Reichweite Autobahn, Ladetarife?

Ich würde dir eher einen Wohnungs- oder einen Jobwechsel raten. Was das Auto betrifft hängt es ja von dir ab. Fahr ein paar Modelle und finde heraus was am besten für dich ist.

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Zur Entscheidungsfindung hier mal aus meiner Praxis:

Meine Rundtour Home - Arbeit - Home liegt bei knapp unter 300Km (muss ich allerdings nicht so oft fahren).

Im Winter waren es immer um die 90% Akku im Sommer um die 70% die ich dabei verfahren habe…

Wobei ich nicht viel anders fahre wie mit dem alten, sprich nicht mit 80 rechte Spur…
Halt normal an den Verkehr angepasst, wenn frei ACC auf 140 und auch mal deutlich schneller (aber das nur kurze Teilbereiche). Führt aber durch 98% BAB auch zu Verbräuchen zwischen 22 kWh und 27 kWh auf 100Km (der hohe Wert natürlich auch durch „Vorheizen“ im Winter ala Komfort). Die Werte sind auch nicht aus dem Auto abgelesen (sind sehr viel niedriger) sondern anhand der Ladesäule berechnet (also inkl. Verluste).

Momentan kann ich weder an der Arbeit noch zu Hause laden, habe aber auf ca. der halben Strecke jetzt einen günstigen 360er Ladepunkt der mir hohe Flexibilität bietet.
Sprich im Sommer fahre ich mit allem über 35% und im Winter über 50% los um dort zu laden.
Da hier eigentlich immer 15-20 Minuten laden reichen um mit wenig „Zeit- und Komfortverlust“ die Runde zu fahren.
Wobei die Grenze für merklich mehr/weniger kWh/100Km so um 10 Grad zu liegen scheint.

Ansonsten ist der nächste EnBw Ladepunkt (da hab ich den L Tarif) nur knapp einen Kilometer von zu Hause weg, und dann wird da geladen (hier spare ich gegenüber dem alten LPG ICE 30-40% 100Km).

Ist bei mir der Anbieter geworden, da Ionity zu weit/ungünstig liegt und auch auf meiner Strecke selten ist und Electra ist da quasi nicht vorhanden.
Daher prüfen was am besten für einen in Frage kommt…

Für mich ist das 0,0 Umstellung, da mein alter Wagen auf LPG auch nur eine Reichweite auf Gas zwischen 350 und 450Km (je nach Fahrweise) hatte.
Trotzdem ein no brainer, da der G6P nochmal günstiger ist (auf der Strecke aktuell ca. 50% in Zahlen ca. 13 zu 7€ auf 100Km).

Zusammenfassend:
Wenn du so fährst wie ich, solltest du locker 3 Tage schaffen. Wenn du am dritten Tag lädst kann es dann sogar fürs Wochenende reichen. Hast du Interesse am 6er LR oder 7er LR (hier meine ich auch der P) sollte es sogar noch etwas besser passen, da der Verbrauch grundsätzlich etwas niedriger ist.

Nur mal meine 2ct dazu, auch wenn etwas länger geworden :hugs:

Gruß aus dem Pott :sign_of_the_horns:t2:

25.000km im Jahr und keine eigene Wallbox.
Dann lass es mit dem EAuto.
Du wirst auf’s Jahr gesehen,
zu viel Zeit ab der Säule verbringen.
Ich fahre 35Tkm +

Niemals würde ich das ohne Wallbox machen.

Auf der Arbeit eine Wallbox.
Keine Chance beim Arbeitgeber?

Mhhhhh - ist das hier Konsens? Weil - so sähe das bei mir halt auch aus… :woozy_face:

Nein, kein Konsens.

Entscheidend ist doch nicht ob man eine Wallbox hat oder nicht, sondern es hängt vom Fahrprofil ab. Ob nun 10h an der Wallbox oder 28min am HPC-Lader, wenn es in den Alltag passt, sehe ich da kein Problem.

Meine Eltern werden auch nur öffentlich laden, weil die Kosten für die Installation zu Hause (öffentlicher Weg vorm Haus) eine Installation schwer machen, und die Parkplätze öffentlich, also nicht immer frei sind. Zudem kann man die Installationskosten von 1000-1200€ auch in Strom-Tanken investieren.

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Also an HPC Säulen würde ich schon vorbeikommen (z.B. bei JET) - nur habe ich inzwischen „entdeckt“, dass die tatsächliche Ladeleistung nicht immer den beworbenen Werten entspricht…

Hab trotz vieler Verbrennerjahre auch noch nie einen „Tiger im Tank“ oder eine eigene Tankstelle am Haus gehabt :upside_down_face:
Leistungen der Ladesäulen sind halt immer ein Zusammenspiel von Säule, Auto, Temperatur, Auslastung des Standorts, 2 Ladevorgänge an einer Säule…
Am Ende eine passende Säule suchen, die in deinen Alltag passt, z.B.
einkaufen und vor dem Supermarkt gleichzeitig laden kostet keine Zeit. Es wird immer mehr Schnelllader geben, ob es dann immer die volle Leistung sein muss hängt vom Fahrprofil ab und ein wenig weniger streßt den Akku auch nicht so.

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Nein, wohl eher nicht.
Anbieter in der Umgebung oder entlang der täglichen Strecke prüfen, den günstigsten wählen und dann die wöchentlichen ToDos mit dem Laden verbinden.
Keinen Zeitverlust durch stumpfes Warten und trotzdem Auto geladen.
Je nach Strecke im Monat lohnt sich ein großes Abo (ab ca. 400km, individuell mal berechnen), oder eben Aldi, Lidl, Kaufland, Rewe usw. auf Ladeinfrastruktur prüfen.

Ich habe keine Wallbox und fahre seit über 8 Jahren elektrisch. Man muss das Laden nur vernünftig in den Alltag integrieren, dann frisst es sogar weniger Zeit als Tanken!

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Also auf dem Papier sieht es für meine Fahrsituation eigentlich ganz gut aus - letztlich wird es wohl erst die Praxis erweisen.

Im Zweifelsfall mal ein Auto für eine Woche mieten und sehen wie’s klappt. Optimierung wird es hinterher bestimmt noch geben, aber dann hat man einen ersten Praxistest: Top oder Flop.

Das wäre eine Möglichkeit gewesen - aber den TechRabatt würde ich schon gerne mitnehmen… :grinning_face:

This!

Bin zu Hause auch die eigene Wallbox gewohnt.

Sind derzeit in Zeeland (NL) und hier sind Schnelllader noch ein Fremdwort. Gibt nur eine Ionity Station für 71cent pro kWh.

Dachte schon, dass ich mich dann inkl. Fahrzeit für ne Stunde von der Familie verabschieden muss nur um Nachladen zu gehen.

Aber ist nicht so. Stecke mich bei jeder Gelegenheit (Einkaufen, Restaurant etc.) an ne 11kw Box an (meist 49cent). War damit schneller wieder auf 100% als gedacht. Netter Nebeneffekt (noch) : ich hab damit meist die besten Parkplätze :smiley:

Also: gibt mit Sicherheit etliche Nutzungsszenarien, bei denen du keine Wallbox brauchst und trotzdem keine Zeit durchs Laden verlierst

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50T Km pro Jahr keine eigene Säule.
Ich lade in der Regel beim Einkaufen, also kein Zeitverlust, da ich bei EnBW nur einstecken muss und der Rest startet selbständig. Also ja ich muss ums Auto rum laufen und einstecken.
Auf der Autobahn steht man dann bei einer längeren Fahrt 12-15 Minuten rum. Wobei man die Zeit auch nutzen kann. Toiletten Pause, kurz einen Kaffee trinken, mehr braucht es sowieso nicht, wenn man eine Säule mit guter Leistung hat. Am 150kw lader dauert es hakt etwas länger, ich plane deswegen auch 400kw lader ein suf der Langstrecke. Ich empfehle nicht unter 10% zu fahren, sonst lädt man erst einmal langsam, bis die hohe Ladeleistung anliegt.

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