Xpeng-Händler in Brühl und Probleme mit Kundenservice

Meine Erfahrung mit XPENG und einem Händlerstandort in Brühl – seit sieben Wochen keine inhaltliche Antwort

Nach rund sieben Wochen ohne inhaltliche Antwort auf meine Beschwerde vom 05.08.2026 habe ich mich entschieden, meine persönliche Erfahrung öffentlich zu schildern.

Ursprünglich ging es bei uns um den Erwerb von insgesamt drei XPENG-Fahrzeugen.

Ein XPENG L03 für meine Frau wurde verbindlich unterschrieben. Ein weiterer L03 für meinen Sohn war konkret vorbereitet und die Vertragsunterlagen lagen unterschriftsreif vor.

Zusätzlich wurde mir ein XPENG G9 als Vorlaufwagen angeboten, der zu diesem Zeitpunkt bereits oben auf dem Hof des Autohauses stand. Diesen G9 wollte ich für November fest vertraglich sichern.

Für diesen G9 wurde mir im Rahmen der Verkaufsgespräche zunächst auch die Inanspruchnahme des Behindertenrabatts zugesagt.

Daraufhin wurde der Kaufvertrag für den L03 meiner Frau unterzeichnet.

Am darauffolgenden Tag änderte sich die Situation.

Die zuvor für den G9 zugesagte Berücksichtigung des Behindertenrabatts sollte plötzlich nicht mehr gelten. Nach meiner Erinnerung wurde dies vom zuständigen Verkäufer sinngemäß damit begründet, dass bei Gewährung dieses Rabatts für das Autohaus kein ausreichender Verdienst mehr übrigbleibe. Ohne den Behindertenrabatt könne ich den G9 dagegen gerne erwerben.

Für mich war insbesondere diese Abfolge nicht nachvollziehbar: Zunächst wurde mir der Behindertenrabatt für den G9 zugesagt, anschließend wurde der Vertrag für den L03 unterschrieben und erst danach wurde die zuvor zugesagte Kondition für den G9 wieder zurückgenommen.

Daraufhin entschied ich mich, die weiteren geplanten Fahrzeuggeschäfte nicht fortzuführen und auch den bereits unterschriebenen L03-Vertrag meiner Frau stornieren zu lassen.

Doch auch die Stornierung entwickelte sich zu einem für mich völlig unverständlichen Vorgang.

Die Stornierung des bereits unterschriebenen L03 erklärte ich per E-Mail. Mir wurde daraufhin mitgeteilt, dass eine Stornierung auf diesem Weg nicht möglich sei und ich persönlich im Autohaus erscheinen müsse, wenn das Fahrzeug nicht abgenommen werden solle.

Um eine weitere Auseinandersetzung über den Vertrag zu vermeiden, fuhr ich deshalb persönlich zum Standort nach Brühl.

Dort wurde der Vertrag schließlich tatsächlich storniert und entsprechend mit „storniert ohne Berechnung“ gekennzeichnet.

Nach meiner Wahrnehmung blieb es jedoch nicht bei einer sachlichen Abwicklung. Im weiteren Gespräch kam es zu persönlichen Äußerungen, die ich als Beschimpfungen und Beleidigungen empfunden habe.

Besonders schwer wiegt für mich der weitere Verlauf:

Nach meiner Darstellung wurde mir mitgeteilt, ich solle mit einem zukünftigen XPENG-Fahrzeug nicht zum Service an diesen Standort kommen. Der betreffende Mitarbeiter werde dafür sorgen, dass mein Fahrzeug dort nicht angenommen werde bzw. keine entsprechenden Termine verfügbar seien.

Zusätzlich fiel mir gegenüber nach meiner Erinnerung die Aussage, ich sei bei der Marke XPENG „generell nicht gerne gesehen“.

Für mich stellen sich deshalb bis heute einige sehr grundsätzliche Fragen:

Woher kommt eine solche Aussage?

Wer soll entschieden haben, dass ein Kunde bei einer gesamten Automarke „nicht gerne gesehen“ ist?

Wurden Informationen über mich innerhalb der Händlerorganisation oder gegenüber XPENG weitergegeben?

Und kann ein Mitarbeiter tatsächlich ankündigen, einem Kunden zukünftig den Zugang zu Serviceleistungen verwehren zu wollen?

Ich habe deshalb am 05.08.2026 eine ausführliche schriftliche Beschwerde an die Geschäftsführung der Händlergruppe geschickt und XPENG Deutschland einbezogen.

XPENG bestätigte mir den Eingang meiner Nachricht. Eine inhaltliche Stellungnahme zu den von mir geschilderten Vorgängen habe ich jedoch bis heute nicht erhalten.

Aufgrund des aus meiner Sicht bestehenden Verdachts einer Benachteiligung im Zusammenhang mit meiner Behinderung habe ich inzwischen die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingeschaltet.

Den vollständigen Vorgang einschließlich des vorhandenen Schriftverkehrs werde ich außerdem der Verbraucherzentrale NRW zur Prüfung vorlegen.

Mir ist ausdrücklich wichtig festzuhalten:

Ich behaupte nicht, dass XPENG Deutschland selbst mich diskriminiert hat. Gerade deshalb habe ich XPENG frühzeitig über den Vorgang informiert und Gelegenheit gegeben, die Aussagen und das Verhalten auf Händlerseite zu überprüfen.

Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist, dass bei derart schwerwiegenden Vorwürfen nach rund sieben Wochen noch immer keine inhaltliche Stellungnahme vorliegt.

Ich hätte mir von einer Marke, die sich derzeit intensiv auf dem deutschen Markt etablieren möchte, einen deutlich anderen Umgang mit einer solchen Kundenbeschwerde gewünscht.

Sollten XPENG Deutschland oder die betreffende Händlergruppe zu den Vorgängen Stellung nehmen, werde ich deren Stellungnahme selbstverständlich berücksichtigen und meine Darstellung gegebenenfalls entsprechend ergänzen.

Bis dahin ist dies der aktuelle Stand meiner persönlichen und dokumentierten Erfahrung.

Teil 2 läuft gerade an …

Kann den Ärger verstehen, bist aber schon bissl sensibel :slight_smile:

Sowas kommt leider vor und ist eher ein generelles Problem des Autohauses. Was soll Xpeng da gross machen?

Das wird alles im Sand verlaufen.

Such dir ein seriöses Autohaus und kaufe dort deine Autos, du willst da eh nicht mehr hin…

Liegt am Autohaus. Man zieht bei sowas immer den Kürzeren. Einfach woanders hingehen.

Ich hatte beim ID.3 viele Probleme. Habe dann mittels Forum und OBD2 viele Dinge vorab klären können und der Werkstatt die Infos und Ausdrucke zur Verfügung gestellt. Was kam dabei heraus? Ich hatte in der Kundendatei in der PC-Maske zufällig beim Blick über die Schulter gesehen, dass dort stand: „Achtung, Kunde bastelt gern am Auto. Keine Garantiearbeiten ohne Werkstattleiter durchführen. Alles genau untersuchen.“

Hatte nie am Auto gebastelt. Ich sprach das natürlich an. Letztlich sagte mir die Werkstatt, ich stünde jetzt auf einer „Schwarzen Liste“. Was auch immer das bedeuten soll. Die Werkstatt, bzw. der Händler sieht mich nie wieder. Ebenso der VW-Konzern (nicht wegen der Werkstatt, sondern wegen des Fahrzeugs). Das war meine Konsequenz.

Krass :scream: Ich habe selbst ein GdB 80 mit Merkzeichen G, aber mir würde nie im Leben einfallen, deswegen die Antidiskrimierungsstelle des Bundes auf den Plan zu rufen, nur weil ich meinen Willen nicht bekomme kopfschüttel

Wenn ein Autohaus darauf verzichtet kann, Provision für 3 Neuwagen zu kassieren, dann suche ich mir halt ein anderes Autohaus

Finde es schon ein wenig Grenzwertig dem Kunden zu sagen den von Xpeng vorgegeben Rabatt wollen die nicht geben weil es sich nicht „lohnt“. Die haben ja einen Vertrag mit Xpeng und die Richtlinien wurden bestimmt geklärt. Daran haben die sich aus zu halten meiner Meinung nach.

Wird der Behindertenrabatt vom Autohaus, oder von xpeng bezahlt ?

Gibts vermutlich auch nur auf einen der drei Wagen ?

Ist das eine Pflicht? Oder „Kann“ Regelung ?

In Belgien gibts das alles nicht vom Autohaus oder den Herstellern; da gibts nur staatliche Steuerbefreiung bei AG und min 50% Funktionsverlust beider Beine;anders gibts gar nichts( hab selber AG,B,H,RF, GDB 100)

Die hatten sicher einen potenziellen Käufer der voll bezahlen wollte. Daher haben sie versucht deine Bestellung zu stornieren. Ist wie bei Kleinanzeigen: Sorry, kann doch nicht verkaufen weil blabla… 20 Euro mehr von Käufer B dank ciao

Gerüchten zufolge muss der Händler 5 % beisteuern und der Rest kommt von Xpeng. Also meines Erachtens kann man davon ausgehen einen „kleinen“ Rabatt wird jeder bekommen oder aushandeln können dann sehe ich keinen großen Nachteil für den Händler…

In der Sache gebe ich dir rein subjektiv recht … Ärger verstehe ich auch absolut … aber deine Reaktion.. hmm… (!) warum gleich volle Attacke …?

Der L03 wurde kostenfrei storniert (hätte auch anders laufen können!) … der G9 ist auch Geschichte … somit wäre das Autohaus für mich auch Geschichte gewesen… und ich hätte mein Glück bei einem anderen AH gesucht …

Beide Seiten waren / sind verärgert … du wegen dem Rabatt, das AH wahrscheinlich über die Stornierung… ein Wort gab das andere … das passiert halt mal…

An deiner Stelle hätte ich versucht erstmal 2-3 Nächte darüber zu schlafen und dann nach einer Runde „Holzhacken“ mich wieder vom Ärger reguliert … und dann denke ich, hättest du auf das eine oder andere „Schriftliche“ verzichtet … :blush:

Gruß Uwe

Wo ist die Benachteiligung wegen Behinderung?

Weil der Haendler keinen Vorteil geben wollte, entsteht doch kein Nachteil?

Ich fand xpeng angenehm entspannt im Umgang mit Behinderung.

Haben bei mehreren Fahrzeugen sowohl im Autohaus in Gent als bei der Brussel Motor Show Kofferraeume mit komplettem Rolli getestet; da gabs keinerlei Gemaule oder Angst vor Kratzern; nur:„keine Angst; wenns nicht passt, geht der Kofferraum nicht zu ! probieren Sie es doch einfach!“

Der Rabatt muss wohl durch Xpeng freigegeben werden, so wurde mir das mitgeteilt im Autohaus.

Sie haben wohl eine Kopie meines Schwerbehindertenausweis irgendwo hin geschickt

Hi Guenni,

ich habe mich ebenfalls gegen das Autohaus entschieden obwohl ich aus der Region komme. Bei mir ging es damals um Probefahrten und Angebote für diverse Xpeng Fahrzeuge, ich habe nach kurzer Zeit gemerkt, das dort nicht wirklich der Kunde im Vordergrund steht und habe dann den L03 in Hannover bestellt, habe dort ein sehr netten Kontakt der mir auch gerne und höflich zurück schreibt :slight_smile:

Da es noch recht heftige Beleidigungen gratis in top gab sah ich mich halt genötigt zu reagieren :person_shrugging:

… wenn dir aufgrund deiner Behinderung noch entprechende Beleidigungen folgen?

Jeder Jeck is anders

Uwe, die Beleidigungen kamen nachdem ich sorniert hatte was mir nach geltenden Recht auch online zusteht, nur aufgrund dessen gehe ich der sache nach wiel nicht alle Behinderte … sind!

die Rabatte werden von Xpeng vorgegeben, die werben sogar damit!

der Händler wollte halt mehr Mage generieren, hätte er mir den Lagerwagen nicht gezeigt und angeboten hätte ich einen bestellt, was ich zum Glück nicht gemacht habe.

Wenn es sich so zugetragen hat muss man leider sagen, dass es eben auch in Autohäusern vorkommen kann, dass man auf ungeeignetes Personal trifft.
Man sollte allerdings meinen, wenn das eigene Unternehmen ums Überleben kämst, hätte man ein größeres Interesse daran Fahrzeuge zu verkaufen und auch geschäftsschädigende Aussagen zu unterlassen… Vielleicht ist das aber auch ein Problem dieses Unternehmens. An einem anderen Standort dieser Unternehmensgruppe habe ich auch mehrmals und über einen längeren Zeitraum hinweg vergeblich versucht einen XPENG zu kaufen. Bestellt habe ich jetzt woanders.

Das hast du in deinem Post aber mit keiner Silbe erwähnt

Hat er…

Auf welche Rechtsgrundlage beziehst du dich dabei? Steht das ggf. in dem unterzeichneten Vertrag?