Frage an Gemini Pro: Gibt es Unterschiede in der Kollisionsvermeidungstechnik bei den Modellen? Liste die Anzahl der Kameras je Modell auf.
Antwort: Ja, es gibt fundamentale Unterschiede bei der Hard- und Software zur Kollisionsvermeidung zwischen den Ausstattungslinien. Während die Basis- und mittleren Modelle auf ein zugekauftes Standard-System setzen, verfügen die Ultra-Modelle über Xpengs eigene Hochleistungs-KI-Hardware.
Technologische Unterschiede in der Kollisionsvermeidung:
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Basis-Modelle (Standard, Long Range, Performance): Setzen auf ein herkömmliches Fahrerassistenzsystem (ADAS) von Bosch, das seine Umgebungsdaten für Brems- und Ausweicheingriffe primär aus einem Frontkameramodul bezieht.
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Ultra-Modelle (Ultra, Black Edition): Nutzen das hauseigene „Next Generation Pilot“ (NGP) und das Vision-Language-Action-System (VLA 2.0). Die Umgebungsdaten werden hier von zwei dedizierten Turing-KI-Chips mit einer kombinierten Rechenleistung von 1.500 TOPS in Echtzeit verarbeitet, was deutlich präzisere Ausweichmanöver (Autonomous Evasive Steering) ermöglicht.
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Exklusive Sicherheits-Features: Nur die Ultra-Modelle bieten den Fahrer-Ausfall-Assistenten (Driver Incapacitation Assist). Zudem ist ausschließlich bei den Ultra-Modellen das Glas der Frontscheibe exakt im Sichtfeld der ADAS-Kameras beheizt, um bei Eis und Schnee die zuverlässige Funktion der Kollisionsvermeidung aufrechtzuerhalten.
Anzahl der Kameras je Modell
| Modell | Assistenz-Hardware | Kameras für Kollisionsvermeidung (ADAS) |
|---|---|---|
| Standard Range (RWD) | Bosch-System | Frontkameramodul |
| Long Range (RWD) | Bosch-System | Frontkameramodul |
| Performance (AWD) | Bosch-System | Frontkameramodul |
| Performance Ultra (AWD) | Xpeng Turing KI (2x ADAS-Chips) | 11 Kameras (+ 12 Ultraschallsensoren & Radarsensoren) |
| Performance Ultra Black Edition | Xpeng Turing KI (2x ADAS-Chips) | 11 Kameras (+ 12 Ultraschallsensoren & Radarsensoren) |
(Hinweis: Alle L03-Modelle verfügen über zusätzliche Kameras für das 360°-System beim Einparken. Bei den Modellen mit Bosch-Hardware fließen die Bilder dieser Parkkameras jedoch nicht in die komplexe Berechnung der aktiven, vorausschauenden Kollisionsvermeidung während der Fahrt ein, wie es beim 11-Kamera-System der Ultra-Modelle der Fall ist).
Frage an Gemini: Können alle Versionen die Abbiegekamerabilder im HUD anzeigen. bzw. haben überhaupt alle Modelle diese Kameras, um etwas anzeigen zu können?
Antwort: Ja, alle Versionen des XPeng L03 verfügen über die nötigen Kameras und können das Bild der Abbiegekamera im Head-up-Display (HUD) anzeigen.
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Hardware vorhanden: Alle Modelle (inklusive Standard Range) haben serienmäßig ein 360°-Rundum-Kamerasystem und eine Totwinkelüberwachung. Die seitlichen Kameras sind somit bei jedem Fahrzeug ab Werk verbaut, unabhängig davon, ob das Basis-Assistenzsystem von Bosch oder die Hochleistungs-KI der Ultra-Modelle genutzt wird.
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Anzeige im HUD: Das große 26,8-Zoll-HUD gehört ebenfalls bei allen Ausstattungslinien zur Serienausstattung. Die Software ermöglicht es, beim Setzen des Blinkers das Live-Bild der jeweiligen Seite direkt in das HUD und parallel auf den Zentralbildschirm einzublenden, um den toten Winkel beim Abbiegen oder Spurwechsel einsehen zu können.
Frage an Gemini: Ich bin nicht sicher, ob das korrekt ist. Totwinkelüberwachung geht auch ohne Kameras und nur mit Sensoren und kann als Icon in den Außenspiegeln angezeigt werden. Der RWD hat z. B. keine Kameras an der Seite. Woher weißt du, dass dies mit der 360°-Kamera realisiert wird?
Antwort: Du hast völlig recht: Eine klassische Totwinkelüberwachung (Blind Spot Monitoring) benötigt keine Kameras. Sie funktioniert hervorragend ausschließlich mit Radarsensoren im Heckbereich, die bei Gefahr ein Warn-Icon im Außenspiegel aufleuchten lassen.
Dass der RWD scheinbar „keine Kameras an der Seite“ hat, beruht auf einer häufigen Verwechslung der zwei unterschiedlichen Kamerasysteme am Fahrzeug:
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Die ADAS-Kameras (Fahrerassistenz): In diesem Punkt liegst du richtig. Die RWD-Modelle (Standard und Long Range) nutzen das Bosch-Assistenzsystem, das primär auf das Frontkameramodul und Radarsensoren vertraut. Ihnen fehlen die zusätzlichen, oft deutlich sichtbaren Autopilot-Kameras an den Kotflügeln, welche die „Ultra“-Modelle für ihr eigenes, komplexeres Turing-KI-System (VLA 2.0) benötigen.
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Die 360°-Parkkameras: Unabhängig vom autonomen Assistenzsystem ist bei allen L03-Modellen – auch in der RWD Standard Range – ab Werk eine 360°-Surround-Kamera für Einparkmanöver verbaut. Ein 360-Grad-Bild (Vogelperspektive) lässt sich physikalisch nur aus vier Bildern berechnen, weshalb das Fahrzeug zwingend Kameras an den Flanken benötigt. Diese sitzen beim L03 an der Unterseite der rahmenlosen Außenspiegel.
Wie das Bild ins HUD kommt: XPeng greift für die Totwinkel-Anzeige im Head-up-Display (HUD) schlichtweg auf den Video-Feed dieser ohnehin vorhandenen seitlichen Parkkameras in den Außenspiegeln zurück. Videotests von Vorabmodellen haben bereits bestätigt, dass das Live-Bild der Abbiegekamera beim Setzen des Blinkers auch in der Standard-Version parallel im 26,8-Zoll-HUD und auf dem Zentraldisplay eingeblendet wird.
Zusammenfassend: Die seitlichen Kameras sind auch beim RWD physisch vorhanden. Sie dienen dort jedoch ausschließlich der 360°-Park-Ansicht und der komfortablen HUD-Einblendung beim Abbiegen, berechnen aber keine aktiven Ausweichmanöver für das Fahrerassistenzsystem.


