wir sind dabei und gerade den G9 zu bestellen, aber je mehr ich mich einlesen oder im Internet nach Xpeng schaue, desto mehr sehe ich wie oft so ein Xpeng ausfällt.
Ist das wirklich so oft, das der Xpeng in der Werkstatt steht, oder wartet man wirklich so lange auf Ersatzteile? Ich weiß das die Marke erst am Anfang ist aber das schreckt mich schon etwas ab…
Wir fahren aktuell ein Model 3 von 2021 und hatten noch nie was daran und das würden wir auch gerne so beim Xpeng haben
Finde den G9 sehr nice, aber die Werkstatt- und Ersatzteilproblematik gibt mir doch zu denken. Hab mir auch den Leapmotor C10 angeschaut, der übrigens in den nächsten Monaten in einem Facelift kommen wird, und dort ist die Werkstattsituation und auch die Versorgung mit Ersatzteilen sehr viel entspannter.
Um es für mich auf den Punkt zu bringen, was bringt mir das schönere Auto, wenn ich jedes Mal bei Werkstattbesuchen ewig weit fahren muss und mein Auto tagelang oder wochenlang in der Werkstatt steht.
Mich würde interessieren, basierend auf welchen Informationen du zu dem Schluss kommst, dass die Ersatzteilproblematik beim Leapmotor C10 besser sei als beim Xpeng G9. Welche Teile konkret, von welchen Lieferzeiten reden wir hier im Vergleich? Ansonsten ist das nur Bauchgefühl. Und du wirst bei beiden Fahrzeugen Einzelfälle finden, in denen ein Ersatzteil auf Lager und sofort verfügbar war. Ebenso Fälle, in denen es Monate dauerte.
Sorry, ich kann dir leider nicht ganz folgen: Wie oft musst Du denn in die Werkstatt? Der Durchschnittsfahrer bringt das Ding 1 x Jährlich zur Inspektion - und bei der ersten (nur Durchsicht) konnte ich drauf warten.
Ich sehe das Problem nicht sooo wirklich. Da das Ganze ja sehr plan ar ist, kann man ja den Werkstattbesuch auch noch mit anderen Dingen verbinden
Solange man nur einmal im Jahr zur Wartung muss, ist das Ganze überschaubar. Aber niemand weiß beim Kauf oder Leasing, wie oft er tatsächlich in die Werkstatt muss.
Und wenn man dann halt mal Probleme hat, ist es ärgerlich, wenn man Tage oder wochenlang auf die Ersatzteile warten muss und 80 km zur Werkstatt fahren muss. Und warten auf Ersatzteile kann ja durchaus bedeuten, dass man das Fahrzeug nicht bewegen darf/kann.
Im Vergleich dazu setzt Leapmotor auf das Lagernetzwerk von Stellantis in Europa und Stellantis-Werkstätten und Stellantis-Partner.
Was ist denn wenn mir jemand ins Auto fährt? Wie lange wird das Auto dann stehen bis es repariert wird? Oder meine Windschutzscheibe geht kaputt, so wie ich das gelesen habe… sind die Dinger nicht auf Lager und man kann keinen Liefertermin senden.
Der G9 ist mega gefällt mir super gut, aber das alles macht mir Sorgen…
Wenn ich Copilot frage: „Wie sieht es aktuell mit der Ersatzteilversorgung bei Leapmotor in Deutschland aus? Insbesondere: Woher kommen die Teile, wie lang sind die Lieferzeiten?“, kriege ich diese Antwort:
Zitat:
Aktuelle Lage der Ersatzteilversorgung in Deutschland
Die verfügbaren Quellen zeigen ein konsistentes Bild: Die Versorgung ist noch nicht stabil, weil Leapmotor erst seit 2024/2025 in Europa aktiv ist und kein etabliertes Teilelager in der EU betreibt.
Woher kommen die Teile?
Laut Community‑Berichten stammen die benötigten Ersatzteile direkt aus China.
Ein Nutzer beschreibt, dass seine Werkstatt auf eine Frontscheibe und Klimadichtungen wartet, die „Mitte Mai“ aus China erwartet werden .
Werkstätten bestätigen, dass die Teileproduktion primär in der Neuwagenfertigung gebunden ist und Ersatzteile daher nicht priorisiert werden .
Ist das mit dem Service-Netz von Stellantis ggf. derzeit nur ein Marketing-Argument?
Stellantis ist ein absolutes Top-Beispiel: Auch von mir hier ein Clip aus Gemini:
Der Werkstatt- und Service-Faktor bei E-Komponenten
Wenn an der Hochvolt-Technik etwas defekt ist, zeigt sich die Schwäche der Serviceorganisation besonders deutlich:
• Überforderte Betriebe: Durch die drastischen Umstrukturierungen und Händlerkündigungen im Netz fehlt es in vielen Werkstätten an speziell geschultem Personal für die Tiefendiagnose von Software- und Batteriefehlern.
• Teileversorgung: Da Stellantis die Lieferketten extrem auf Kante genäht hat, berichten Kunden und Händler bei Defekten an Steuergeräten, On-Board-Chargern oder Akku-Modulen von teils monatelangen Wartezeiten, in denen die Fahrzeuge unbrauchbar in den Werkstätten stehen.
Sorry, aber um ALLES, wo Stellantis draufsteht (ausser Ferrari), würde ich einen RIESENbogen machen. Ein Bekannter von mir hier in Wuppertal ist dort beschäftigt und hat Stories zu berichten, bei denen einem der Mund offen stehen bleibt.
Ich empfehle, mal den Net Promoter Score von Stellantis e-Autos zu googlen. Dieser gibt einen einigermaßen aussagekräftigen Hinweis darauf, wie zufrieden die Kunden sind.
Ich verstehe zwar die Sorgen, sie sind bei den bisherigen Berichten auch nicht ganz unbegründet. Jedoch als Vergleich ein anderes chinesisches Fabrikat zu nennen, dass auch erst kurz auf dem deutschen Markt ist und mit ähnlichen Anfangsproblemen zu kämpfen hat, ist unglücklich.
Aber zum Vergleich: ich hatte vor ein paar Jahren als Firmenwagen einen VW Tiguan, alles andere als ein seltenes Modell, zudem in Deutschland gebaut und großes Händlernetz. Bei Abholung vom Händler als Neufahrzeug hatte ich schon auf dem Weg ein Leuchten der Motorkontrollleuchte, bedeutet, direkt wieder zurück zum Händler. Es handelte sich um einen Motorschaden ab Werk und bis der neue Motor da war und verbaut wurde, durfte ich mit allen Analysen und Freigabeerteilungen seitens VW auch fast 4 Wochen auf mein Auto warten.
Seitdem gebe ich nicht mehr viel auf lokale Verfügbarkeit. Ich musste auch da ständig hinterherlaufen, habe keine vernünftigen Aussagen bekommen und musste ewig auf die Reparatur warten. Kann also immer und mit jedem Fahrzeug passieren.
Mit einfachen rhetorischen Fragen die offensichtlichen Probleme wegzudiskutieren, bringt niemandem etwas, außer Xpeng.
Man könnte den Eindruck erwecken, dass Kunden zufrieden sind, wenn ihr Fahrzeug in der Werkstatt steht.
Die Berichte in diesem Forum sind ebenfalls nicht zu leugnen. Wir müssen uns mit den Problemen sachlich auseinandersetzen und Xpeng zeigen, dass erheblicher Optimierungsbedarf besteht!
Ich erinnere an meinen Fall: Nach 150 km stand mein G9 ganze sieben Tage in der Werkstatt, nur um ein Standardbauteil auszutauschen.
Dabei ist es unerheblich, wie es auch bei anderen Herstellern abläuft.
Ja, da hast Du grundsätzlich recht, aber eine Einordnung ist schon wichtig. Natürlich MUSS sich das verbessern, so wie sich im KFZ-Bereich generell vieles verbessern muss. Auch sollte hier nichts verharmlost oder unter den Tisch gekehrt werden. Aber wenn Vergleiche zu anderen Herstellern herangezogen werden, bei denen es (angeblich) so viel besser funktioniert, darf auch dagegen argumentiert werden.
Wir sind uns aber, glaube ich, alle einig, dass jeder einzelne Fall mit längeren Wartezeiten einer zu viel ist.
Wer diskutiert denn hier Probleme weg?
Fakt ist, dass es weder zu Xpeng, noch zu Leapmotor bisher verlässliche Pannenstatistiken oder repräsentative Zahlen zu Werkstattaufenthalten gibt. Bisher gibt es nur Forenberichte. Schlecht gelaufene Aktionen gibt es da auf beiden Seiten (bei Xpeng z.B. das Problem mit der AHK oder dass bei Leapmotor Fahrzeuge wegen einem V2L-Bug liegenblieben).
Fakt ist auch, dass das Service-Netz von Stellantis natürlich viel dichter ist. Ob das zu kürzeren Werkstattaufenthalten führt, kann zumindest anhand der Forenberichte nicht belegt werden. Genauso könnte ich argumentieren, dass Xpeng hochwertigere Komponenten verbaut. Nichts davon kann hier jemandem helfen, eine faktenbasierte Entscheidung zu treffen.
Ich fahre meinen G9 seit 11/2024 und hatte bisher noch gar nichts. Aber auch das ist nur eine Einzelmeinung.
Ehrlich: Man kann derzeit hier schlicht keine qualifizierte Aussage treffen. Wer sich mit Leapmotor wohler fühlt, soll dort kaufen.
Wichtig ist mir persönlich jedenfalls eine Sache: Man muss von seiner eigenen Kaufentscheidung überzeugt sein. Das ist das Wichtigste. Wenn man schon beim Kauf zweifelt, sollte man es bei so einer Geldsumme besser lassen. Egal ob Xpeng oder Leapmotor.
Das aber nicht, weil die Teilnehmer verblendet sind sondern weil es schlicht keine Zahlen für eine sachliche Beurteilung gibt. Und dass das Service-Netz von Xpeng noch zu dünn ist und ich auch lieber keine 100km Weg zur Werkstatt hätte, wissen wir doch alle.
Oder was meinst du jetzt konkret?
Vorschlag: Lasst uns doch mal eine Umfrage machen, was Xpeng alles verbessern sollte (Teileversorgung, Dichte der Service-Center, Qualifizierung der Mitarbeiter, …). Dann hättest du zumindest hier im Forum einen einigermaßen repräsentativen Querschnitt, wo den Xpeng-Fahrern der Schuh drückt. Dann kann jeder Interessent selbst entscheiden, ob da häufig genannte Aspekte dabei sind, die für ihn relevant für eine Kaufentscheidung sind.