Diesel, deren Treibstoffkosten durch die steigende CO₂-Bepreisung (ab 2026/2027 noch drastischer) Jahr für Jahr klettern werden. Dieser monatliche Kostenvorteil kompensiert über eine Haltedauer von 5 bis 8 Jahren oft selbst einen höheren theoretischen Wertverlust.
2. Der „Wertverfall“ ist eine Marktbereinigung
Dass Gebrauchtwagenpreise für E-Autos aktuell sinken, ist kein Zeichen für das Scheitern der Technologie, sondern eine längst überfällige Marktkorrektur. Die Preise waren während der Lieferkettenkrise künstlich überhöht.
- Vorteil für Käufer: Was für den Verkäufer schlecht ist, ist für den Käufer gut. Wir sehen gerade, dass E-Mobilität auf dem Gebrauchtwagenmarkt endlich erschwinglich wird.
- Technologischer Fortschritt: Ja, neue Batterien sind besser. Das macht alte E-Autos aber nicht nutzlos. Ein 5 Jahre altes E-Auto bringt Sie immer noch genauso zuverlässig zur Arbeit wie am ersten Tag. Der Vergleich mit „Alteisen“ ist polemisch.
3. Das finanzielle Risiko des Verbrenners wird ignoriert
Der Experte warnt vor dem E-Auto, erwähnt aber nicht das massive finanzielle Risiko beim Kauf eines neuen Verbrenners heute.
- Politische Obsoleszenz: Mit der Verschärfung der EU-Flottengrenzwerte und steigenden CO₂-Steuern drohen Verbrennern in den kommenden Jahren massive Unterhaltskostensteigerungen und mögliche Einfahrverbote in Städten.
- Restwert-Falle Verbrenner: Wer glaubt, dass ein Diesel im Jahr 2030 noch hohe Wiederverkaufswerte erzielt, wenn Neuwagen fast nur noch elektrisch zugelassen werden, geht eine waghalsige Wette ein.
4. Batterie-Haltbarkeit ist besser als ihr Ruf
Das Argument der „unsicheren Batteriegesundheit“ wird oft überstrapaziert. Langzeitdaten (z. B. vom ADAC oder großen Flottenbetreibern) zeigen, dass moderne Batterien oft länger halten als das Fahrzeug selbst. Zudem bieten fast alle Hersteller Garantien von 8 Jahren oder 160.000 km auf den Akku. Das finanzielle Risiko ist hier also weitgehend abgedeckt.
Fazit: Wer ein Auto kauft, um es nach zwei Jahren wieder zu verkaufen, mag aktuell beim E-Auto Risiken tragen. Wer ein Auto aber kauft, um es zu fahren und langfristig zu nutzen, profitiert von niedrigeren laufenden Kosten, Steuerbefreiungen (bis 2030 in DE) und einem besseren Fahrkomfort. Die Warnung vor „finanziellen Verlusten“ ist daher eine Momentaufnahme, die die langfristige ökonomische Realität ausblendet.
Tolle KI Analyse - aber das ist auch schon Whatsaboutism, gelle. Bicht falsch verstehen, mir geht es um die Argumentation die eben vielfach angeführt wird und der ich so oft begegne. Und da iwrd besonders die CO2 Verteuerung extrems angezweifelt. Und Merz hat dazu auch schon gesagt, das das nicht geht. Ich befürchte, dass auch hier wieder aufgeweicht wird oder garim großen Stil zurückgerudert wird. Ganz einfach weil „der kleine Mann“ der immer gebrauchte ICE bis 5000-6000€ kauft eben dafür (noch) kein BEV bekommt ubd es einfach für den Großteil der Bevölkerung schlicht nicht bezahlbar ist, den Spritt über 2€/Liter anzuheben. Die nächste Wahl ist immer bald da.
Und im HighTec Bereich, wo m.M.n. BEV zu finden sind, da sinkt der Wert schon ganz flott mit der „nächst besseren Technologie“ gerde was Batterien angeht. Daher leasen ja auch viel ihre BEV.
Vieles ist polemisch, keine Frage, aber nicht alles ist immer so einfach von der Hand zu weisen.
Ich weiß, dass „meine“ Gegendarstellung auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist, mir ging es nur darum, wie einfach heute ein solcher Pressetext zu schreiben ist. Quasi ohne Aufwand
Ja, besonders „welcher Experte“ das was sagt…null Info… ![]()
Verzeit mir das ich sowas gepostet habe
![]()