Ist der Kauf eines China-Auto sozial "verwerflich"?

that’s plain wrong.

It’s one person’s word against another’s.

Both of you, please provide sources.

Well, almost all…

LG and CATL have production facilities in Europe.
CATL Arnstadt delivers the cells for Audi and Porsche. Source: Factory tour Youtube Video from Tom Bötticher.
LG Wroclaw delivers 65GWh batteries a year to all major european brands, Source: LG, insideEVs.de. Tesla started it’s battery production in Grünheide for their 4680 Model Y LongRange RWD. Source: Tesla

So the batteries don’t come from china. The IP does mostly.

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Hab letztens einem Kumpel erzählt das ich einen X Peng bestellt habe.

Er: Verräter

Ich: Wer hat denn angefangen?

Mahl davon abgesehen, mein erstes Auto war ein Opel Corsa, danach hatte ich nur Japaner und Koreaner und einen Engländer aus Österreich.

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Das liest sich grundsätzlich erst einmal gut aus meiner Sicht.

Was dann nur mit den Preisen passieren könnte?

Das ist ja das schöne für die Hersteller: sie orientieren sich an unseren Preisen und machen damit mehr Gewinn, weil sie ja nicht so tief runter gehen müssen/dürfen, wie sie könnten.

Es werden über 60% der Autos in asiatischen Ländern produziert.

Allein 30% der globalen Autoproduktion erfolgen in China.

Nur mal als Randnotiz.

Leute, ihr kauft Handies von wo? China oder Korea? Ihr kauft Tablets aus China? Ihr kauft Fernseher aus China? Ihr kauft Zubehör aus China? Von wo kommen inzwischen viele Notebooks? Küchenmaschinen, Airfryer und und und… aber beim Auto diskutiert ihr ernsthaft über sozial verwerflich? Wir haben die 2 XPENG nicht wegen dem Preis gekauft, sondern weil sie uns komplett so zusagen, wie sie sind, und wir einfach über etliche Jahre immer immer mehr negative Erfahrungen mit deutschen Fahrzeugen gemacht haben, sei es die Qualität der Fahrzeuge, sei es die immer schlimmer werdende Arroganz der immer größer werdenden Händler, seien es die so dermaßen gestiegenen Wartezeiten auf Reparaturtermine sowie auch Stundensätze und Ersatzteilpreise nach nur 2 Jahren Garantie! Wir haben 2023 den Schritt nach Japan gemacht, 2 Mazda CX-60 PHEV und 2024 dazu einen CX-80 PHEV, heute habe ich auch den CX-80 verkauft und warte auf den 2. G9P als Ersatz. Bei Mazda haben uns auch die 6 Jahre Garantie mit gelockt!!! Warum so schnell wieder abgestoßen? Weil auch diese japanischen Fahrzeuge in dieser Zeit ständig Gast in der Werkstatt waren mit zig Störungen, aber auch im Alltag alle 3 Fahrzeuge nicht toll waren aufgrund schlechter Bauteilequalität. Die Liste an Mängeln wäre so lang, die würde keiner zu Ende lesen… deswegen habe ich jetzt bei XPENG null schlechtes Gewissen, denn die deutschen Hersteller haben schon viele Jahre ihre Hausaufgaben null gemacht, aber man denke nur an manche Interviews mit Müller, Stadler und und und zurück.

WIR fahren unseren G6P und G9P sehr gerne, weil sie einfach ein tolles Fahrgefühl rüberbringen, und sind ja auch nicht die günstigen Fahrzeuge aus China. Bislang war JEDER, der mitgefahren ist, wirklich sehr positiv überrascht über den Fahrkomfort!

Ich hoffe, dass XPENG weiter seine Weg nach oben macht mit nicht den billigsten, sondern wirklich soliden Fahrzeugen, die auch noch nach ein paar Jahren von der Software her gepflegt werden, so wie es inzwischen bei Handies üblich ist.

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Da trifft individuelle Vernunft, kollektive Verantwortung und geopolitische Ungewissheit aufeinander. Eine Pflichtethik fragt nicht zuerst nach dem Nutzen, sondern nach der Handlung selbst. Kaufe ich ein Produkt, dessen Herkunftsstaat systematisch Rechte einschränkt, Minderheiten unterdrückt und territoriale Aggression als Option offen lässt? Geht es darum? Mache ich mich dann mitschuldig? Die Antwort lautet: ein Stück weit ja, aber nur, wenn man deutliche Konsequenz verlangt. Dann dürfte man konsequenterweise auch kein Smartphone, keine Solarzelle, keine Batterie in einem deutschen E-Auto und oft nicht einmal ein „deutsches“ Fahrzeug kaufen, dessen Zellen, Magnete oder Elektronik zu großen Teilen aus derselben Lieferkette stammen. Aber das hatten wir ja schon zur Genüge. Wer nur beim offen sichtlichen Endprodukt die Linie zieht, betreibt selektive Moral. Eine konsequente Lesart fragt nach den Folgen. Ein einzelner Kauf verändert China nicht. Er verändert aber den Wettbewerb: Druck auf deutsche Hersteller, schneller, günstiger und softwarestärker zu werden – oder weiter Marktanteile zu verlieren. Ob das „China gewinnt“ bedeutet, hängt davon ab, ob man Wettbewerb als Nullsummenspiel oder als Anreiz zur Erneuerung versteht. Historisch haben offene Märkte oft beides gleichzeitig erzeugt: Wohlstand hier und Machtverschiebung dort. Beides wegzuleugnen wäre naiv.
Es gibt noch eine dritte Ebene: persönliche Integrität und sozial Kosten. Moral ist nicht nur abstrakte Pflicht gegenüber einem fernen Staat, sondern auch das, was man in der Familie und auf dem Parkplatz aushalten will. Wer ein China-Auto fährt, signalisiert nicht automatisch „ich unterstütze das Regime“, sondern oft nur „ich kaufe das beste Angebot“. Trotzdem wird dieses Signal von anderen gelesen. Reputation folgt nicht der Feinunterscheidung, sondern dem Symbol. Das ist ungerecht und trotzdem real. Philosophisch ehrlich bleibt deshalb eine unangenehme Einsicht: Es gibt hier keine saubere Lösung, nur den angemessen Grad der Heuchelei. (Trendet eh grad) Wer den Kauf aus Prinzip ablehnt, sollte denselben Maßstab auf die gesamte Konsumwelt anwenden. Wer ihn akzeptiert, sollte nicht so tun, als sei das nur Technik- und Schnäppchenfrage; es ist auch eine Wette darauf, dass wirtschaftliche Verflechtung Konflikte dämpft statt sie zu finanzieren. Beides sind Wetten, keine Gewissheiten.Die eigentliche moralische Frage lautet daher weniger „Darf man sich verführen lassen?“ als: Welche Verantwortung übernimmt man bewusst, und welche Widersprüche ist man bereit auszuhalten? Wer das für sich klar benennen kann – ohne sich hinter „die Chinesen wollen uns nur kaputtmachen“ oder hinter „Herkunft ist egal“ zu verstecken –, hat die Diskussion schon zivilisierter geführt als die meisten, die nur empört auf das Logo starren.

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Wenn ich unsere Politik sehe ,wie sie sich den VAE anbietern ,habe ich keine Probs einen Chinesen zu fahren.

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Wer ist VAE ?

Und vor allem: Was hast du gegen die VAE?

Vereinigte Arabische Emirate.

XPeng hat in China nicht das Image einer Billig-Marke. Die sind schon gehobenes Segment und zielen u.a. auf Denza und Aito (= Huawei Auto).
Und mit der Modellpalette L03, G6, P7+, G9, X9 zielt xPeng in Europa ja auch nicht auf Dacia

ich frage mal in die Runde wer von euch denn schon mal in China war - und zwar nicht als Touri an der Great Wall o.ä.?
Wenn man sich ansieht, wie wir in Deutschland z.T. mit Minderheiten und Schutzbedürftigen umgehen, der sollte in Sachen „China, Uiguren, Menschenrechte“ einfach mal innehalten, nachdenken - und dann seinen Satz neu beginnen.
Ach übrigens: in den von gewissen Kreisen so gelobten Trump-Amerika ist die China-Aversion auch nur vorgeschoben.

Jeder, der sich einen XPeng, BYD oder ein anderes Fz aus chinesischer Produktion kauft, macht das nicht aus „sozialer Verwerflichkeit“ sondern aus einfachem Preis-/Leisungsdenken.

Diese Diskussion gab es übrigens schon 2x: bei den Japanern und den Koreanern, also diese auf den europäischen/deutschen Markt kamen. Gleiche Muster, ähnliche Argumentationen.

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Nichts . Rein garnichts.

Es ist auch ein anderer Kulturkreis mit anderer Rechtssprechung und kaum Frauenrechten.

Das stört unseren Kanzler scheinbar nicht.

Bei China sieht man das offiziell immer etwas anders.

Zweierlei Maß.

Ich nenne das verlogene Gesellschaft.

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ich würde mir nicht anmaßen wollen, mich mit den jahrtausende alten ethnologischen und geschichtlichen Themen in China auszukennen… ich kann mir darüber überhaupt kein Urteil erlauben…

Und der bei uns hier im Forum angesprochene Aspekt der Moral betrifft auch nur unsere Wertvorstellung losgelöst von unternehmerischer Verantwortung zu ausbleibenden Innovationen. Wenn bei uns etwas nicht so läuft …rufen wir gleich nach der Politik…

Unser Wohlstandsverlust ist hausgemacht und maßgeblich in der demographischen Entwicklung und einer deutschen Überheblichkeit begründet.

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Oooooder… wir fragen einfach mal nach, wieso uns da jemand eine moralische Diskussion glaubt aufdrängen zu dürfen. Mit welchem Recht.

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