Xpeng verhandelt über VW-Werk in Europa

Das würde Jahre dauern und viel mehr kosten.

Ein bereits vorhandenes Werk mit bestehender und etablierter Infrastruktur zu übernehmen macht Sinn, solange sich die Kapazität für passt. Osnabrück soll ja eher an ein Rüstungsunternehmen gehen, dort ist die Kapazität auch nicht so hoch.

Aber ja, selbst wenn man sich dafür entscheidet, der Aufbau der Fertigung dauert dann, gerade auch in Bezug auf eventuelles Gigacasting. Um auf die schnelle die 1500 Fahrzeuge Rückstand aufzuholen, taugt das weniger.

Man sollte sich aber von dem Traum lösen, dass man da die Belegschaft vollumfänglich übernimmt. Die Fixkosten sind das Problem, die kriegt man nur durch Restrukturierung runter.

Es soll Unternehmen geben, die neben aktuellen Problemen auch an die Zukunft denken, um zukünftige Probleme nicht aktuell werden zu lassen. :smiling_face_with_sunglasses:.

Sorry, klar, war zu sehr in meinem „Deutschdenken“ verhaftet :laughing: Länger als ein Quartal im voraus ist das schwer :wink:

Vollumfänglich sicher nicht, aber man kann aus dem Vollen schöpfen: die, die da sind, sind alle gut ausgebildet und direkt verfügbar. Da kannste Dir die Rosinen raussuchen. Für die übernehmende Firma perfekt - für die Leute nicht so. Aber immer noch besser als dicht machen und ciao.

Sollte Xpeng ein deutsche Werk übernehmen, dann würde das sicherlich einen enormen PR Boost bringen für die Marke und die Akzeptanz der Fahrzeuge nochmals steigern.

Hauptsache sie machen das vor BYD :face_with_hand_over_mouth:

Möglich. Oder sie werden zu den bösen Eroberern aus dem fernen Osten geschrieben.

Wenn die Arbeitsplätze bis auf altersbedingte Streichungen erhalten bleiben, ist das sicher egal. Wenn XPeng die Hälfte der Belegschaft rauswirft, dann wirds negativ.

Werksschließungen wird es mit uns als Gesamtbetriebsrat und IG Metall nicht geben! Natürlich bleiben alle Standorte erhalten“, betonen die Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo (51), IG-Metall-Bundeschefin Christiane Benner (58) und Niedersachsens Bezirksleiter Thorsten Gröger (57) in einer gemeinsamen Stellungnahme. „Und falls die Geschäftsmodelle dafür absehbar nicht mehr vollständig tragen sollten, müssen eben neue her.“ So lautet der klare Arbeitsauftrag an den VW-Vorstand.

Tjo… Der Betriebsrat mal wieder, der mitverantwortlich ist, für die ganze Misere.

Wenn das Werk VW nicht mehr gehört, kann Frau Cavallo krawallo machen, bis der Arzt kommt :wink:

Kennt man ja von der Politik:
Was interessiert mich mein eigenes Geschwätz von gestern.

Zum Thema „neues Werk bauen“ gibt es hier in Interview einen interessanten Teil vom Projektleiter Grünheide, der vorher lange Zeit bei Mercedes war. Insgesamt ein gutes Interview:

Sehr interessant. Für mich ist das hier die Schlüsselstelle im Bezug auf die Probleme der deutschen (Auto)Industrie:

Richtlinien und interne Guidelines, die über gesetzliche Anforderungen hinausgehen und den Fortschritt hemmen, haben wir konsequent hinterfragt. Das kann jedes deutsche Industrieunternehmen. Das Problem ist nicht das Recht. Das Problem ist die Risikobereitschaft.

VW und XPeng sind schon Partner.

Die werden bestimmt einen guten und fairen Deals ausmachen.

VW hat doch jetzt bekannt gegeben, dass es keine Werksschließungen geben wird.

Ja, die Werke werden direkt von anderen Herstellen übernommen oder angemietet.

Ah, jetzt ist es ein Werk in Europa statt DE :wink:

Das stand heute bei uns in der Zeitung:

Bild wegen Urheberrecht entfernt*

Sorry das mit dem Urheberrecht war mir so leider nicht bewusst.

Ich hoffe, das ein Zitat OK ist.

Zitat:

Hat Partner aus China Interesse an einem VW-Standort?

​Ministerpräsident Olaf Lies und Volkswagen-Chef Oliver Blume zeigten sich zuletzt offen für Kooperationen

​Von Nina Kallmeier

Zitat Ende

QUELLE: Göttinger Tageblatt vom 19.05.2026