1000 km mit dem P7+ – kleines Zwischenfazit ![]()
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So, die ersten 1.000 km sind geschafft und was soll ich sagen: Ich bin immer noch sehr zufrieden mit dem Auto. Das Einsteigen macht tatsächlich jeden Tag aufs Neue Spaß – irgendwie hat das Teil immer noch diesen „Wow, cooles Auto“-Effekt. ![]()
Was mich bisher besonders positiv überrascht, ist der Verbrauch. Ich liege aktuell bei etwa 17–18 kWh/100 km. Bei so einem riesigen Auto finde ich das richtig stark. Ich fahre ungefähr 60–70 % Überland, dazu etwas Autobahn und Stadt. Mit meinem Tesla Model 3 Performance lag ich auf vergleichbaren Strecken zur Arbeit usw. locker 3–4 kWh/100 km höher. Für mich daher definitiv ein Pluspunkt. ![]()
Ein Punkt, der für mich gegenüber dem Tesla tatsächlich einen richtigen Mehrwert darstellt, sind Massagefunktion und Sitzbelüftung. Die werden bei uns auf fast allen Sitzen tagtäglich genutzt und sind längst nicht mehr nur ein nettes Extra. Gerade im Alltag merkt man erst, wie angenehm das ist. Einmal daran gewöhnt und man fragt sich: Warum hatte ich das eigentlich vorher nicht? ![]()
Was ich ebenfalls richtig positiv finde, sind die vielen kleinen X-Features in den X-Combos, die den Alltag tatsächlich einfacher machen. Ich nutze mittlerweile fünf oder sechs davon regelmäßig.
Zum Beispiel die automatische Heizungssteuerung, bei der Sitz- und Lenkradheizung abhängig von der Außentemperatur automatisch aktiviert werden. Gerade morgens ist das einfach angenehm – einsteigen und das Auto kümmert sich darum. ![]()
Auch so kleine Dinge wie die automatische Entriegelung des Ladekabels, wenn man hinten rechts die Tür öffnet, finde ich richtig clever. Sind zwar Kleinigkeiten, aber genau solche Details machen im Alltag den Unterschied.
Und auch mit den X-Combos habe ich mittlerweile einiges automatisiert. Den „Sentry-Modus“, wie ich ihn jetzt einfach mal aus Tesla-Zeiten nenne
, habe ich so eingestellt, dass er überall aktiviert wird, außer zu Hause und auf der Arbeit. Und was soll ich sagen: Das funktioniert bisher tadellos.
Was mir beim Fahren ebenfalls sehr positiv auffällt: Der automatische Spurwechsel geht gefühlt doppelt so schnell wie beim Tesla.
Der P7+ zieht deutlich zügiger auf die andere Spur und das empfinde ich im Alltag als richtig angenehm. Gerade wenn man mal kurz überholen oder die Spur wechseln möchte, fühlt sich das sehr souverän an.
Das Head-up-Display ist einfach mega und vom Fahrverhalten her liegt der P7+ wirklich satt und ruhig auf der Straße.
Ein absolutes Highlight für mich sind auch die Lautsprecher in der Kopfstütze. Gerade bei Navi-Ansagen oder beim Telefonieren im Private-Modus funktioniert das richtig gut. Die Soft-Close-Türen habe ich mittlerweile ebenfalls lieben gelernt – einmal gehabt und man will irgendwie nicht mehr zurück. ![]()
Den digitalen Rückspiegel nutze ich inzwischen eigentlich nur noch. Auch als Brillenträger habe ich damit überhaupt keine Probleme und kann den Zoom problemlos einstellen. Bisher immer klare Sicht – gefällt mir richtig gut.
Seit Kurzem sind außerdem die Continental AllSeasonContact 2 als Allwetterreifen drauf. Der erste Eindruck ist sehr gut, fahren sich wirklich angenehm. Was die Langzeiterfahrung angeht, muss ich natürlich erst noch ein paar Kilometer sammeln.
Ein paar kleine Kritikpunkte gibt es natürlich auch:
Bluetooth-Schlüssel: Manchmal öffnet das Auto schon, obwohl ich noch im Haus bin – trotz auf ca. 2 m eingestellter Entfernung.
Wenn ich dann tatsächlich am Auto stehe, kann es umgekehrt passieren, dass er nicht sofort reagiert und ein paar Sekunden braucht. Per App ist das schnell gelöst, aber Tesla hatte das meiner Meinung nach besser im Griff. Vielleicht wird es mit einem Update noch besser.
HUD: Das kleine Dreieck verschwindet manchmal einfach und taucht später wieder auf. Kein Drama, aber etwas merkwürdig. Ich denke, Software-Thema.
Musik: Bei gefühlt 50–60 % der Fahrten startet die Musik beim Einsteigen nicht automatisch. Dann eben kurz per Sprachsteuerung oder Tastendruck starten – für mich kein wirkliches Problem, aber es könnte natürlich besser funktionieren. Android Auto habe ich übrigens bereits komplett deaktiviert bzw. überall abgewählt, wo es möglich ist. Der Fehler tritt trotzdem weiterhin auf. Daher scheint es für mich nicht daran zu liegen.
Ampelerkennung: Eine Sache ist mir jetzt schon mehrfach auf meinem Arbeitsweg aufgefallen. Wenn ich auf eine Kreuzung zufahre, bei der beispielsweise die Linksabbieger-Ampel rot ist, die Geradeaus-Ampel aber grün, und ich geradeaus fahren möchte, bremst der P7+ trotzdem teilweise ziemlich stark bis auf etwa 20 km/h herunter. ![]()
Natürlich gebe ich manuell Gas, wenn hinter mir jemand fährt – ich möchte ja keinen überraschen.
Aber warum das Auto hier überhaupt so stark abbremst, obwohl die für mich relevante Geradeaus-Ampel grün ist, verstehe ich nicht ganz. Ist jetzt kein Drama, aber an dieser Stelle muss man definitiv ein bisschen gegensteuern. Mal schauen, ob sich das mit einem Update verbessert.
Kofferraumöffner: Den hätte ich persönlich lieber oben im Bereich des XPENG-Logos gehabt. Der sitzt ziemlich weit unten und man muss sich jedes Mal etwas „zusammenfalten“, um ihn zu erreichen.
Kein Drama, aber ergonomisch hätte ich ihn weiter oben platziert.
Haltestab der Fronthaube: Der Haltestab für die vordere Haube hängt bei mir ziemlich wackelig bzw. lose in seiner Aufnahme. Das wirkt irgendwie etwas billig und ist schade. Mit einem kleinen Gummi, einer besseren Halterung oder einer zusätzlichen Auflage hätte man das meiner Meinung nach deutlich wertiger lösen können. Kein Weltuntergang – aber bei einem ansonsten so gut ausgestatteten Auto fällt so ein kleines Detail eben auf. ![]()
Beim Licht bin ich ebenfalls zufrieden. Der Tesla mit Matrix-LED war da natürlich noch einmal eine andere Hausnummer, aber wenn man das Gesamtpaket und den Preis betrachtet, ist das hier trotzdem absolut top.
Auch hinten gibt es Positives: Meine Tochter sitzt dort und ich habe den Eindruck, dass der größere Abstand zum Vordersitz richtig viel bringt. Ihre Füße kommen nicht mehr so weit nach vorne und entsprechend sieht das Auto hinten deutlich sauberer aus.
Der ausklappbare Tisch wird ebenfalls regelmäßig genutzt – Tablet drauf oder beim Essen, wirklich praktisch.
Und dann wäre da noch der kleine Nebeneffekt des P7+: Egal wo das Auto steht, irgendjemand schaut rein.
Beim Einkaufen, auf dem Parkplatz, bei der Arbeit – auf der Kamera sehe ich regelmäßig ein, zwei oder drei Leute, die um das Auto herumstehen und schauen: „Was ist DAS denn?“
Auch einige Kollegen haben schon gefragt und sind vom Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich überrascht. Viele hätten nicht erwartet, dass ein Auto in dieser Größe und Ausstattung zu diesem Preis so viel bietet.
Unterm Strich: Nach 1.000 km bin ich weiterhin sehr zufrieden und würde den P7+ definitiv wieder nehmen. Natürlich gibt es ein paar kleine Software- und Detailthemen, aber nichts, was mir aktuell die Freude am Auto nimmt.
Jetzt bin ich besonders gespannt auf Dezember: Dann geht es über Weihnachten und Neujahr erstmals mit dem P7+ nach Kroatien und Italien auf Langstrecke. ![]()
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Der Tesla hat die Langstrecke immer absolut souverän gemeistert. Mal schauen, wie sich der XPENG schlägt. Ich bin jedenfalls gespannt – und irgendwie habe ich das Gefühl, dass der P7+ mich auch dort nicht enttäuschen wird. ![]()
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Die nächsten 1.000 km können kommen!