Notfallbatteriekontakte (12V) - Erreichbarkeit

Sorry evtl. eine seltsame Frage von mir

Mein Fahrzeug kommt leider erst nächste Woche, aber es scheint, dass der G6 leider keine Batteriekontakte laut Anleitung erreichbar hat, wenn das Fahrzeug abgeschlossen ist und die 12V Batterie leer ist sofern man den Notschlüssel nicht mit hat.

Natürlich dauert es hoffentlich einige Jahre bis sowas passiert aber wenn dann steht man erstmal doof da. Je nach Entfernung zum physikalischen Notschlüssel evtl. ein größeres Problem.

Tesla hat glaube ich 2 Anschlüsse +/- hinter der Klappe der Abschleppöse wo man notfalls 12V anlegen kann damit das Auto zu mindestens entriegelt werden kann. Hat das jemand schonmal hier überlegt ob man sinnvoll so Nofallstecker/Anschlüsse sinnvoll nachrüsten könnte oder vertraut man einfach auf den Xpeng Kundenservice?

Ich hatte ja heute morgen dieses Teil gepostet, zu dem es auch den passenden Ladestecker gibt:

Hinter der Klappe für die Abschleppöse ist ein guter Platz!

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Danke dir

Dann weiss ich ja welches Projekt ich als erstes dann wohl mal angehen werde :slight_smile:

Eigendlich braucht man nur ein gut isoliertes Plus Kabel hinter der Abschleppkappe . Das werde ich mir mal anschauen . Welchen Querschnitt des Kabel braucht man , was meint ihr ?

Gute Frage, welchen Querschnitt hat denn so ein Booster?

Einen sehr dicken, aber die sind dafür gebaut, sehr schnell hohe Amperezahlen liefern zu können weil sie dafür gedacht sind, auch nen 3l-Diesel zu starten. Hier braucht‘s die nicht. Aber: denkt an Eure Garantie, liebe Leute.

Dann würde ich, sollte ich so etwas einbauen wollen, den gleichen Querschnitt nehmen.

Also es sollte ein 2.5mm2 Kabel mit 15A Sicherungsträger reichen (+) und das (-) Kabel direkt auf Masse (Fahrzeug) dann. Es geht ja nur darum das Auto im Notfall aufzuwecken damit man reinkommt meiner Meinung und die Haube öffnen kann. Echten Startstrom wie beim Diesel /Benziner mit Spannungsspitze(Boosterquerschnitt) braucht es ja nicht Dann kann man direkt an die Batterie und die Laden oder austauschen ohne die Garantie zu gefährden . Ich muss mal sehen wie man die Kabel sicher einbauen kann :slight_smile: soll ja auch keinen Kurzschluß geben :wink:

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Vielleicht liest Du da erst noch mal die Garantiebedingungen…

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Bei den Toyotas/Lexus Hybriden reichte eine kleine Messingzunge in der Zentralelektrik . Und das Kabel dahinter war villeicht 1,5 Quarat . Es musste ja nur hochgefahren werden .

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Ich verstehe deinen Punkt aber das sind eigentlich Standard-Garantiebedingungen die selbstverständlich sind. Dennoch ist dein Einwand natürlich sinnvoll und wichtig.

Also das keine Garantie auf ein selbst verlegtes Kabel besteht (oder andere Anbauteile) oder aufgrund der kausalen Folgen davon. D.h. wenn ein solches Kabel einen Kurzschluss verursacht und damit die Batterie, Relais oder den Bordcomputer und co killt=> Selber Schuld. Die Garantie auf die anderen Teile (Hochvolt etc) bleibt aber davon unbeindruckt sofern kein kausaler Zusammenhang besteht. Das kann theoretisch sogar durch ein falsches Ladekabel, ein fehlerhaftes Gerät an der 12V oder am USB Anschluss auch passieren oder sogar über falsches direktes Überbrücken bei Panne.

Das ist dasselbe wie diese “Ablagen” hinter dem Monitor. Sollte es z.B. beim Display zu einem Problem führen (Kabelbruch/Displayschaden) kann Xpeng auch sagen: Keine Garantie, dem Frunk, Dachträger (Schäden am Dach) etc. Wenn man eine Keramikversiegelung macht und es kommt zu Lackproblemen => Keine Garantie mehr etc…

Ggf muss man Xpeng nach der Gewährleistung nachweisen, dass kein kausaler Zusammenhang besteht.

Das Risiko:

Nehmen wir ein solches “Not-Betriebskabel” das über 15A Stecksicherung abgesichert ist nahe der Batterie und dessen Enden korrekt wasserfest isoliert sind. Das - Kabel ist an der Karosserie und nicht an der Batterie direkt (Warum auch immer Xpeng das beim Überbrücken in die Anleitung schreibt). 15A stellen sicher, dass ein heftiger Stromstoß die Sicherung killt. Die Xpeng 12V Batterie sollte auch immer mehr als 15A abgeben können. Alleine die 12V Dosen sind mit jeweils 15A zugelassen also sollte man damit Überspannung sinnvoll verhindern können. Von der 12V Batterie zur Elektronik kommen die Sicherungen und dann ggf die Relais. Dadurch sollte das Risiko für die Bordelektronik bei korrekter Ausführung extrem gering sein. Ein “dickes” Kabel ohne Sicherung zum ggf. Laden sogar von außen würde ich eher nicht machen. Auf die Batterie gibt es eh keine Garantie in diesem Rahmen (siehe mittlerer Punkt deines Screenshots).

Der Vorteil:

Der Orginal-Notschlüssel (Nachgemachte Schlüssel können ja auch Schäden verursachen und sofern der nicht Orginal von Xpeng kommt siehe Garantiebedingungen) muss nicht immer mit. Bei toter 12V Batterie (leider keine Seltenheit bei E-Autos) und Notschlüssel kommt man ohne evtl. Schäden zu verursachen (Notöffnung ber Blasebalg) eher ins Fahrzeug und kann damit die Motorhaube evtl. öffnen (Wodurch man an die Batterie kommt).

Alternativen:

XPeng Garantie (keine Ahnung was die sagen wenn die 12V tot ist und man nicht drankommt…) sie können ja auf den Notschlüssel verweisen der aber evtl. eben nicht am Mann/Frau ist (daheim und keiner kommt dran). Wahrscheinlich muss man warten bis der Kurier mit dem Notschlüssel da ist dann

Ob der ADAC /oder andere das Auto Problemlos aufbekommen weiß ich nicht.

Andere?…. Naja am sichersten ist wohl den Notfallschlüssel von Xpeng direkt nachmachen zu lassen (dann geht das Orginal nicht verloren) und dann bekommt jeder das in den Geldbeutel :wink:

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Das wäre zumindest für die Garantie der sicherere Weg.

Hat schon jemand die kleine Abdeckung für den Abschlepphaken in der Frontschürze geöffnet?
Beim Model 3 und Y wurde die kleine, runde Abdeckung per Druck am oberen Rand rausgehebelt. Etwas fummelig, sie wieder einzuklipsen.
Ich hab das bei meinem G6 probiert, da bewegt sich aber leider nichts.
Danke für eure Erfahrungen :+1:
VG Olaf :man_raising_hand:t2:

Ich würde hier noch folgende Überlegung berücksichtigen:

Es wird eingangs davon ausgegangen, dass die eigene 12V-Batterie so leer ist, dass es nicht mehr zum Öffnen des Fahrzeugs mittels “Elektronik” reicht.
Die Batterie dürfte dann somit eine aktuelle Leerlaufspannung deutlich unter 12V haben.

Nun verbindet man diese leere Batterie mit einer nahezu vollen 12V-Batterie, deren Leerlaufspannung deutlich über 12V liegt.
Beim Herstellen der elektrischen Verbindung fließen Ausgleichströme, dessen Höhe sich je nach Zustand der leeren und vollen Batterie ergibt.

Ob dabei eine 15A-Sicherung reicht, bleibt abzuwarten.
Wie gesagt, das richtet sich vorzugsweise nach dem aktuellen Zustand beider Batterien.
Und ob ein 2,5mm² dickes Kabel reicht, wage ich eher zu bezweifeln.
Es kann somit bei zu niedrigem Querschnitt u. U. zu einem Kabelbrand kommen.
Und wenn eine vorgeschaltete Sicherung auslöst, ist man wieder genauso weit wie vorher.

Unberücksichtig bleibt hiervon, inwieweit eine 12V-Batterie vom Hochvoltnetz zum Laden verwendet wird.
Keine Ahnung, ob das nur während der Fahrt erfolgt und wie empfindlich die verantwortliche Elektronik auf solche externe Einflüsse reagiert.

Ob sich der Aufwand und das Risiko für ein Ereignis lohnt, welches äußerst selten eintreten wird, muss jeder selbst entscheiden.
Ich würde in so einem Fall eher einen Anruf an einen Pannendienst tätigen.

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Da ohne 12V-Spannung die Steuergeräte aus bleiben, ist externes Nachladen über AC- oder DC-Ladesäulen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht möglich.

Das stimmt allerdings.
Meine Aussage zielte aber eher darauf ab, dass das Nachladen den Totalausfall der 12V-Batterie deutlich verzögert.

Wenn die 12V-Batterie einmal leer ist, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen.

Keine Ahnung, wie bei Xpeng die elektronische Vorgehensweise zum Nachladen der 12V-Batterie ist.
Unser alter Nissan Leaf zum Beispiel hat im Dachspoiler ein Solarpanel, um die 12V-Batterie auch beim Parken nachzuladen. :smiling_face_with_sunglasses:

Bei 5% SoC scheint er damit aufzuhören.

Ich hatte weiter vorn schon mal geschrieben , dass die Toyota/Lexus in der Zentralelektrik eine Kupferzunge haben , an der man das Auto mittels Fremdbatterie booten kann.
Und diese Kupferzunge ist nicht mit einem übermässigen dicken Kabel zur Batterie verbunden.

Ich für mich werde mir diese Möglichkeit zum Fremdbooten schaffen !

Zitat: „….Ich für mich werde mir diese Möglichkeit zum Fremdbooten schaffen!…“

Ich ebenso. Fahre seit 2011 elektrisch und habe schon mindestens 20 Teslas (eigene und fremde) genau so wieder zum Laufen gebracht.

Google mal nach “batterie leer nach dem ac laden”. Da gibt es massenhaft Treffer. Es gibt AC-Wallboxen, die lassen das Auto nach dem Laden nicht zur Ruhe kommen und am Ende ist die 12V-Batterie leer. Da nutzt auch keine volle HV-Batterie etwas und ich bezweifle dass ein Solarpanel da noch etwas retten kann. Denn dann müsste es direkt mit der 12V-Batterie verbunden sein.