Natürlich ist Second Life immer besser. Recycling für mich nur die Lösung, wenn Second Life nicht mehr wirtschaftlich ist.
Und die Regierung konnte noch um die 170 Millionen Euro retten. ![]()
Uff, 15C!
Vulcan-Energy, ein deutsch-australisches Unternehmen, holt Siemens als Tech-Partner und Investor an Bord.
Wie schon vor längerer Zeit berichtet, wird Vulcan-Energy im Oberrheingraben ab 2028 mit dem kommerziellen Abbau von Lithium für Batterien beginnen, wobei Vulcan zunächst 24.000 Tonnen Lithiumhydroxidmonohydrat (LHM) pro Jahr herstellen will. Das soll mit einer endgültig festgezurrten Finanzplanung von 2,2 Mrd. EUR geschehen. Das Volumen reicht für eine Herstellung von rund 500.000 Batterien für Elektrofahrzeuge jährlich. Es werden bereits Testanlagen betrieben, die als Vorlage für die kommerziellen Anlagen dienen. Hier für wurde Siemens einerseits als Investor, andererseits als Partner für die Automatisierungs- und Digitalisierungs-Technolgie gewonnen wurde.
Die Abnehmer des Lithiums stehen auch schon fest: Es gibt Verträge mit Umicore, LG Energy Solution, Stellantis und Glencore. LG soll 31.000 LHM über 6 Jahre erhalten, Umicore 23.000 Tonnen, Stellantis 128.000 Tonnen über 10 Jahre.
Gute Sache für den Standort hier, hoffentlich sind wettbewerbsfähige Preise möglich.
Das einfach nur brachial! CATL take my money
Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Eine Kreislaufwirtschaft würde natürlich Sinn ergeben, aber wenn die Rohmaterialien nicht den Prozess dahinter wert sind, wird es natürlich schwierig. Dann kann es nur regulatorische Maßnahmen geben, das weiter durchzusetzen.
Ich glaube, dass es in einigen Jahren sogar eine reine Kreislaufwirtschaft geben wird. Wenn der Sweet-Spot mal erreicht ist, dann wird man die ähnlichen Batterien immer wieder aufbereiten können. Das muss aber staatlich reguliert werden, weil die Kosten wohl höher sein werden als einfach neu zu produzieren. Bis dahin vergehen aber noch paar Jahre.