ja,gibt…
Ein mögliche Erklärung dafür ist:
Nach Antragstellung haften die Personen der Geschäftsleitung persönlich für kaufmännische Entscheidungen, die die Insolvenzmasse schädigen.
Aus diesen Haftungsgründen heraus ist es ratsam, bis zur Gerichtsentscheidung kaufmännisch die Füße still zu halten. Keinerlei Aufträge zu erteilen, keinerlei Zahlungen auszulösen…
Ich hatte letzte Woche Jemand vom Service bei Wahl in Giessen am Apperat wegen dem Austausch der AHK. Aussage war, man warte auf die offizielle Rückrufaktion die im Oktober anlaufen soll. Hier sollen dann alle Betroffenen angeschrieben werden.
Ich muss allerdings anmerken, dass ich zwei Wochen auf einen Rückruf gewartet hatte und es dann selbst nochmal versucht habe.
An Deiner Stelle würde ich einfach mal hinfahren.
@Uli9263
Hallo Uli.
Ich hatte im März ebenfalls über Katzenmaier einen G9P BE bestellt. Sollte bei mir sogar innerhalb weniger Wochen geliefert werden. Nachdem wir unser Auto verkauft hatten und auch nichts tat, fragte ich mehrfach an. Herr Gabke teilte mir im Mai mit, dass eine verbindliche Lieferung nicht absehbar wäre. Ich habe Herrn Gabke nach einigen Telefonaten per Mail mitgeteilt, dass ich unter den gegebenen Umständen sofort von dem Vertrag zurücktrete. Ich bat um schriftliche Bestätigung. Habe seit Mai nie wieder was von Herrn Gabke Oder Katzenmaier gehört. Einige hier im Forum hielten mich für sehr mutig. Ich habe noch im Mai diverse Händler nach einem Bestandsfahrzeug angefragt. Bereits im Juni habe ich einen G9 P zu deutlich günstigeren Konditionen bekommen. Nach heutiger Kenntnis, hab ich alles richtig gemacht. Dein Auto sollte längst da sein, Du hast schon extreme Kosten für Leihwagen bezahlt. Schmeiss den Vertrag mit Katzenmaier in die Tonne! (auch wenn Katzenmaier natürlich für diese Situation nichts kann)
Wenn Du Interesse hast schreib mir eine Nachricht, ich bringe Dich mit meinem derzeitigen Top Autohaus in Kontakt.
Grüße ![]()
Moin,
ein im März bestellter G9 ist seit knapp 3 Monaten fertiggestellt und steht seit inzwischen 4 Wochen beim Händler rum, weil lt. Autohaus der Brief blockiert ist (theoretischer Liefertermin war 3.7.). Letzte Woche habe ich Wahl in Siegen den Verzug erklärt und vom Verkaufsleiter bestätigt bekommen. Ich bin gespannt, wie die Abwicklung der inzwischen beträchtlichen Mietwagenkosten abläuft. Mehr als unschön trifft es gut …
5% Fahrzeugwert beachten, bis dahin ist die Rechtslage unter Beachtung der Fristen eigentlich klar.
Hallo Zusammen,
wir haben im April einen G9 über Arval im Leasing in Aachen bei Wahl bestellt. Das Fahrzeug ist fertig und sollte uns Anfang/Mitte September übergeben werden.
Gestern mal nachgefragt wie es denn nun bzgl des laufenden Verfahrens damit aussieht. Aktuell kann nicht gesagt werden, wann mit einer Auslieferung zu rechnen ist. Alle Fahrzeuge müssen wohl durch den bestellten Sachverwalter geprüft und freigegeben werden. Wann das aber passiert weiß niemand.
Wir haben mehrfach in Aachen angerufen. Erst hieß es, es dauert noch ca 2 Wochen, da das Fahrzeug auf dem Transportweg ist.
Diese Woche dann, ich frage mal in der Dispo nach und melde mich bei ihnen. Wer hat sich gemeldet? Niemand. Vorgehensweisen die ich nicht nachvollziehen kann.
Das fertige Fahrzeug ist wohl aktuell auf einem Herstellerplatz. Wenn eine Freigabe durch den Sachverwalter erfolgt, wird es im Anschluss zu Wahl transportiert. Aber wie gesagt, niemand kann sagen wann das passiert.
Was ich hierbei jedoch nicht nachvollziehen kann, warum informiert man denn die Kunden nicht davon?
@Artwizz Genau das ist der Punkt, den ich auch absolut nicht nachvollziehen kann! Es geht mir in Gießen exakt genauso: Bei der Wahl-Gruppe geht schlichtweg keiner mehr ans Telefon, egal welche Nebenstelle vom Verkauf man wählt.
Ich habe es dann auch in Siegen probiert – an der Rezeption heißt es nur nett, dass man sich kümmert und zurückgerufen wird. Das Ergebnis? NULL Reaktion. Ich habe mich dann durch andere Niederlassungen von Wahl telefoniert, aber es ist überall exakt das gleiche in Grün.
Klar, als Mitarbeiter hat man irgendwann vermutlich keine Lust mehr ans Telefon zu gehen, wenn man sich den ganzen Tag nur noch den verständlichen Unmut der Kunden anhören muss und selbst keine Antworten hat. Aber das Ganze einfach totzuschweigen und die Kunden komplett im Regen stehen zu lassen, macht es nur noch schlimmer.
Ich denke auch, dass diese Entwicklung schon mindestens seit Anfang des Jahres absehbar war. Ganz ehrlich: Ich sehe mittlerweile schwarz für das gesamte Unternehmen. Denn was ist am Ende wichtiger als zufriedene Kunden? So verspielt man das allerletzte Vertrauen.
Ich habe es weiter oben schon einmal geschrieben:
In der „Zwischenwelt“ zwischen Antragstellung bei Gericht und Gerichtsentscheid haften die Personen der Geschäftsleitung persönlich mit Haut und Haar für alle ihre kaufmännischen Entscheidungen. Kein „GmbH-Doppelterboden“.
Ich vermute daher, bis zum Entscheid des Gerichtes wird sich kein Rad drehen. Keine justizablen Auskünfte, keine Auslieferungen…
Meine Vermutung: Wahl hat mit Hilfe von Schultze&Braun den Antrag an das Gericht erarbeitet und ein Sanierungskonzept vorgestellt. Das Gericht prüft nun dieses Konzept. In der regel geschiet dies durch externe Prüfer (der Rechtspfleger bei Gericht hat vo der Branche keine Ahnung und will den externen Prüfer um sich selbst aus der Verantwortung zu halten). Dieser Prüfprozess kann ein paar Wochen dauern. Manchmal auch nur ein paar Tage. DANN kommt der Gerichtsbeschluss. Dieser folgt entweder dem Wunsch des Schuldner „ich mache das selbst“ oder der Prüfungsprozess hat ergeben „macht wenig Sinn, es wird eine normale Insolvenz mit Insolvenzverwalter“. DANN gibt es den Sachwalter oder den Insolvenzverwalter. Auch der wird tage brauchen, bis er die ersten Entscheidungen fällt, was denn z.B. mit Bestellungen in der Schwebe passieren soll/wird.
Will sagen: Ich vermute, es gibt keine schnelle Lösung und aktuell gibt es eher keinen aussagewilligen Ansprechpartner beim Schuldner.
Aus Sicht der Lieferanten (hier XPeng) wäre es natürlich wünschenswert, wenn Auto ihre Besteller finden und Käufergeld zum Hersteller durchläuft. Man stelle sich vor, der offene Posten von Wahl bei z.B. XPeng ist sehr groß. Geld von bereits verkauften Autos ist beim Hersteller noch nicht angekommen. In dieser Situation diesem Händler weitere Auslieferungsfreigaben zu erteilen, ohne zu wissen, ob das Geld beim Hersteller ankommt oder andersweitig im Verfahren genutzt wird, ist eher nicht zu erwarten. Auch die Hersteller werden den Gerichtsentscheid abwarten.
Aber zumindest für geleaste Fahrzeuge müßte es eine Lösung geben. Sollen sie die auf andere Autohäuser gerecht verteilen und gut.
Da ist doch die Situation nicht anders. Der Kunde ist hier die Leasinggesellschaft, als einzigem Unterschied.
auch da muss geklärt werden, was mit den ganzen Provisionen passiert. das geht auch nicht einfach mal so, zu sagen macht ihr doch die Arbeit, und wir behalten das Geld.
es geht hier ja auch nicht nur um ein paar Xpeng das Autohaus ist ja viel größer aufgestellt.
Ja das ist halt nochmal die andere Sache. Da würde ich mir von Xpeng wünschen, auch wenn sie nichts damit zu tun haben, irgendwas für ihre Kunden zu machen.
Würde auch PR mäßig etwas für Xpeng bringen, wenn man schnell unbürokratisch da etwas regelt.
Irgendeine Lösung wird es geben. Ich befürchte aber: 1. Nicht vor dem Gerichtsbeschluss und 2. Im Interesse der Insolvenzmasse und nicht zwingend im Interesse eines Endkunden.
Ich glaube das sehen die Leasinggesellschaften anders, da die Fahrzeuge nie dem Händler gehören.
Das ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit falsch. Der Händler finanziert das Auto wie bei jedem Kunden bis zur Auslieferung vor, der Übergang erfolgt erst, sobald der Brief vom Händler zur Leasing gesendet wird. Es wäre anders, wenn Xpeng selbst durch eine Banktochter Leasinggeber wäre. Das ist aber nicht der Fall.
Bei der Santander hieß es, das sie im Endeffekt der Besteller sind. Also geh ich von aus, dass das Autohaus da gar nichts zahlen muss, da ohne Freigabe der Leasing, keine Bestellung.
Naja doch klar, das ist doch nicht anders als wenn die Chriz GmbH & Co. KG da ein Auto kauft.
Naja wie auch immer, da müßte an den Regeln etwas zugunsten der Verbraucher geändert werden.
Bin froh das letztes Jahr noch alles gut geklappt hat bei uns.
Für den Verbraucher ist das eigentlich recht stressarm, aus meiner Sicht. Der hat nen Vertrag mit Arval, ALD oder wem auch immer, dass ihm ein Auto zur Verfügung gestellt wird. Wo Arval, ALD oder werauchimmer das her holt, kann ihm dabei eigentlich komplett egal sein. Da gelten die üblichen Spielregeln mit Verzug usw.