Spiegel-Vergleich zwischen Audi und Xpeng

Heute ist ein Artikel im Spiegel erschienen:

Gesamtfazit: Die Deutschen haben ihren technischen Vorsprung eingebüßt, können aber noch mit den Chinesen mithalten. Für den Aufpreis müssen sie jedoch andere Argumente finden.

Vergleicht wurden ein Xpeng P7+ und ein Audi Q6 SUV e-tron.

Wer vergleicht denn eine Limousine mit einem SUV? Hätte man einfach den A6 Sportback e-tron genommen, wäre ein Schuh draus geworden.

hier für die ersten 10 ohne Abo zum Lesen - hätte gerne den „Vergleich“ mit dem G9 gesehen

…und ich dachte, dass es um einen Vergleich von Spiegeln der Autos geht :rofl:

Aber am Ende des Tages geht es doch um den Preis? Zumal ich das Fazit schon auch anders schreiben würde, Xpeng ist deutlich besser als jedes Auto aus dem Audi-Konzern aktuell - und das in fast jeder Hinsicht.

Ui danke! Ein etwas ironisches Ergebnis. Gleichstand, bis sie den Preis nennen. 53.000 vs 89.000​:grin:

Wenn man sieht wie beim Wasserglastest beim Audi die Kamera wackelt und man trotzdem von einer Patt Situation spricht oder dem Akku + Ladevergleich. Wunderbares wie man sich durch Framing alles schön reden kann :grin:

Medien-Objektiv betrachtet, kann ich die deutschen Gazetten sogar ein Stück weit verstehen. Stellen sie deutsche Hersteller und deren Modelle zu kritisch dar, werden sie von der eigenen Leserschaft schnell gesteinigt – und gleichzeitig lassen große Werbekunden schon mal unverblümt durchblicken, dass bei zu viel Kritik auch die Werbegelder gekürzt werden könnten. Also versucht man den Spagat: Man vergleicht durchaus, legt die Kriterien aber so an, dass das Ergebnis am Ende noch einigermaßen plausibel und „deutschlandtauglich“ klingt. Nicht unbedingt böser Wille – aber eben auch nicht immer völlige journalistische Objektivität. Und genau deshalb lohnt es sich, bei solchen Vergleichstests nicht nur auf das Endergebnis zu schauen, sondern auch darauf, wie die einzelnen Kriterien gewichtet und bewertet wurden.

Beeinflussung funktioniert schon immer in der Werbung.
Und wenn man das in einen „objektiven Test“ oder „wissenschaftliche Studie“ packt, klingt das für manch skeptischen Verbraucher glaubwürdiger.

Getreu dem Motto:
Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Rauchen doch nicht schädlich ist.
Gez. Dr. Marlboro

Buenos dias, senor :smiling_face_with_sunglasses:

„objektiver Test“?
Wie lächerlich.

Nein, sorry- nicht auf dem Papier und sicher auch nicht in der Praxis.
Dieser Artikel ist einfach nur Framing vom Feinsten.
Als Ingenieur hab ich den Drang mir Details anzusehen und mich nicht auf Journalisten oder „Fühlis“ zu verlassen und versuche anhand von Modellrechnungen reale Ergebnisse so gut wie möglich abzubilden.
Und wer könnte sowas besser und schneller berechnen als eine KI - hier „Claude Opus 5.0“ mit Aufwand „Hoch“? Genau dafür sind KIs übrigens bestens geeignet.

Fazit: der P7+ LR ist das deutlich bessere „Autobahnauto“, speziell für Aussendienstler auf Langstecke - auch auf dem Papier!

Bei einer Fahrt sind die Ergebnisse vielleicht nicht tragisch, aber rechnet mal auf ca. 12 bis 15 Fahrten dieser Art pro Jahr hoch. Jeder Controller würde dir sagen: „du nimmst den P7+“ - nicht nur wegen dem Kaufpreis.

Der Link dazu: Claude

Lies halt meinen Beitrag in Gänze.
Vielleicht verstehst Du dann, warum ich manche Passagen in Anführungsstriche gepackt habe.

Der Wert „Kilometer pro Minute Ladezeit“ ist, denke ich, hier ja recht eindeutig:

Xpeng: 21 km, Audi 14 km

Da ist es egal wie gross der Akku sein mag. Also ist Xpeng da sehr deutlich besser.

Und nun ist es ja leicht sich von einer KI für eine Langstrecke ausrechnen zu lassen, mit welchem Auto du dann schneller ans Ziel kommst. Ohne zu rechen bin ich mir sicher dass es der Xpeng ist…

Objektive Vergleichstests in Autoland Deutschland :joy: Den Zahn habe ich mir schon vor 30 Jahren selber gezogen … Anzeigenkunden, bevorzugte Behandlung bei Testfahrzeugen, exklusive Berichte zu Erlkönigen, schöne Reisen zu Fahrzeugvorstellungen mit Kostenübernahme … Die Jungs da hinter der Tastatur können gar nicht objektiv sein.

Andererseits sind die Wertungsschemata so ausgelegt, dass man sich da die Ergebnisse leicht so biegen kann, wie sie passen müssen. Beispiel: VW wird grundsätzlich mit Aktiv-Fahrwerk zum Test gebracht. Bringt ne Menge Punkte in der Wertung Fahrwerk und Komfort, bei den Kosten schlägt es aber nicht so negativ rein. Wenn der Kunde sich das aber nicht leisten kann oder will, hat er keinen Schimmer, wie der Wagen im Vergleich zu den anderen mit normalem Fahrwerk ist.