Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten:
Mein alter Alpina B3 Touring mit 409 PS und 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h war schon ein richtig schnelles Auto. Damals dachte ich eigentlich, viel mehr braucht man auf öffentlichen Straßen nicht. Der Wagen hatte Druck ohne Ende, klang super und hat beim Beschleunigen jedes Mal Spaß gemacht.
Dann kam aber der Vergleich mit dem Tesla Model 3 Performance mit 513 PS und 3,4 Sekunden auf 100. Auf dem Papier denkt man sich vielleicht: „Ach, das ist ja nur knapp eine Sekunde schneller.“ Aber ganz ehrlich, diese eine Sekunde fühlt sich in der Realität nach einer komplett anderen Fahrzeugklasse an. Die Art, wie ein Elektroauto die Leistung sofort auf die Straße bringt, ist einfach etwas völlig anderes. Kein Schalten, keine Gedenksekunde, einfach Vollgas und sofort Schub.
Die absolute Krönung war dann meine Probefahrt im Tesla Model X Plaid mit 1.020 PS. Das war wirklich geisteskrank. Ich habe schon einige schnelle Autos gefahren, aber so etwas hatte ich vorher noch nie erlebt. Beim ersten Vollgasstoß musste ich tatsächlich lachen und gleichzeitig schlucken. Die Beschleunigung ist so brutal, dass mir kurz leicht schlecht geworden ist. Klingt vielleicht übertrieben, aber wer so etwas schon einmal erlebt hat, weiß genau, was ich meine. Bei rund 1.400 Nm Drehmoment wird man einfach in den Sitz gepresst, als würde einen jemand mit Gewalt nach hinten ziehen.
Trotzdem freue ich mich aktuell am meisten auf meinen XPeng P7+ Performance. Der muss gar nicht die Plaid-Werte erreichen. Für mich ist das Gesamtpaket entscheidend: viel Leistung, modernes Design, jede Menge Technik, hoher Komfort und dazu ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das wirklich beeindruckend ist.
Mittlerweile zähle ich tatsächlich die Tage bis zur Auslieferung. Noch 16 Tage und dann ist das Warten endlich vorbei. Ich kann es kaum erwarten, die ersten Kilometer zu fahren und herauszufinden, wie sich der P7+ im Alltag schlägt.
Die Vorfreude ist mittlerweile größer als bei jedem Auto, das ich bisher gekauft habe. 

