Fahrzeug nach Leasing-Ende erwerben

Das ist nicht ganz richtig. Ich hab mit gdb und tech Prämie insgesamt 52500 bezahlt. Restwertleasing, sprich ich kenne heute schon die Ablöserate, habe aber auch die Möglichkeit das Auto ans autohaus mit ausbleiben der Ablöserate zurückzugeben.

Diese Möglichkeit kostet über die gesamte Laufzeit 500 Euro mehr durch die Zinsen bei meiner Konstellation, aber ich konnte die Differenz anderweitig anlegen und somit mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr erwirtschaften.

Dieses Restwertleasing ist tatsächlich nicht immer so interessant wies Angeboten wird… Bei mir wäre es so gewesen:

Die Konditionen sind 25.000 € Anzahlung und ca. 300 € mtl. bei 48 Monaten Laufzeit. Der Haken: Die vereinbarte Restsumme ist niedriger als der tatsächliche Restwert. So wie ich das verstehe, habe ich rechtlich keinen Anspruch darauf, das Auto am Ende zu übernehmen. Der Leasinggeber kann den Wagen einfach anderweitig verkaufen – und ich stehe am Ende ohne Auto da. → hohe Anzahlung auch weg!

Korrigiert mich gerne wenn ich falsch liege!?

Du liegst nicht falsch.

Nachtrag: die Anzahlung ist aber bei jeder Leasingart weg.

Der Restwert kann niedriger aber auch höher sein. Der leasingnehmer ist am Ende dafür verantwortlich die kalkulierte restwertsumme erbracht wird. Wenn der Restwert höher ist, müsste die leasing mich auszahlen, wenn er niedriger ist, müsste ich sie auszahlen. Aber: da ich das Auto ja eh übernehmen werde, erbringen ich die kalkulierte restwertsumme. Darauf habe ich meinen Kauf ja auch kalkuliert! Ich hatte da auch meine Bedenken und gefragt, was wäre wenn der Restwert am Ende tatsächlich deutlich höher ist ich das Auto aber trotzdem behalten will, aber nicht für mehr Geld. Aussage war, dass ich zu 100% das Auto zum Kalkulierten Restwert auslösen kann, bzw nicht von mir direkt, sondern jemanden den ich als Käufer bestimme, dass kann z. B. Meine Frau sein. In diesem Fall würde die leasinggesellschaft nie eingreifen. Anders sähe es aus, wenn ich das Auto zurückgeben will.

Hier muss halt ganz klar gesagt werden, dass Du auf diese Art Nebenabrede keinen Rechtsanspruch hast. Die Leasinggesellschaft kann das Auto Dir oder Deiner benannten Person das Auto andienen, muss es aber nicht. Wenn die Firma sich am Ende des Leasings also umdreht und sagt „ätsch, doch nicht“, dann hast Du komplett Pech gehabt. Muss man dabei im Kopf haben.

Leider hat man hierauf kein Rechtsanspruch und Nebenabsprachen sind unzulässig. Hatte hier mal in diversen Foren gelesen das Leasinggesellschaften auch hier tatsächlich von Gebrauch machen, wenn das Auto mehr Wert hat. → und als Kunde steht man blöd da

Ja, würde mich auch überhaupt nicht wundern dass die Leasingbank das Auto dorthin verkauft, wo sie das meiste bekommt.

Der einzige der dann Pech gehabt hat, ist mein Verkäufer. Ich habe ihn explizit mehrfach darauf angesprochen, er hat extra noch mal Rücksprache mit der ald gehalten. Aussage blieb die gleiche. Sollte es so kommen, wäre ich wissentlich verarscht worden, daraus resultieren dann bei dem entsprechend hohen Schaden für mich, andere probleme, die betreffen dann aber eine andere person. Aber schauen wir mal. Eigtl macht der Verkäufer einen sehr guten Eindruck. War sogar der Verkaufsleiter.

Das ist aber die Rechtslage. Ich sag‘s nur.

Die Bank geht am Ende aber nicht hin, macht ein Gutachten des Fahrzeugs und versucht es dann anderweitig zu verkaufen. Die Bank kalkuliert jetzt ihr Angebot, basierend auf diesem Angebot hat die Bank einen sicheren Gewinn, vorausgesetzt sie erhält min die kalkulierte Ablöse. Aber Hey… In 4 Jahren werde ich berichten :joy:

Genau das war auch meine Aussage. Aber wie gesagt, wenns soweit kommen würde, wäre es arglistische Täuschung was ich auch nachweisen kann. Habs ja schriftlich

ALD schaut sich am Ende des Leasings natürlich den Buchwert an und allgemein zu erzielende Marktpreise. Das Auto wird dann in jedem Fall beim Händler begutachtet, das geht an ALD und dann werden sie eine Entscheidung treffen. Und wenn der woanders zu erzielende Gewinn dann noch höher ist, dann sagen die nicht „och nee, wir sind so lieb“ sondern eher „danke, ciao“.

Wurde mir auch versprochen und sogar mehrfach gesagt das es eigentlich eine Finanzierung ist und und und. Rechtlich sieht’s leider anders aus. Google gerne Mal.

Nein, wenn ich das Auto am ende übernehmen will zum Kalkulierten Restwert, dann muss ich nur die Rate überweisen. Keine Vorstellung beim Händler, anschließend kommt der brief per Post.

Ich hatte eigtl vor das Auto bar zu kaufen. Allerdings hat er mir das dann schmackhaft gemacht. So kann ich die andere Hälfte anlegen, ohne eine wirkliche finanzielle mehrbelastung im Monat zu spüren. Meine Rate beträgt nur 185 Euro.

Am Ende erwirtschafte ich so deutlich mehr als die 500 Euro zinsaufwand die auf die Raten entfallen. Das war der einzige Grund diese Geschichte so abzuschließen!

Ich spreche ihn am Donnerstag vor Ort noch mal persönlich darauf an und werde berichten!

Du bist schon groß, Du wirst das schon machen. Gewarnt wurdest Du jetzt ausreichend, denke ich.

Da hast du recht! Ist auch so. Aber ich habs schriftlich und wenn er als Fachmann einem Laien etwas der Art verkauft, muss er auch am Ende dafür gerade stehen. Ich kann die Mehrkosten im Falle eines falls vorstrecken, das ist kein Problem. Aber ich bekomme es wieder, verarschen lasse ich mich nicht.

Hat denn hier jemand Erfahrung wie es am Ende tatsächlich gelaufen ist?

Das dürfte wohl eher eine Frage für die Allgemeinheit sein als an mich.

Ich habe tatsächlich, da ich mir vera… vorkam, das Auto nicht dort gekauft und am Ende woanders bestellt und finanziert. → auch wenn am Ende der schlechte Deal

Problem ist, lt. Informationen die ich gegoogelt habe, das man selbst das Angebot nicht bekommt und das Auto am Ende verliert. War doch sehr erschreckend was ich alles gelesen habe